Was bewirken Kompressionsstrümpfe?

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Kompressionsstrümpfe (orthopädische Strümpfe oder ugs. Gummistrümpfe, Stützstrumpf) sind als wesentlicher Bestandteil der Kompressionstherapie ein medizinisches Hilfsmittel, das bei Bedarf vom Arzt verordnet wird. Nach einer Thrombose entsteht in den Venen im Knöchelbereich ein dauerhaft erhöhter Druck, der über die gestörten Venen bis in die kleinsten Hautgefäße fortgeleitet wird. Gegen diesen Druck muss von außen ein Gegendruck aufgebaut werden. Dazu dient der Kompressionsstrumpf. Am Anfang der Thrombosebehandlung hilft er, die Beschwerden und die Schwellung schnell zu beseitigen. Langfristig verhindert der Strumpf krankhafte Hautveränderungen und die Entwicklung eines offenen Beins. Sie werden regelmäßig erneuert, so ca jedes halbe Jahr, deine Freundin sollte sie aber immer tragen, so beugt sie bestimmt einer erneuten Thrombose vor

Kompressionsstrümpfe werden aus elastischen Fasern gefertigt und sorgen durch für einen der Schwellung im Gewebe entgegenwirkenden Druck. Die Strümpfe sind dabei so konzipiert, dass die Druckverteilung von den Füßen in Richtung Oberschenkel stetig abnimmt und es zu einer entstauenden Wirkung kommt.

Dadurch wird die Resorption des Gefäßverschlusses begünstigt und die Thrombose kann leichter vom Körper abgebaut werden. Daneben wird durch die Kompression auch noch die Gewebeversorgung positiv beeinflusst.

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