Warum kann Krebs wieder kommen, obwohl er eigentlich als geheilt galt?

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6 Antworten

Das ergibt sich schon allein aus der Tatsache, dass es sehr unterschiedliche Krebsarten gibt. Auch die betroffenen Regionen und die recht unterschiedlichen Gewebearten verhindern, dass es nach einer überstandenen Erkrankung nicht doch woanders erneut ein Krebs entsteht.

Wer also den Magenkrebs überlebt hat, der kann durchaus noch Lungenkrebs, Leberkrebs, Gehirnkrebs, usw., usw., bekommen.

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Kommentar von pferdezahn
03.12.2013, 16:52

Meist ist dies bei einem Darmkrebs der Fall (10-15%), dass sich noch Metastasen in der Lunge bilden koennen. Aber nach einer Krebsoperation sollte man sich auch (etwas) bewusster ernaehren.

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Die Krebszellen an sich sind so gut wie unsterblich und geben bei der Zellteilung ihren Defekt weiter. Dabei können sich die übertragenen Informationen über das Erbgut immer weiter verändern. Bei einer Chemotherapie wird diese Zellteilung gehemmt und somit das Wachstum verhindert, auch der operative Eingriff ist eine Möglichkeit, allerdings kann es hierbei vorkommen, dass ein Minimum an Metastasen im Körper verbleibt.

Quelle: http://blasenkrebs.biz/wie-entsteht-die-krankheit-krebs/

So kann es eben passieren, dass mit der Zeit erneute Wucherungen entstehen und somit auch Geschwüre, ob das bei Brustkrebs am Häufigsten ist weiß ich nicht.

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Hallo wuzmuz,

genau genommen gibt es keinerlei offizielle Richtlinie, wann ein Krebs wirklich geheilt ist; ist er jedoch 5 Jahre lang nicht mehr aufgetreten und auch dann nicht mehr nachweisbar, so wird er in vielen Ländern als "geheilt" betrachtet, da ein erneutes Auftreten zumindest wenig wahrscheinlich ist - statistisch gesehen.

In der Praxis kann er aber (selten) auch noch nach 20 Jahren oder gar später plötzlich "wieder da" sein - manchmal sogar bösartiger als zuvor.....

Liebe Grüße, Alois

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Hallo WM..,

nicht zufällig nehmen betroffene Frauen über Jahre (bis 7 J. ) noch Aromatasehemmer wie Tamoxifen. Wobei auch das Gewicht einer Frau eine Rolle spielt. Weil Frauen die etwas kräftiger .... mehr ektopen (1) Östrogen bilden. Was Einfluss auf das Ganze hat.

(1) wird nicht von den üblichen Drüsenzellen gebildet)

VG Stephan

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Kommentar von beamer05
03.12.2013, 19:13

Räusper...

Tamoxifen ist kein Aromatasehemmer.

Die antihormonelle Behandlung bei Brustkrebs-Patientinnen und Patienten besteht -je nach Situation- entweder aus Tamoxifen über die gesamte Zeit, aus einer zunächst 2 - 3-jährigen Tamoxifen- Gabe mit anschließendem Umstieg auf einen Aromatasehemmer (Aromasin, Arimidex ...) ODER von Beginn an aus einem Aromatasehemmer. (gelegentlich gibt es auch andere Kobinationen).

Nach aktueller Studienlage gibt es Hinweise, dass die üblicherweise für 5 Jahre empfohlene Therapie auf 10 Jahre ausgedehnt werden soll, da dies die Rezidivrate noch etwas weiter senken kann. (Muss halt immer mit der Patientin besprochen werden).

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Jede Krankheit, gegen die man keine Immunität ausbildet, kann wiederkommen. Also auch Krebs.

Zudem gilt es als wahrscheinlich, dass eine Krebserkrankung z.B. durch eine spezielle genetische Disposition oder einen bestimmten Lebenswandel (Stress, etc.) begünstigt werden kann. Auch das trägt dazu bei, dass jemand, der einmal Krebs überstanden hat, u.U. wieder daran erkrankt.

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Krebs kann immer schon mal Metastasen gebildet haben, die dann wieder Krebs hervorheben. Zudem ist es auch niemals sicher, ob man bei einer OP immer alles Krebsgegewebe entfernen konnte - die Aggressivität des Krebses / Krebszellen spielen eine Rolle usw. "Geheilt" ist immer relativ.

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