Warum sind Hühneraugen so schmerzhaft?

3 Antworten

Hol dir in der Apotheke ein Hühneraugenpflaster, das lindert den Druckschmerz. Bei flachen Hühneraugen gibt es Pflaster, die das Hühnerauge aufweichen. Entfernen können das Hühnerauge Ärzte, Orthopäden und Podologen.

Woher ich das weiß: Recherche

Habe von Scholl Druckstellenpflaster ausprobiert sie kleben leider nur kurz und verrutschen. Bin wieder zu meiner alten Methode zurück: Sprühpflaster (DM) und Wattepad darüber, weil die Stelle zwischen 2 Zehen ist , ich ziehe dann einen kleinen Socken darüber.

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Hallo Brido,

die Scholl Druckstellenpflaster sind nicht für die Entfernung von Hühneraugen gedacht sondern nur zur Linderung von Druckschmerzen, was bereits der Name auch schon sagt.

Zur Entfernung von Hühneraugen bekommt man in der Apotheke Pflaster, die man genau auf die Größe zuscheiden kann, wie es benötigt wird.

Auf das Hühnerauge aufgeklebt, zur Sicherheit ein normalse Pflaster darüber und zwei bis drei Tage kleben lassen. Dann abnehmen, Füße ausgiebig baden. Wo das Hühnerauge bedeckt war ist nun ein heller Fleck. Nach einer kurzen Zeit kann man bei einem der nächsten Fußbäder den hellen Fleck und das gesamte Hühnerauge schmerzlos abheben.

Alles Gute

Sallychris

Geh zu einer Podologin oder einem Podologen. Die sind sehr erfahren und können das Problem sehr schnell lösen.

Vorfußschmerzen mit Ödembildung - Coalitio oder Osteonekrose?

Hallo liebe Community-Mitglieder! Im Folgenden möchte ich gerne meine Beschwerden und die bisher gelaufene Diagnostik kurz schildern.

Ich leide nun seit ca. 6 Wochen an Schmerzen im linken Vorfuß. Zu Beginn der Beschwerden dachte ich lediglich, ich hätte meinen Schuh zu eng geschnürt. Es bestand nur ein leichtes Ziehen auf dem Fußspann. Von Tag zu Tag wurden die Schmerzen stärker und ich begann etwa ab Tag 5 mit Voltaren-Salbenverbänden. Da sich einige Tage später noch immer keine Besserung einstellte besuchte ich den Chirurgisch-Orthopädischen Notdienst. Dort wurde ein Röntgenbild gemacht, welches unauffällig war. Der Arzt ordnete die weitere Behandlung mit Voltaren-Salbe an. Weiterhin ließen die Schmerzen nicht nach. Ich konnte kaum noch auftreten und ging daher zu meinem Hausarzt. Dieser tippte auf eine Sehnenscheidenentzündung und verordnete weiter Voltaren-Verbände und dazu Novaminsulfon und Ibuprofen. Tage später wurde mir dann Arcoxia 90mg verschrieben, welches ebenfalls keinen Erfolg brachte. Zu Beginn des neuen Jahres bekam ich dann ein MRT des linken Fußes, wo ein auffälliges Knochenmarködem der Metatarsale 2 Basis mit fragwürdiger Knochenbrücke zum Os cuneiforme intermedium gesehen wurde. Der Radiologe schrieb in seinem Bericht, dass eine Coalitio partiell zwischen Os cuneiforme und Metatarsale 2 möglich sei und dadurch auch eine beginnende Osteonekrose vom Typ Freiberg-Köhler (Köhler II). Mein Hausarzt stellte den Besuch beim Orthopäden als äußerst dringend dar und machte mir mit der Diagnose des Radiologen ziemliche Angst. Noch am selben Tag ging ich daher in eine Chirurgisch-Orthopädische Praxis, wo mir Einlagen und eine Elektrowellen-Behandlung verschrieben wurden. Sowohl die Elektro-Behandlung, als auch die Einlagen-Behandlung beginnt erst Ende nächster Woche. Ich frage mich nun, wieso der Hausarzt die Behandlung so dringend machte und der Chirurg die ganze Sache so entspannt sieht. Auf meine Frage, wie eine Osteonekrose festgestellt werden könne antwortete er mir: "Wir werden sehen, ob in den nächsten Wochen Ihr Fuß bricht. Das wäre dann ein sicheres Zeichen, weil der Knochen durch die Krankheit porös geworden ist.". Kann ich also nichts anderes tun, als auf einen Bruch warten? Und ist die Behandlung mit Einlagen und Strom der konventionelle Behandlungsweg? Ich kann mittlerweile so gut wie gar nicht mehr laufen, habe extreme Schmerzen und nun seit ca. 2 Wochen auch teilweise einen Ruheschmerz. Die Schmerzen fühlen sich wie ein sehr starkes Stechen und Brennen an. Zum Abschluss noch kurz zu meiner Person: Ich bin 19 Jahre alt, weiblich, und leiste derzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Grundschule ab.

Ich würde mich freuen, wenn mir jemand eine Einschätzung zu meiner Situation geben könnte oder die Symptomatik und Verdachtsdiagnosen kennt.

Liebe Grüße,

Polly.

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