Warum sieht man Eierstockkrebs nicht (oder nur selten) im Ultraschall?

1 Antwort

Tumore erkennt man sehr wohl bei der Sonographie, bloß welcher Art nicht. Bei mir wird immer im Zuge der Vorsorge eine Ultraschalluntersuchung der Eierstöcke gemacht, weil ich schon dreimal an stilgedrehten Eierstockzysten operiert werden musste. Man kann immer sehr deutlich erkennen, wenn etwas im oder am Eierstock sitzt. Zysten werden immer ausgemessen und dokumentiert. Wenn bei der nächsten Untersuchung sie immer noch da sein sollte und sie sich vergrößerter hat, sollte das für jeden FA ein Warnsignal sein und er weitere Abklärungen machen lassen. Bei Ovarialkrebs kommt es außerdem zur Wasseransammlung im Bauchraum, was ebenfalls ein Hinweis auf Bösartigkeit ist. Es gibt auch spezielle Tumormarker im Blut, die Hinweise auf die Aktivität des Ovarialtumors geben. Allerdings reicht er nicht alleine aus, um eine genaue Aussage treffen zu können. Erst die histologische Untersuchung des entnommenen Gewebes geben verlässliche Auskunft, ob es sich um ein Ovarialkrazinom handelt oder nicht. Frauen, die häufig Zysten hatten, also Zyklusstörungen, die Zwischenblutungen haben und unerklärlichen Gewichtsverlust und Wasseransammlungen im Bauchraum sollten immer ein Ovarialkarzinom in Betracht ziehen und nicht locker lassen beim Arzt, bis die Diagnose sicher ausgeschlossen werden konnte.

Was möchtest Du wissen?