Warum kann man nach einer Katarakt-OP einen Nachstar bekommen?

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Nach einer Operation am Grauen Star (Katarakt-Operation) kann sich innerhalb von Monaten eine neue Eintrübung an der verbliebenen Hinterkapsel der Linse bilden. Die Sehkraft ist dann erneut herabgesetzt. Dieser so genannte Nachstar (Cataracta secundaria) kann mit Laser oder durch eine Operation behandelt werden. Ein Nachstar entwickelt sich bei bis zu 30% der an der Katarakt operierten Augen.

Ursachen Ein Grauer Star oder Katarakt ist eine Linsentrübung. Diese kann operativ entfernt werden, heutzutage wird dabei in den allermeisten Fällen die Hinterkapsel der Linse belassen, um davor eine Kunstlinse einzusetzen. Dort können sich jedoch neue faserige Strukturen in der Sehachse bilden (Kapselfibrose), da bestimmte Zellen der Linsenhülle noch vorhanden sind. Manchmal befinden sich auch noch Linsenreste innerhalb der Kapsel, die sich weiter eintrüben. Ein Nachstar entwickelt sich bei bis zu 30% der an der Katarakt operierten Augen.

http://www.chirurgie-portal.de/ophthalmologie/kapselfibrose-nachstar-sehverschlechterung.html

Im Laufe von Monaten oder Jahren nach der erfolgreichen Operation des grauen Stars (Katarakt) kann es bei 1/3 bis 1/2 der Patienten zu einer Eintrübung der im Auge verbliebenen alten Linsenkapsel kommen, die das Sehen wieder eintrübt und verschlechtert. Es ist ein sog. Nachstar entstanden, der sich wegen der geringen Dicke der Trübungsmembran mit dem Lasergerät ambulant entfernen lässt.

http://www.augenaerzte-thun.ch/pdf/aerzteinfo/patinfo_laser.pdf

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