Warum tut sich ein(e) Diabetiker(in) schwerer damit abzunehmen?

4 Antworten

Ich glaube nicht, das es am Diabetes liegt, sondern an der Ernährung, man kann nur abnehmen wenn man weniger Kalorien zu sich nimmt als der Körper braucht.

Bei Diabetikern ist das nicht ganz so "einfach".

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Einige Aspekte haben franzbrant und bethmannchen schon erwähnt - dazu kommt noch, dass ein hoher Insulinspiegel (je nach dem, wie hoch er ist) den Appetit steigert bzw. sogar richtig hungrig macht. Bei Typ-2-Diabetikern ist der Insulinspiegel sowieso höher als bei Gesunden (auch, wenn sie kein zusätzliches Insulin spritzen), und bei Typ-1-Diabetikern ist es sehr schwierig, den Insulinspiegel niedrig zu halten und trotzdem gute Zuckerwerte zu erreichen. Daher haben alle Diabetiker im Prinzip mehr Hunger/Appetit als Nicht-Diabetiker, und dass das das Abnehmen nicht gerade einfacher macht, ist wohl ganz einfach zu verstehen, oder?

Die Schwierigkeit beim Abnehmen besteht darin, dass Menschen mit Diabetes meist einen deutlich höheren Insulin-Blutspiegel haben. Insulin regelt, quasi als Speicherhormon, den Kohlenhydratstoffwechsel sowie den Fettstoffwechsel. Ist der Insulinspiegel nun hoch, wird Fett in die Fettzellen eingelagert und gleichzeitig der Fettabbau gehemmt.

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