Warum können Leute mit Parkinson keine Emotionen zeigen?

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Das so genannte “Maskengesicht” ist ein häufiges Symptom des Morbus Parkinson. Die momentane emotionale Verfassung von Parkinson-Patienten lässt sich deshalb oft nur schwer einschätzen. Wissenschaftler des Department of Clinical & Health Psychology an der University of Florida in Gainesville, USA, versuchten nun im Rahmen einer Studie unter anderem herauszufinden, ob neben der eingeschränkten emotionalen Ausdrucksfähigkeit auch das tatsächliche Gefühlsleben von Parkinson-Patienten beeinträchtigt ist. Dazu untersuchten sie 37 Patienten mit M. P. ohne Anzeichen einer dementiellen Erkrankung sowie 21 vergleichbare Kontrollpersonen. Als Instrument für die Untersuchung nutzten die Forscher das so genannte “Berkeley Expressivity Questionnaire” (BEQ), ein Testverfahren, mit dem neben weiteren Parametern die Ausdrucksfähigkeit sowohl positiver als auch negativer Emotionen gemessen werden kann. Eine Auswertung der Selbsteinschätzung aller Teilnehmer bezüglich ihrer emotionalen Ausdrucksfähigkeit zeigte klare Unterschiede zwischen den Parkinson-Patienten und der Kontrollgruppe. So schätzten die Patienten ihre eigenen Fähigkeiten, Gefühle auszudrücken, als wesentlich schlechter ein, als die übrigen Personen. Die Auswertung des BEQ zeigte bezüglich des tatsächlichen Erlebens von Emotionen keinerlei Unterschiede zwischen den beiden untersuchten Gruppen. Weitere Analysen ergaben zudem, dass Familienangehörige und enge Freunde der Parkinson-Patienten deren emotionale Verfassung wesentlich sicherer erfassen konnten als außen stehende Personen.

http://www.parkinson-vereinigung.de/?pg=news&id=42

Ja, gerade unser Gesicht ist wie ein "offenes Buch". Man sieht uns häufig schon an, wie wir uns fühlen, wie es uns geht. Dies ist bei Parkinson-Patienten wesentlich schwieriger. Das Gesicht eines Parkinson-Patienten erscheint und wie eine Maske, der man keinerlei Regung entnehmen kann. Das heisst aber nicht, dass diese Menschen keinerlei Emotionen mehr haben, sie können sie nur nicht über ihr Gesicht ausdrücken. Ein Grossonkel meines Mannes litt unter Parkinson und die Tante meinte, dass sie durchaus noch in der Lage sei, zu erkennen, wie es dem Onkel gehe. Ich stelle es mir so vor: Ein fühlender, empfindender Mensch ist in einem Körper "gefangen", der es nicht zulässt, diese Gefühle darzustellen.

Burnout jedes mal wenn ich arbeite?

Hallo Leute,

Eine Therapeutin hat den Verdacht dass ich "Borderline" habe. Seit dieser Verdachtsdiagnose habe ich therapeutisch auch nichts weiter gemacht.. vielleicht ist das eine wichtige nebeninformation zu meiner eigentlichen Frage:

Ich mache eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme, in der alles ganz entspannt zugeht. Ich bin da in der Medienwerkstatt, wo ich am Computer Logos und andere Designs entwerfe. Nebenbei gibt es da pro Jahr dort 4 Praktika. Ich bin da jetzt fast 2 Jahre und mache somit gerade vielleicht das 5. oder 6. Praktikum oder so. Ich habe schon einige Praktika davon angefangen aber nicht zu Ende gebracht, weil ich es psychisch nicht geschafft habe. Nun habe ich letztes Praktikum ein Ausbildungsplatz bekommen in einem Cafe wo ich nicht schon sehr wohl fühle. Jetzt gerade mache ich schon das 3 Praktikum dort. Seit dem letzten Praktikum mache ich auch nur noch 4-6 Stunden täglich, und die Ausbildung wird auch eine Teilzeitausbildung sein.

Was ich aber nicht verstehe ist.. warum kriege ich es psychisch nicht hin nicht mal ein Praktikum ohne Probleme zu meistern? Jedes mal habe ich so ein Druck, ich bin depressiv, ich bin überfordert, mein selbstbewusstsein leidet, es sind einfach viele typische Symptome eines burnouts, aber warum habe ich das jedes mal? Ich habe so das Gefühl dass ich einfach nicht fürs arbeiten geschaffen bin und ich habe auch Angst irgendjemandem von diesen Problemen zu erzählen, weil dann sowieso nur so Worte kommen wie "du übertreibst total" oder "du bist nur faul". Ich würde es ja gerne hinkriegen aber jedes mal wenn ich wieder richtig in einem Betrieb arbeite kommen diese Symptome. Die Arbeitsstunden sind schon weniger, ich habe ein netten Chef, die Arbeit ist nicht so stressig und dennoch fühle ich mich so schlecht und auch so verzweifelt. Die teilzeitausbildung fängt bald an und ich weiß nicht wie ich das durchstehen soll. Von diesem Praktikum jetzt ist jetzt gerade mal der 2 Tag vergangen und ich bin jetzt schon total am Ende. Ich habe meiner sozialpädagogin von der Vorbereitung heute geschrieben und gefragt was ich tun soll, ich soll dann morgen mir ihr reden und werde morgen erstmal nicht arbeiten.

Was habt ihr für Tipps? Was kann man machen? Eine teilzeitausbildung auf 4 Stunden täglich? Dann müsste aber der Vertrag nochmal geändert werden... Oder soll ich mir was anderes suchen und noch ein Jahr in der Vorbereitung machen? Psychische behandlung? Stationär? Oder was kann ich selbst tun? Ich habe ehrlich gesagt so das Gefühl dass ich da nichts tun kann als die Stunden zu verkürzen, denn psychisch glaube ich nicht dass ich das hinkriege. Wenn ich ne Pause mache von arbeit, fängt es auch wieder an, sobald ich wieder anfange.

Tut mir leide dass das so verwirrt geschrieben ist, aber ich bin ehrlich gesagt auch echt durcheinander im kopf.

Beste grüße, danke :)

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