Was birgt Blutspenden für Risiken??

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Aufgrund des verwendeten Einwegbestecks besteht keine nennenswerte Infektionsgefahr durch die Blutspende selbst.

Lediglich durch den relativ hohen Blutverlust, den ein gesunder Körper jedoch problemlos kompensieren kann, besteht die Gefahr von Kreislaufschwierigkeiten nach der Spende. Durch anwesende Ärzte wird die Spende jedoch überwacht. Zudem erfolgt zuvor die Feststellung der Spendentauglichkeit anhand des Hämoglobinwerts. Bei einsetzender Schocksymptomatik wird die Spende im Zweifelsfall abgebrochen. Ausnahmen können jedoch gefährliche Komplikationen bewirken. Eine Regeneration des Flüssigkeitsverlusts dauert in der Regel ein bis zwei Stunden. Vorsichtshalber sollte man sich aber noch einige Tage nach der Spende körperlich schonen, da die fehlenden Blutzellen wieder aufgebaut werden müssen. Die entnommene Menge entspricht jedoch nur 10 % der vorhandenen Blutzellen, so dass meist keinerlei Beschwerden auftreten.

Vergleichsweise häufig kommt es zur Bildung eines Blutergusses an der Einstichstelle. In seltenen Fällen kommt es zu einer Nervenirritation. Obwohl das Risiko, dass bei einer fremdnützigen Blutspende eine Nervenverletzung zu einer Traumatisierung des Nervus cutaneus antebrachii medialis führt, gering ist, muss der Spender auch über dieses seltene Risiko aufgeklärt werden. Im Falle der unterlassenen Aufklärung drohen dem Blutspendedienst Schadensersatzansprüche[4]. Das Risiko selbst trägt der Spender. Nur Wegeunfälle sind versichert.

Quelle: Wikipedia

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