Was genau ist ein Nabelschnurvorfall? Wie gefährlich ist das?

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2 Antworten

Die Nabelschnur kann sich während der Geburt zwischen den Kopf des Kindes und den Ausgang der Gebärmutter legen. Dadurch befindet sie sich auf dem Geburtsweg des Kindes.

Man spricht in diesem Fall von einem Vorliegen der Nabelschnur. Zu einem Nabelschnurvorfall kommt es, wenn die Nabelschnur nach Platzen der Fruchtblase am Kopf des Kindes vorbei aus dem Muttermund ragt. Letzteres ist jedoch sehr selten (etwa 0,5 Prozent aller Geburten).

Eine Gefahr ergibt sich in diesen Situationen durch den Druck des Kindes auf die Nabelschnur. Der Druck schränkt die Durchblutung über die Nabelschnur und damit die Blutversorgung des Kindes ein.

Bei einem Nabelschnurvorfall kann das Umlagern der Gebärenden ausreichen, damit die Nabelschnur wieder in eine normale Position rutscht. Gelingt dies nicht, werden zunächst Medikamente verabreicht, die die Wehen hemmen. So wird das Kind durch eine weitere Wehentätigkeit nicht mehr gegen die Nabelschnur gedrückt und die Blutversorgung nicht weiter einschränkt. Anschließend erfolgt eine rasche Kaiserschnittentbindung.

http://www.medizinfo.de/annasusanna/schwangerschaft/geburt/notfall_nabelschnurkomplikationen.shtml

Mach' Dir bitte nicht so viele Sorgen darum. Es kommt nicht sehr häufig vor, und wenn, dann wird bei der Geburt entsprechend reagiert. Bei meinem Sohn kam es zu dieser Komplikation, aber alles ist damals gutgegangen.

Ich wünsche Dir alles Gute!

Ein Nabelschnurvorfall bedeutet, dass die Nabelschnur sozusagen vor dem Kind runterrutscht in den Geburtskanal. In der Nabelschnur ist ja das Sauerstoffreiche Blut, das zum Kind muss. Von daher ist das für das Kind sehr gefährlich, weil es dann eine sogenannte Hypoxie bekommen kann (zu wenig Sauerstoff). Das ist dann im Prinzip der gleiche Effekt, wie wenn ein Erwachsener keine Luft mehr bekommt. Das passiert aber nur, wenn die Fruchtblase zu früh geplatzt ist, und so der Weg für die Nabelschnur nach unten frei ist. An sich ist der Vorfall aber sehr selten, das passiert in unter 1% der Geburten, also mach dir darüber mal lieber keine Sorgen ;)

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