Was genau ist die Hashimoto-Erkrankung?

4 Antworten

Hi Birte85,

die Erkrankung zeigt sich bei jedem anders, das ist leider das Schwierige an Hashimoto.

Bescherden können sein:

  • Haarausfall, Kopfhaut juckt
  • Müdigkeit, schnelle Erschöfungszustände
  • Launenhaftigkeit / Reizbarkeit
  • Gewichtszunahme
  • teigige Haut, Wassereinlagerungen
  • Schluckbeschwerden...
  • Lustlosigkeit (Sex)
  • etc.

Wenn die Werte gut analysiert wurden sind: Hormonwerte, Entzündungswerte, etc., dann kann eine medikamentöse Einstellung die Beschwerden eindämmen, sodass Du kaum etwas davon merkst, außer, dass Dich die tägliche Tabletteneinahme daran erinnert. Schübe können ausgelöst werden, wie schon hier erwähnt, durch Ernährung (jodhaltig) und auch Stress. Stress ist Gift bei Hashimoto. Angst brauchst Du keine haben. Falls die Diagnose auch auf Dich mal zutreffen sollte, so bedeutet das vor allem, dass Du Dich intensiver mit Dir auseinandersetzen musst und achtsamer mit Ernährung, Stress, etc. umgehen solltest. Es gibt mittlerweile gute Stammtischtreffs, Webseiten, Bücher und Ärzte, die sich nur mit Hashimoto beschäftigen, da es mittlerweile eine Volkskrankheit ist. Viele Erkrankte wissen jedoch gar nicht, dass ihre Beschwerden eigentlich von ihrer Schilddrüse stammen und werden nie richtig behandelt. Deswegen bist Du ja in gewisser Weise bereits im Vorteil, Du weißt, dass es diese Krankheit gibt und kannst Dich daraufhin testen lassen. Wenn Du das tust, dann unbedingt die Entzündungswerte auch testen lassen! Alles Gute!

Für den Fall dass du die Veranlagung auch geerbt hast, kannst du dein Erkrankungsrisiko senken, indem du hoch dosiertes Jod meidest. Also vor allem Sushi und andere Gerichte mit Meeresalgen sowie die äußere Anwendung als Wunddesinfektionsmittel (nach nicht jodhaltigen Alternativen fragen) und Kontrastmittel bei Untersuchungen. Das gilt auch für deine Schwester, eine Dröhnung Jod kann einen Schub auslösen.

Jodsalz kannst du auch weglassen, aber da brauchst du nicht so konsequent sein wie bei den oben genannten Dingen.

Hallo Birte,

es gibt eine erbliche Vorbelastung d.h. man kann auch daran erkranken wenn die Erkrankung in der Familie schon einige Male vorgekommen ist . Man kann mit dieser Autoimmunerkrankung ganz gut leben, wenn man Medikamentös von einem Endokrinologen gut eingestellt ist.

Es gibt zu der Autoimmunerkrankung ein Forum und man kann bei Onmeda (Homepage) fast alles zum Thema erfahren. Wenn Deine Schwester die Erkrankung bereits hat wirst Du ja schon ein Stück Einblick haben (Hashimoto-Thyreoiditis) oft Unterfunktion der Schilddrüse.

VG Stephan

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Ich habe hier noch alte Werte von Bluttests liegen: TSH basal lag am 29.11.2016 bei 1.7 mlU/l

dann steht dort noch was von Mikros. Schilddrüsen-Ak (TPO) lag am 13.04.2016 bei 9 kU/l

vielleicht kann ja jemand was damit anfangen und mir weiter helfen, da ich mir Sorgen machen.

vielen Dank

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