Warum ist Metoprolol nicht bei einem unbehandelten Phäochromozytom einzusetzen?

1 Antwort

Wer schreibt denn sowas?

Ein Betablocker kann sehr wohl hier eingesetzt werden, sofern man zuvor einen Alphablocker gibt.

Die Therapie erfolgt durch die operative Resektion, mindestens eine Woche vor dem Eingriff wird eine Senkung des Blutdruckes mit einem Alpha-Blocker (z. B. Phenoxybenzamin) begonnen. Danach gibt man einen unselektiven Beta-Blocker dazu. Diese Gabe findet statt, da bei der operativen Entfernung des Tumors große Mengen Katecholamine freigesetzt werden, die ohne entsprechende Blocker lebensgefährlich sein könnten. Die Alpha-Blocker müssen in jedem Fall vor den Betablockern gegeben werden, da sonst eine hypertensive Krise droht. Falls bei einem Phäochromozytom zuerst Beta-Blocker gegeben werden, fällt die über den β2-Rezeptor vermittelte vasodilatatorische Wirkung weg und es kommt zum Blutdruckanstieg (Stimulation der α1-Rezeptoren bewirkt eine Vasokonstriktion).

https://de.wikipedia.org/wiki/Ph%C3%A4ochromozytom

Ist keine Resektion beabsichtigt, können Alpha- und Betablocker auch gleichzeitig verabreicht werden.

Der behandelnde Arzt sollte und dürfte das wissen. Wende Dich im Zweifel vertrauensvoll an ihn.

Die Info, dass man Metoprolol nicht bei unbehandeltem Phäochromozytom nutzen soll, kommt direkt aus der Packungsbeilage. Die Informationen oben aus der Wikipedia beziehen sich direkt auf die OP-Vorbereitung.

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@TheKyoko

Dazu schrieb ich: "Ist keine Resektion beabsichtigt, können Alpha- und Betablocker auch gleichzeitig verabreicht werden."

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Stechen und Druck im Kopf

Hallo,

Hab seit ca. 1 Monat mehrmals täglich einen stechenden Schmerz im Kopf. Angefangen hat das alles eher harmlos an verschiedenen Stellen im Kopf. - Seit zwei Tagen jedoch konzentriert sich das Stechen auf eine einzige Stelle und es fühlt sich auch so an als würde jemand von aussen und innen gegen meine Schädeldecke drücken. Gestern beim Heimfahren mit dem Zug (Ich fahre täglich insgesamt zwei Stunden Zug zu meinem sitzenden Bürojob) hatte ich einen sehr starken Stich und war ganz benommen. Bin darauf gleich zum Hausarzt gegangen, der meinte, dass ich zu hohen Blutdruck habe (166/103 - Puls 100) und abnehmen sollte. Er meinte auch ich sei verspannt usw. - Das sind aber alles dinge die ich ohnehin schon selbst erahnt hatte, jedoch meinte er auch, da ich mir große Sorgen wegen dem Stechen gemacht hab, dass ich keien Anzeichen für einen Tumor hätte. - Jetzt einen Tag später ist das Stechen schon wieder da und ich hab große Angst...vor allem innerlich. ich zeig das nach aussen nicht (gern). Vielleicht sollte ich noch dazu sagen dass ich 180 groß und 140 kg schwer bin. bin also ziemlich übergewichtig. ich mache keinen sport (obowhl ich das sollte laut arzt) und arbeite sitzend und bin auch so nicht sehr aktiv.

Ich hab im Grunde einfach Angst, dass ich vom Arzt abgewimmelt wurde. Er meinte zwar er möchte dass ich regelmäßig meienn Blutdruck notiere und ein Blutbild machen lassen soll, jedoch hab ich so große Angst, dass ich einfach mal wo umkippe, dass ich doch einen Tumor im Kopf hab und dass ich daran sterben könnte.

Ich weiß nicht mehr weiter...werde natürlich versuchen den blutdruck wie aufgetragen zu notieren und lass auch mein blut überprüfen, aber allein seine aussage, dass ich mit 28 zu jung bin, als dass es zu einem schlaganfall oder einem tumor kommen könnte, hat mich doch sehr stutzig gemacht. - vielleicht habt ihr einen Rat.

Hat man mich vor ein paar monaten gefragt was ich mir wünsche hätt ich "Geld und einen Ferrari" gesagt, jetzt will ich nur leben und hab wie gesagt Angst.

Hat jemand die selben Sympthome ? Also Stechen im/am Schädel ? Ich hab das jetzt vor allem in der Kopfmitte eher rechts. - Ich dürfte auch zwar verspannt sein, merke das aber nicht wirklich, weshalb ich mir denke, dass es doch nicht vom nacken/rücken kommen kann.

ein verzweifelter kerl :-(

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Welche Ursache könnte mein Kopfschmerz haben?

Hallo! Ich habe seit 4, 5 Monaten Probleme mit immer wieder auftretenden Kopfschmerzen und so wirklich konnte bisher keiner sagen warum.

Es ging alles ohne Kopfschmerzen los aber mit Druckgfühl (ohne Schmerz) am rechten Auge. Augenarzt vermutet eine Stauungspapille, war sich aber nicht sicher. Augenklinik aufgesucht, gleiches Ergebnis: Verdacht auf Stauungspapille einseitig. Augenultraschall und MRT komplett unauffällig, mit der Angst vor einem Tumor kam allerdings der Kopfschmerz. Zu der Zeit täglich, immer an einer anderen Stelle des Kopfes, teilweise halbstündiger "Ortswechsel".

Nach dem MRT war ich etwa 2 Wochen Beschwerdefrei, dann kam der Kopfschmerz wieder. Hausarzt schickte mich mit Verdacht auf Zahnproblemen zum kieferchirurg, dort Entfernung aller 4 Weisheitszähne vor etwa 6 Wochen. Vor 1 Woche nachkontrolle: alles verheilt gut, Röntgenbild absolut unauffällig.

Ich habe aktuell folgende Probleme:

Nackenschmerzen im oberen Bereich zum Kopf hin im laufe des Tages und wenn ich Nachts sehr verdreht liege (bin Seiten und Bauchschläfer, zwinge mich aktuell zur Rückenlage). Diese sind tagsüber komplett Bewegungsunabhängig, ich habe keine Einschränkungen in der Bewegung. Dazu sei gesagt ich arbeite körperlich, stehe und Bewege mich etwa 12 Stunden am Tag, trage dabei auch öfter schwer etc. Selten ein aufsteigendes Druckgefühl bei Positionswechsel wie zB in der Bahn aufstehen um zur Tür zu gehen, die der Druck hält nur wenige Sekunden. Der besagte Druck am Auge besteht weiterhin, verschwindet bei Ruhelage und nachts meist vollständig und kommt erst im laufe des Tages zurück. Ich habe ein Bild angehängt der rote Bereich ist die Stelle an der der Druck besteht, der grüne ist der Hauptpunkt des Kopfschmerzes, es fühlt sich nicht "tief drinnen" an sondern eher wie direkt unter der Haut. Der Schmerz ist nicht stark aber vorhanden und lässt sich von aussen nicht erzeugen (Berühren tut nich weh). Meine Nase ist frei, ich habe nicht das Gefühl verschleimt oder sowas zu sein. Auch einen Pseudotumor kann ich mir nicht vorstellen da ich ausser einer Kurzsichtigkeit seit Kindertagen keine Augenprobleme habe die typisch wären. Auch vom nächtlichen Kopfschmerz, Übelkeit, Schwindel etc bin ich nicht betroffen. Ich bin wegen dem ganzen noch dazu sehr gestresst, was vermutlich auch nicht dazu beiträgt das es besser wird.

Ich will mich gern weiter Ärztlich untersuchen lassen aber auf Termine beim Facharzt wartet man ja gern mal etwas länger und ich würde deswegen gern direkt zum "richtigen" gehen, hab aber keine Ahnung mehr wo ich zuerst hin soll. Habe zudem bisher bei allen Ärzten (ausser meinem Kieferchirurgen) das Gefühl gehabt man gehe gar nicht richtig auf mich ein obwohl ich sehr genau versuche zu erklären wie es mir geht.

Für Denkanstöße wäre ich sehr dankbar. Vielen Dank!

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Dringend Rat gesucht: Harnverhalt, Fatigue, Fieber, Entzündungen....

Hallo ihr Lieben!

Ich bin auf der Suche nach Ideen, Rat und vielleicht sogar Erfahrungen. Nach wochenlanger Rumdokterei und ewigen erfolglosen Untersuchungsmarathons versuche ich mal mein Glück hier.

Kurz erklärt, worum's geht: Ich, w, 25 Jahre alt habe im Ende letzten Jahres eine Chemo mit anschließender Bestrahlung bekommen, wegen eines winzigen Urothelkarzinoms (Tumor im Nierenbecken) und diverser kleiner Tumore an Eierstöcken und Gebärmutter. Ich habe die Behandlung erfolgreich abgeschlossen und auch recht gut vertragen. Im Februar war dann Alles komplett überstanden - fein! (hab ich mir so gedacht....) Gut, da waren noch ein paar Kleinigkeiten: Blutwerte immer noch nicht so ganz im Grünen, Immunsystem auch noch ein bisschen platt - aber is ja klar, dass der Körper ein bisschen beleidigt ist, wenn man Ihn über Wochen systematisch vergiftet

So, und jetzt habe ich folgende Probleme (bedenkt bitte: ich bin erst 25 Jahre alt!!) :

  • Nieren arbeiten nur noch "so Lala" - Doc sagt: "is jetzt nich so ungewöhnlich nach ner Chemo, Niere arbeitet zuverlässig und so wild sind die Werte ja nich, machense sich keine Sorgen" ... Gut, kann ich mit leben...

  • Seit ca 5 Monaten habe ich Entzündungen in einigen Gelenken (vor Allem in den Füßen und Händen), teilweise so schlimm, dass es ohne Kortisonspritzen so gar nicht mehr geht. - Diagnose: Arthritis (ohne irgendeine Therapieinfo oder sonst irgendeine brauchbare Aussage)

  • Seit ca vier Wochen fast täglich kurze Fieberschübe mit Schüttelfrost (Warum? Da hat auch kein Doktor ne Idee )

  • dazu kommt eine permanente Müdigkeit und Antriebslosigkeit - Arbeiten länger als drei Stunden is schon seit Wochen nimmer drin. An manchen Tagen schlafe ich bis zu 18 Stunden, kleine Alltagsdinge wie Einkaufen werden inzwischen zur Herausforderung.

  • Und jetzt das, was mich wirklich richtig fertig macht: Seit drei Wochen hab ich massive Probleme mit meiner Blase: Harnverhalt - ich kann kein Wasser mehr lassen. Bin in's Krankenhaus und hab mir notfallmäßig nen Katheter legen lassen (ey, nen knappen Liter in der Blase - DAS tut weh!) und jetzt muss mich vier- bis fünfmal am Tag selbst kathetern.

Blasenspiegelung, Urodynamik, Urinkontrolle, Neurologe, Orthopäde - und das kam dabei raus: NIX!

Jetzt isses so, dass ich seit drei Wochen nicht mehr arbeiten gehen kann, mir selbst Katheter legen muss und keine Ahnung hab, was da los ist. Montag geht der Ärztemarathon wieder weiter - inzwischen war ich beim Neurologen, Orthopäden, Urologen, Gynäkologen und Onkologen - ohne ein einziges besch....eidenes Ergebnis. Ich könnt heulen

Und obwohl sich alle dazu befragten Ärtze sicher sind, dass ich mich täusche, hege ich doch immer mehr den Verdacht, dass das doch Alles irgendwie zusammenhängen könnte? Ich kann einfach so gar nicht glauben, dass so viele Kleinigkeiten und Wehwehchen "einfach so" und unabhängig voneinander auftreten. Und genauso wenig kann und will ich damit leben..

Wer hat denn eine Idee?

Liebe Grüße, Michaela

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