Warum kann ein Mensch mit einem Auge nicht räumlich sehen?

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Physikalische Erklärung : Die Sicht aus zwei Augen (Abstand) braucht einen Winkel, dadurch werden zwei verschiedene Informationen gewonnen

Physiologie: Im ZNS wird die Information zusammengesetzt, die Abstandsverhältnisse werden in das Bild dineinprojeziert, dadurch entsteht der räumliche Eindruck.

Bei einem Auge fehlt die zweite physikalische Information.

Säugetiere, die die Augen an den Seiten haben, z.Bsp. Pottwal können nicht räumlich sehen.

Welche Risiken birgt es, einen Grauen Star spät zu operieren?

Meine Oma ist 81 und hat Angst vor der OP, da sie auf einem Auge geburtsbedingt eh fast nichts sieht. Bei Mißerfolg am anderen Auge wäre sie dann so gut wie blind. Bisher hat der Augenarzt immer gesagt, er wolle noch warten.

Sie kann prima auf einem Kindle mit Schriftgröße 3 lesen (drittgrößte) und da sie ihrem Hobby nachgehen kann, drängt es sie nicht allzu sehr und subjektiv hat sich für sie laut ihrer Aussage auch im Sehen nichts verändert in letzter Zeit. Relativ schlecht sehen kann sie halt schon immer, auch ohne Linsentrübung und trotz dicker Brille.

Da sie selber wenig Fragen beim Arzt stellt und ich erst beim nächsten Termin in ein paar Wochen selber dabei sein kann: Mir ist nicht klar, warum der Arzt es auf einmal eiliger hat und jetzt meint, es sei Zeit. Wird die OP mit der Zeit schwieriger, die Risiken größer o.ä.? Ich möchte auf jeden Fall eine 2. Untersuchung bzw. eine 2. Meinung. Der Augenarzt sagt wohl, daß die anvisierte Klinik selbst auch noch einmal untersucht. Ich habe aber ein gesundes Mißtrauen gegenüber Klinik-Untersuchungen. Daß die am Ende operieren wollen, steht ja eigentlich schon fest, wo der Graue Star eindeutig fortgeschritten ist.

Die werden bei der Diagnose sicher operieren wollen, fragt sich bloß, ob sie auch sagen würden "so lange Oma sich noch wohlfühlt, kann man warten..." Ich tendiere also zu einer unabhängigen 2. Augenarztmeinung. Wichtig für mich: Welche Fragen sollte ich stellen und hat jemand Erfahrungen damit, ob es Risiken gibt, wenn man (zu) lange wartet? Oder könnte man nach Wohlfühlgefühl entscheiden?

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So viele Symptome, Ärzte sagen es sei alles ok?! Verzweifelt!!

Guten Tag!

Ich bin mittlerweile sehr verzweifelt.

Ich habe seit langem schon Symptome (Blitze sehen, Farben leuchten auf einmal sehr grell, auf dem rechten Auge oft wie schlieren vorm auge, Schmerzen hintern dem Auge (rechts), daruas resultierende Kopfschmerzen, Sterne sehen, Kribbeln in den Fingerspitzen, Wahrnehmung ab und an "unreal" wie in einem Traum, und nun auch Kribbeln in den Füßen, taubes Gefühl in den Füßen, ab und an starke Schmerzen in den Beinen und nun wollen meine Beine nicht mehr so wie ich es möchte, d.h. ich laufe sehr wackelig, stolper oft oder verlier das Gleichgewicht, Habe das Gefühl wie auf Watte zu laufen und kann nur noch mit größter Konzentration und Anstrengung laufen, jedoch nur selhr langsam und kleine Schritte, Morgens habe ich oft ein unkontrolliertes Zittern im Daumen oder manchmal auch der Hand. Diese Symptome sind oft garnicht da, und dann wie mit einem Schlag sind sie da und werden immer mehr symptome und immer massiver, dann nach einer Zeit ist der Spuk wieder vorbei.

Seit zwei Wochen bin ich nun völlig aus meinem Alltag gerissen, da alles so schlimm wie nie war. Mittlerweile geht es wieder, nach einer Woche Krankenhaus inkl Schmerzmitteln, Geblieben ist der schlechte, lahme Gang und große Probleme mit einem Stift zu schreiben. und eben die Wahrnehmungs- und Sehprobleme...

HNO sagt: alles ok, Augenarzt auch, Hausarzt ist überfragt, Neurologe speiste mich ab und meint ich würde mir alles einbilden... in der Klinik bekam ich schmerzmittel und Untersuchungen: MRT Schädel war ok, VEPs war linkes Auge leicht verzögert, der rest in Ordnung. Borreliose, Diabetes, und mechanische Ursachen wurden ausgeschlossen. Da bin ich schon mal sehr sehr froh drüber!

Ich weiß nicht weiter, ich bin kein Mensch der gerne Krank ist, Fakt ist aber, dass ich so meinen Alltag nicht bewältigen kann, geschweige denn meine Tochter in der Kindergarten bringen kann und dann den Rest meines Alltages zu erledigen. Ich komme mir sowas von doof vor mittlerweile, weil ich von Arzt zu Arzt renne und keiner sagt mir was ich tun kann, damit es wieder weg geht oder besser wird.

Es kommt mir so vor, als ob die Ärzte mich schon in eine Schublade stecken, bevor ich nur vier Sätze gesagt habe und traue mich oft garnicht mehr meine ganzen Probleme zu bennen. Ich finde ja selbst schon mittlerweile, dass ich mich bescheuert anhöre, wenn ich das alles so erzähle.

Ich war sogar beim schon beim Psychiater, nur zur Sicherheit für mich, der meinte, dass es auf keinen Fall psychische Ursache sei, das könne er sich bei mir nun wirklich nicht vorstellen!

Ich bin weiblich, 26 Jahre alt, Hole mein Abitur gerade nach (gute Schülerin die sehr gerne zur Schule geht) und bin eigentlich sehr Belastbar, auch psychisch. Kann mir jemand einen Rat geben, was ich noch tun könnte, damit ich endlich Symptom-frei bin und meinen Alltag wieder angehen kann? Bitte

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