Warum nicht dauernd Homöopathie?

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3 Antworten

Ich habe mich heute gefragt, warum wir nicht dauernd homöopathische Mittel einnehmen

timsgloeckchen,

ich denke, hier wird deine frage beantwortet und die wirkweise der homöopathischen mittel erklärt.


Es gibt in der Homöopathie keine routinemäßige Dosierung, wie wir sie aus der Schulmedizin kennen!

Die Dosierung umfasst die Wahl der Potenzhöhe und die erforderlichen Dosierungsintervalle.

Die individuelle Dosierung ist abhängig von der Art und Schwere der Krankheit, der voraussichtlichen Reaktionsfähigkeit des Patienten sowie von der Erfahrung und Sicherheit des Behandlers.

Die Notwendigkeit gleichzeitiger allopathischer Therapie hat ebenso Bedeutung wie die mutmaßliche Prognose der Krankheit bzw. evtl. drohende Komplikationen.

Die Dosierung ist immer abhängig von Deutlichkeit, Tempo und Vollständigkeit der Wirkungsentfaltung.

Es gibt homöopathische Arzneien, die sehr rasch wirken. Andere wirken wesentlich langsamer. Auch die Wirkdauer kann von Arznei zu Arznei stark variieren.

hier gibts noch viele infos:

Danke, das klingt logisch :) Ist es denn schädlich, wenn ich mich quasi damit selbst therapiere? (bisher funktioniert das gut)

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@timsgloeckchen

timsgloeckchen,

wenn du dich mit der homöopathie befasst hast und dich bisher auch erfolgreich selbst damit "behandelt" hast > was also sollte dagegen sprechen, wenn du bei zukünftigen beschwerden weiterhin so vorgehst. :-)

nicht irre machen lassen.

die homöopathie ist eine phantastische sache!!

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@berta

nicht irre machen lassen. die homöopathie ist eine phantastische sache!!

Hallo berta, das hast Du gut klargestellt. Dem kann ich mich nur anschließen - trotz aller Unkenrufe mancher User. Danke!!!!!! LG

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@walesca

Das hat nichts mit Unkenrufen zu tun. Dass der Placeboeffekt eine gute und sinnvolle Sache ist bestreitet niemand. Nur die Behauptung, dass Homöopathie sich von eben diesem unterscheidet ist nunmal falsch.

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@rulamann

auch ich schließe mich voll und ganz den Worte von@berta an.

Kein Mensch wird gezwungen homöopathische Medikamente einzunehmen !

Wer es nimmt, dem hilft es und wer es nicht nehmen will, der lässt es einfach bleiben. Wo ist das Problem und was sollen diese unnötigen Debatten ?

In der Broschüre der Deutschen Homöopathie-Union- Homöopathie der andere Weg--steht folgendes: Und in der Bevölkerung war die Homöopathie stets populär. Es ist zu beobachten, dass immer mehr Patienten diese Heilmethode als ihren Weg zur Gesundheit wählen. Vor allem deshalb, weil sie in der Homöopathie eine risikolose und schonende Therapie sehen, eine natürliche Behandlung von großer Verträglichkeit und ohne Gefahr der Gewöhnung.

Die Homöopathie besteht seit über 200 Jahren und ich frage mich, wie kann sich ein ----N i c h t s----, etwas wo keinerlei Wert hat, solange halten ?

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@Doretti

Dass kann und konnte sich so lange halten, weil ein Großteil der Bevölkerung nichts vom Placebo-Effekt weiß und nichts darüber, dass viele Beschwerden von selbst wieder verschwinden.

So wird fälschlicherweise geschlossen, dass Globuli helfen, was sie definitiv nicht tun.

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Leider ist die Homöopathie völlig wirkungslos.

Die einzige Wirkung kommt vom Placeboeffekt.

Das ist zwar schade. Aber es ist so. Leider kann man keine echten Krankheiten damit heilen.

Wie schon öfter gesagt, mir hilft es sehr gut :)

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@timsgloeckchen

Dann ist das der Placeboeffekt. Je stärker man dran glaubt, desto besser helfen sie.

Manchmal ist das auch nicht schlimm. 80% aller Kopfschmerzen können mit Placebo geheilt werden.

Aber wenn jemand einem Patienten Homöopathie gegen Krebs oder Herzkrankheiten gibt, ist das leichtsinnig oder gar boswillig.

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@bruno84

Da stimme ich auch zu, aber trotzdem höre ich auf meinen Körper und nehme homöopathische Mittel, wenn sie mir helfen. :)

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@bruno84

Aber wenn jemand einem Patienten Homöopathie gegen Krebs oder Herzkrankheiten gibt, ist das leichtsinnig oder gar boswillig

was soll dieses "negative/abwertende" bruno84?? hast du dich schon jemals etwas "näher" damit befasst, was man mit der allopathie UND homöopathie ZUSAMMEN erreichen kann ?


Oft müssen dabei unterschiedliche Ebenen in Krankheitsentwicklung und -entstehung berücksichtigt werden.

So kann es sein, dass man zuerst die Beschwerden einer Chemotherapie oder die Angst nach der Diagnosestellung in den Vordergrund stellt, um dann später auf das tumorspezifische oder das konstitutionelle Mittel zu wechseln und im Laufe der Behandlung sogar die erbliche Krebsdisposition in die Behandlung einbezieht.

Die Homöopathie kann Begleitmaßnahme neben den bewährten Methoden sein oder auch für immer mehr Menschen das zentrale therapeutische Prinzip.

Dabei hat sich gezeigt, dass die Erfolge größer sind, wenn frühzeitig – am besten noch vor einer geplanten Operation – mit der Behandlung begonnen wird.

Behandlung von krebsbedingten Schmerzen

Glücklicherweise sind nicht alle Krebs-Patienten durch Schmerzen belastet.

Wenn es aber so ist, sollten alle Möglichkeiten genutzt werden, um dem Patienten das Leiden erträglich zu machen.

Die Homöopathie hat hier wunderbare Möglichkeiten, um Schmerzmittel einzusparen oder unter günstigen Umständen sogar den Schmerzzustand alleine zufriedenstellend zu beherrschen.

Wiederum ist auch hier die Ähnlichkeit der Symptome mit den Arzneimittelsymptomen wegweisend für die richtige Arzneimittelwahl.

Homöopathie und schulmedizinische Möglichkeiten lassen sich hier sehr gut kombinieren.

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@berta

Wahre Worte, die keiner weiteren Erklärung mehr bedürfen!! In der Ergänzung beider Methoden liegt die Stärke!! Danke!! LG

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@walesca

Da gibt es keine "Ergänzung".

Die Globuli nehmen für sich die Wirksamkeit der wissenschaftlich als wirksam getesteten Medikamente zunutze.

Ohne diese Medikamente würde sich der wahre "Nutzen" der Globuli sehr schnell zeigen - dass er nicht besteht.

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@walesca

Abgesehen davon verbietet der Erfinder der Homöopathie die gleichzeitige Anwendung mehrerer Methoden.

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Nicht alles lässt sich damit behandeln: oder willst Du sagen, das man damit auch Krebs, Herzfehler (z.B.Kammer-oder Vorhofflimmern), Geschwüre, Diabetes und ähnliches damit sinnvoll behandeln kann?

Natürlich nicht und darum ging es mir auch nicht. Es geht um die Frage, warum wir das nicht dauernd vorbeugend nehmen, nicht darum, ob man damit Krebs therapiert.

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@timsgloeckchen

Die Behandlung von Krankheitszuständen mit Hilfe der klassischen (Einzelmittel-) Homöopathie bildet den Schwerpunkt der ärztlichen Tätigkeit in unserem Zentrum.

  • „Allopathie“ und „Homöopathie“ sind dabei keine sich gegenseitig ausschließende Alternativen sondern können durchaus komplementär, d.h. im Einzelfall einander sinnvoll ergänzend eingesetzt werden.

http://www.homoeopathie-erlangen.de/homoeopathie_all.html

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@berta

Allopathie“ und „Homöopathie“ sind dabei keine sich gegenseitig ausschließende Alternativen sondern können durchaus komplementär, d.h. im Einzelfall einander sinnvoll ergänzend eingesetzt werden.

Der Erfinder der Homöopathie ist da aber ganz anderer Meinung.

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@stao2

falls du´s noch nicht bemerkt haben solltest: die zeit ist NICHT stehengeblieben und hat gottlob neuen erkenntnissen platz gemacht !

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Zumindest behaupten viele Heilpraktiker, dass sie Krebs mit Homöopathie heilen können.

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@bruno84

Das halte ich für übertrieben, aber ich sehe nichts verwerfliches darin homöopathische Mittel ergänzend auszuprobieren.

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@timsgloeckchen

Bei "Ergänzung" kann man nicht objektiv feststellen, was denn nun genützt hat.

Die Globuli sollten allein eingenommen werden - dann zeigt sich, z.B. in wissenschaftlichen Studien, sehr schnell, dass sie nicht wirken, jedenfalls nicht über den Placebo-Effekt hinaus.

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@Borg13

ne ne borg13....ich widerspreche dir. (hat jetzt zwar nichts mit krebs zu tun, sondern nur mit der wirkung der globuli)

..jedenfalls nicht über den Placebo-Effekt hinaus.

wenn man nach einem schweren sturz auf einer eisplatte -nach mehrmaliger einnahme von arnica-globuli- weder schmerzen noch blaue flecke bekommen hat, dann hat das sicher nix mit placebo-effekt zu tun :-)

also, sollte es dich wider erwarten mal ordentlich "hinhauen" > versuchs doch einfach mal mit diesen arnica globuli.

auch OHNE vorherige "wissenschaftliche" studien ;-)

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@berta

Wie kommst du auf die Idee, die Globuli wären da schuld gewesen, dass es keine blauen Flecken gibt?

Der Fall wie du ihn beschreibst wäre ja geradezu ideal für eine Studie. 1000 Menschen die jeweils nach einer Stoßverletzung entweder Arnica oder Zuckerkugeln einnehmen. Ich bin mir sogar sicher, dass ähnliche Studien bereits gemacht wurden, nur kam da immer raus, dass Arnica eben nicht hilft.

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@stao2

Wie kommst du auf die Idee, die Globuli wären da schuld gewesen, dass es keine blauen Flecken gibt?

das kann ich dir gerne erklären:

wenn ich mich früher angestoßen hab oder hingefallen bin, bekam ich IMMER blaue flecken, die sich dann auch lange zeit hielten.

ich kann mich nicht entsinnen, wann ich bei solchen "kleinen unfällen" in den letzten jahren (dank der einnahme von arnica-globuli) einen blauen flecken bekommen habe.


auch in meiner zahnarztpraxis werden mittlerweile bei größeren "eingriffen" (implantologie) vor und nach der op arnica globuli empfohlen.

und das ist KEINE naturheilkundlich arbeitende praxis.

es ist eben nur schwierig, leute davon zu überzeugen, die von vornherein eine abwehrhaltung gg. die homöopathie haben. und sie als "placebo-effekt" abtun.

eigentlich schade, dieses sture "geradeausdenken".

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@berta

wenn ich mich früher angestoßen hab oder hingefallen bin, bekam ich IMMER blaue flecken, die sich dann auch lange zeit hielten. ich kann mich nicht entsinnen, wann ich bei solchen "kleinen unfällen" in den letzten jahren (dank der einnahme von arnica-globuli) einen blauen flecken bekommen habe.

Selbst wenn das wahr ist, ist das doch noch lange kein Beweis?

auch in meiner zahnarztpraxis werden mittlerweile bei größeren "eingriffen" (implantologie) vor und nach der op arnica globuli empfohlen und das ist KEINE naturheilkundlich arbeitende praxis.

Auch Menschen, die es eigentlich besser wissen müssten, sind vor Unsinn nicht gefeit.

es ist eben nur schwierig, leute davon zu überzeugen, die von vornherein eine abwehrhaltung gg. die homöopathie haben. und sie als "placebo-effekt" abtun.

Die wenigsten werden von vornherein eine Abwehrhaltung haben, sondern diese erst entwickeln, nachdem sie sich mit der Materie beschäftigt haben. Ganz im Gegensatz zu vielen "Fans". Es gibt keine Hinweise darauf, dass die Homöopathie mehr kann als eben diesen Placeboeffekt.

Die ganze Theorie der Homöopathie ist so unlogisch und widerspricht physikalischen Grundgesetzen.

eigentlich schade, dieses sture "geradeausdenken".

Ohne das würden wir heute wohl noch in Höhlen leben.

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