warum verschreibt jeder Hautarzt gleich nur Kortison?

7 Antworten

Erst einmal : Kein Hautarzt " verschreibt gleich nur Kortison " !! Das ist eine völlig falsche Darstellung der hautärztlichen Arbeit.

Die Dermatologie ist eine sehr komplizierte Wissenschaft. Viele Krankheitsbilder sind ähnlich und manchmal hilft es nur zu erkennen was vorliegt, wenn man durch eine Behandlung Erfolg hat.

Kortison ist nun einmal die bekannteste entzündungshemmende Substanz. Daher werden Salben mit mehr oder weniger Kortison bei Entzündungen eingesetzt.

Eigene Diagnosen und Behandlungsvorschläge hören nicht nur Hautärzte ungern. Wenn ein Arzt nicht zu sehr unter Zeitdruck steht, wird er aber sicher zu einer Diskussion bereit sein.

Woher ich das weiß: Berufserfahrung

Eine Praxis ist ein Wirtschaftsunternehmen. Somit verdient der Arzt wenn er in möglich wenig Zeit möglichst schnell Menschen durchschleust - behandelt dann bleibt mehr Zeit für Privatpatienten. Wenn er z.B. Kortison verschreibt ist erfahrungsgemäß die Heilung schnell und unkompliziert erledigt Du kommst einmal und kommst nicht so schnell wieder..

Warum stellst Du Dich dann so an ?

"Unhöflich" werden Ärzte wenn Du anfängst kompliziert zu werden, und selbst auch versuchst ein zwar Nebenwirkung reiches, gut wirkendes Mittel zu hinterfragen. Also in deren Augen das Ei klüger sein will als die Henne - Du klüger sein willst als er.

Er ist der Wissende, der Studierte, der schon weiß, warum er das verschreibt und das hast Du gefälligst rückhaltlos zu akzeptieren und vor allem nicht in Frage zu stellen. Dazu hat er in seinen Augen keine Lust vor allem gar keine Zeit.

Besonders unangenehm ist es, wenn sich der Patient vorher auch noch mit Diagnosen und Wissen aus dem Netz schlau machen will, das gibt dann erst Recht Ärger.

Deine feste Einstellung zu Ärzten und deren Arbeit ist ja hinreichend bekannt, daher lohnt es nicht, einzelne falsche Darstellungen zu kommentieren.

Wenngleich es in den Fingern juckt...!

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@Tigerkater

Ich verstehe nicht was Du meinst ....wo Du mir doch eh "die Pest" an den Hals wünschst .:o)

Tue Dir keinen Zwang an ....

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@Huflatich

Ich verstehe Deine Meinung auch nicht. Nur weil ich objektive Antworten gegenüber subjektiven und oft falschen bevorzuge und das auch jedem User zu verstehen gebe, wünsche ich diesem keineswegs " die Pest an den Hals " ???

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@Tigerkater

Wenn Du mal die andere Seite des Schreibtisches einer Praxis einnimmst, und viele deiner Ex-Kollegen von Patientenseite aus betrachtest, wirst Du feststellen, dass viele meiner Antworten längst nicht mehr sooo subjektiv und falsch sind, wie Du denkst.

Außerdem reden wir ja hier längst nicht von allen.

Meine feste Meinung habe ich ja nicht grundlos.... was ist oft nur aus diesem Beruf geworden.

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Es wirkt sehr schnell und gründlich. Bei manchen Diagnosen haben die Ärzte eine Liste, aus der sie Medikamente nehmen dürfen und weiter eben nichts. Vermutlich das Kortison da der Hauptgenannte.

Inwieweit da eine finanzielle Absicht dahintersteckt, kann ich nicht beurteilen.

Was für ein Problem hast Du? Kannst Du nicht recherchieren und das selbst behandeln, wenn Du kein Kortison nehmen möchtest? Es gibt doch viele natürliche oder orthomolekulare Stoffe, die man ggf verwenden könnte; Vitamin B oder Magnesium, ggf auch Vitamin A.

Und vor allem Vit. D3 zusammen mit K2, unglaublich viele Erkrankungen sind mit Vit.D3 - Mangel zu erklären. Wer´s nicht glaubt, der höre sich diesen phänomenalen Vortrag an: https://www.youtube.com/watch?v=xEU7Hb8KrpM

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@Winherby

Allgemein auf jeden Fall, aber ist Vit D auch hautrelevant?

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@Winherby

Interessanter Vortrag, nur bezweifele ich, dass man alles glauben sollte !

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@Tigerkater

Schon klar. Ist vermutlich wieder mal nicht wissenschaftlich untermauert oder bewiesen .

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@Winherby

Ich habe von Mitte Nov. 2018 - MItte Jan. 2019 wieder eine D3-Therapie durchgeführt (tgl. 50.000 I.E.), und ich kann dazu nur sagen:

  1. Muskelschmerzen sind bei mir rapide besser geworden; nach 2 Tagen waren meine seit Sommer 2018 bestehenden Muskelschmerzen (nach Krampfanfall) um etwa 3/4 zurückgegangen. Endlich. Keine Gymnastik hatte geholfen. Ich ermüde immer noch mal, aber lange lange nicht mehr so stark wie vor der Therapie.
  2. Depressionen, zumindest die depressiven Verstimmungen, auch.
  3. Haarausfall - wäre möglich; ich hatte eine Zeitlang Östrogen genommen, aber stimmt. Es sind längst nicht mehr so viele Haare unterwegs wie sonst. Kann sein, daß das mit der D-Therapie zusammenfiel.
  4. Wundheilung: auf jeden Fall.
  5. Übergewicht wurde leider nicht weniger. Die Schwankungen scheinen eher mit dem Genuß von Schokolade zusammenzuhängen (billige Vollmilch ; für stärkeren Kakaogehalt oder Füllungen scheint es nicht zu gelten). Verzichte ich, steigt das Gewicht wieder.
  6. Haut. Habe ich keine Beobachtungen gemacht. Meine wird schlechter, wenn ich auf die B-Vitamine verzichte.
  7. Knochenschwund betrifft mich nicht. Vermutlich bin ich da geschützt durch jahrzehntelange Einnahme von Lebertran.
  8. Rückenschmerzen und Knochenschmerzen. Diesmal nicht, aber ich erinnere mich, daß mal diese Fingergliedschmerzen nach einer Kapsel D3 verschwanden. Die dumpfen Bleischmerzen am ganzen Körper verschwanden aber erst nach Lebertran wieder (Vit A, Vit E, Jod, Omega-3-Fettsäuren).
  9. Dauernd müde - eindeutig. Nach diesen 2 Kapseln im November hatte ich das Gefühl, ich lebe wieder. Hatte schon andere Menschen gefragt, ob sie eigentlich das Gefühl haben, "richtig wach" zu sein - ich war es nämlich nicht.
  10. ständig erkältet - auch das ließ nach. Nur eine einzige Familienerkältung hatte mich erwischt ... und die erreichte mich als letzte.
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@Tigerkater
nur bezweifele ich, dass man alles glauben sollte !

Was spricht konkret dagegen?

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@Hooks

...ich denke da nur an den bestimmten Einfallswinkel, damit der Körper Vitamin D

herstellen kann....

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Asthma bronchiale beim Kleinkind

Hallo. Mein Sohn hat, seit er 1,5 Jahre alt ist, infektbedingtes Asthma. jetzt ist er fast 4 Jahre alt. Jeder Schnupfen/ Husten KANN zur Luftnot führen. Es ist mein erstes Kind und ich bin, was Krankheiten betrifft, recht unerfahren. Nun wird er seit geraumer Zeit ( über ein Jahr) mit Singulair und Asthmaspray dauertherapiert. Eine Besserung ist meines Erachtens nicht eingetreten. Wenn er anfängt zu Husten und dieser trocken klingt, dann kann ich gleich anfangen mit ihm zu inhalieren und ihm Salbutamoltropfen zu geben, damit es gar nicht erst zur starken Luftnot kommt....seitdem ich gleich Salbutamoltropfen in den Inhalator dazugebe, hat er nur einmal stärkere Probleme in über einem Jahr gehabt, nur mit Kochsalz inhalieren ist für die Katz, die Bronchien verengen sich trotzdessen weiter und ich müsste Notfallcortison geben. hatten wir schon oft genug. was da schon an Kortison und Antiiotikum in dem Kind gelandet ist, das ist beängstigend. seitdem wir gleich mit Salbutamol inhalieren, braucht er kein zusätzliches Kortison mehr. ( na wenigstens was) Meine Frage nun. Warum muss ich dem Kind tagtäglich Singulair und Asthmaspray reinpumpen, wenn er doch nur Probleme hat, wenn er erkältet ist. Noch als Randinfo, er ist sehr häufig erkältet und da finde ich es schon schlimm genug, dass ich ihm Salbutamoltropfen beimischen muss, von denen er totales Herzrasen bekommt. Ich hab das Zeug mal genommen als ich wegen meiner Katzenallergie Luftnot bekam und eines kann ich definitiv sagen. Das Herzrasen is heftig. Am liebsten würde ich Singulair und Asthmaspray nur anwenden, wenn er erkältet ist. Er ist doch noch so jung. kann man das nicht weglassen?

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