Was hilft bei Arthrose, Knieschmerzen? Keine Einreibung hilft, ob Voltaren Kytta oder Proff. Welche Tabletten sollte man nehmen?

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7 Antworten

Versuche es doch mal mit dem Anlegen von Blutegeln. Im Speichel dieser Tierchen sind Wirkstoffe, die entzündungshemmende, gerinnungshemmende und schmerzstillende Wirkung haben. Und diese Wirkung ist nachgewiesen! Ich kenne diese Therapie durch meine Eltern, sie waren beide Heilpraktiker und haben sehr vielen ihrer Patienten mit Blutegeln helfen können. 

Eine weitere extrem wirkungsvolle Methode ist das Canthariden-Pflaster. Leider praktiziert das heutzutage kaum noch ein Heilpraktiker und wohl auch kein Arzt mehr, daher gibt es auch nur noch einen einzigen Hersteller dieser Pflaster. Wenn Du einen guten HP kennst, solltest Du ihn mal fragen, ob er Dir das Pflaster verabreichen würde.

Ansonsten empfehle ich gerne Glucosamin, Chondroitin und MSM als Nahrungsergänzung, einfache Haushaltsgelantine hat aber auch gute Wirkung (das Thema hatten wir aber hier schon mal). Diese Erfahrung habe sowohl ich selbst, als auch etliche meiner früheren Patienten gemacht. Mir ist klar, dass es wissenschaftl. nicht anerkannt ist, dass diese Nahrungsergänzungen helfen, aber wenn ich dieses Mittel nicht nehme, werden meine Gelenkprobleme wieder stärker, da können andere Laien hier reden was sie wollen. 

Zum Schluss noch ein sehr gutes Mittel gegen die schmerzhaften Entzündungen in arthrotischen Gelenken, es ist das Astaxanthin. Dazu ein Link mit sehr vielen Informationen, auch über die entsprechenden wissenschaftl. Tests. Dir alles Gute

https://www.inutro.com/astaxanthin#antientzuendlichewirkung--immunsystem

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Kommentar von farasi
12.06.2017, 19:04

gelatine... ich esse beim fleisch einfach die knorpel mit. ist dasselbe.

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ist bei mir auch so.

ich habe sehr gute erfolge richtung schmerzreduktion und beweglichkeit erzielen können.

ich habe meine ernährung umgestellt und verzichte mittlerweile komplett auf jegliche getreidestärke. scheinbar kann mein körper diese nicht verstoffwechseln und sie gelangt unverdaut in den körper und setzt sich dann in den gelenken ab. das wirkt auf die gelenke wie schmirgelpapier (und in den arterien bilden sich ablagerungen, die die durchblutung vermindern). ich esse relativ viel fleisch und käse, aber auch sehr viel gemüse.

zusätzlich mache ich regelmässig zu hause bewegungsübungen mithilfe eines multiexpanders und eines therabandes und werde ostheopathisch behandelt. die übungen hat mir mein physiotherapeut gezeigt.

innerhalb eines jahres hat sich so meine situation so weit verbessert, dass ich vielleicht noch zwei- bis dreimal im monat medikamente brauche (kombi aus novalgin und paracetamol). die beweglichkeit und die körperhaltung haben sich erheblich verbessert, da ich in der physio auch gelernt habe, die schonhaltung aufzugeben.

ich gehe auch wieder öfter schwimmen, was gut für die beweglichkeit ist und den stoffwechsel anregt.

ich würde sagen, der rat meines arztes und seine unterstützung war goldrichtig, denn die medikamente richten bei längerer regelmässiger verwendung im körper erhebliche schäden an - dazu zählen auch die mittel zum einreiben, denn diese gelangen genauso in den stoffwechsel wie tabletten oder tropfen.

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degenerative verschleisserkrankungen wie eine arthrose kann man nicht einfach nur mit schmerzmitteln bekämpfen, sondern man muss dafür sorgen, dass man selbst sein möglichstes tut, um das fortschreiten zu verhindern.

dazu gehören meist eine ernährungsumstellung, bewegung und häufig auch eine gewichtsreduktion, um die erkrankten gelenke zu entlasten.

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ich würde sagen, für dich könnte eine gewissenhaft durchgeführte physio, die du selber daheim weiterführst, vielleicht eine gewichtsreduktion, und ganz sicher eine individuelle ernährungsumstellung am erfolgversprechendsten sein.

die einstellung zum arzt zu gehen und "mach mal" zu sagen, musst du dir bei chronischen krankheiten grundsätzlich von der backe putzen.

gute besserung.

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Kommentar von Winherby
12.06.2017, 19:26

Sehr schön geschrieben, ganz besonders gut gefallen mir die beiden letzten Abschnitte. 

Mache ich auch so, regelm. Muskel- und Gelenktraining, wenig Mehlteigwaren, kein Zucker,  mehr eiweissreiches Fleisch mit viel Gemüse, und Astaxanthin und Chondroitin, - seitdem bin ich 12 Kg leichter, habe keine/kaum Gelenkschmerzen.

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Hallo...

ich bin kein Arzt,aber zum überbrücken würde ich Dir Ibufren Tabletten empfehlen und ab morgen die Ursache abklären lassen !

Manchesmal,das hilft bei mir...Kälteanwendungen (Packs). Denn solltest Du eine Entzündung im Knie haben ist Wärme nicht so gut !Evt.nochmal einreiben und Kompressionsverband ??? Und nicht so viel belasten !

Gute Besserung von Ah

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Kommentar von Huflatich
11.06.2017, 15:12

...und bei zu viel Ibuprofen Tabletten kann man auch gleich einen Termin beim Gastroenterologen zur Magenspiegelung machen blutende Magengeschwüre - Blutverlust sind nämlich oft die Folge.... 

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Hallo Kaimartin,

Wurde Arthrose diagnostiziert oder gehst du davon aus?
Man sollte es generell nie lange aufschieben mit Gelenkschmerzen zum Arzt zu gehen, v.a. dann, wenn es sich dabei um das Knie handelt. Schmerzmittel bekämpfen vlt. die Symptome, verbessern aber deine Situation nicht.
Arthrose ist im frühen Stadium einfach zu behandeln. Macht man aber gar nichts, wird der benötigte Eingriff zunehmend invasiver.
Ich bitte dich dir selbst den Gefallen zu tun und einen chirurgischen Orthopäden auf zu suchen.

Liebe Grüße :/

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ich würde es mit Schwimmen probieren: speziell mit Kraulen / Kraulbeinschlag.

Wenn das nicht in Frage kommt, kann man entsprechende Übungen auch am Beckenrand (am besten in der Ecke) durchführen.

Das Gelenk ist dabei entlastet und es ist ein sehr gutes Kraftraining für die Muskeln, die das Knie stabilisieren.

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Ibuprofen 

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