Warum kippt man um, wenn man zu lange hyperventiliert?

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1 Antwort

Durch die zu schnelle und zu tiefe Atmung steigt der Sauerstoffgehalt des Bluts kaum an, da die Sättigung bei normaler Atmung schon meist erreicht ist. Stattdessen wird aber mehr Kohlendioxid abgeatmet und die CO2-Konzentration im Blut sinkt, wodurch wiederum der pH-Wert steigt. Es kommt zur so genannten respiratorischen Alkalose, das ist ein Anstieg des Blut-pH-Wertes.

Die Hyperventilation tritt in Anfällen auf und kann, je nach ihrer Dauer und Intensität, zu einer Atemnot, Taubheitsgefühl in Armen und Beinen, Schwindel, Sehstörungen, Brustschmerzen bis zu Krämpfen mit einer typischen Pfötchenstellung der Arme und Hände (Hyperventilationstetanie) und Bewusstlosigkeit führen.

Quelle: Onmeda

welchen ph-wert sollte unser blut haben, damit wir LEBEN können?

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Danke, Lena101! Aber darf ich da nochmal nachhaken: warum kippt man dann genau um, wenn es zur respiratorischen Alkalose kommt? (bis dahin bin ich noch gut mitgekommen.)

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@PHYYYSIKUM

Normalerweise hat Blut einen pH-Wert von knapp über 7. Dieser Wert darf nur sehr geringfügig schwanken, sonst kommt es zu Störungen des gesamten Stoffwechsels und der Atmung, was einen Schock und Bewusstlosigkeit auslösen kann.

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