Warum haben manche Menschen Sommersprossen und andere nicht?

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3 Antworten

Sobald die Sonne scheint, kommen sie hervor: Nicht Blumen sind gemeint, sondern Sommersprossen. Diese an sich harmlosen Hautpigmentierungen haben jedoch auch eine Warnfunktion – wer sie hat, sollte seine Haut vor Sonne schützen, denn sie sind ein Zeichen für besonders lichtempfindliche Haut.

Was sind Sommersprossen?

Sommersprossen sind Pigmentflecken in der obersten Hautschicht. Sie werden durch einen genetischen Defekt verursacht, der dazu führt, dass sich die Pigmente nicht gleichmäßig in den Hautzellen verteilen. Normalerweise wird das Pigment Melanin als Reaktion auf Sonnen- oder UV-Strahlung von bestimmten Hautzellen, den Melanozyten, gebildet. Es wird an die umgebenden Zellen abgegeben und dient so der Haut als Schutz vor Sonneneinstrahlung. Je mehr Sonneneinstrahlung (oder UV-Strahlung im Solarium) auf die Melanozyten einwirkt, desto mehr Melanin produzieren sie und desto stärker wird die Hautpigmentierung. Dabei ist für die Hautfarbe gar nicht so sehr die Anzahl der fleißigen Melanozyten von Bedeutung, sondern mehr der Menge der Pigmentspeicher, die pro Zelle vorhanden ist. Hellhäutige Menschen haben ungefähr 50 Pigmentspeicher pro Zelle, dunkelhäutige Afrikaner 500. Wer hat Sommersprossen?

Meist treten Sommersprossen bei Menschen mit heller Haut, blonden oder rötlichen Haaren auf – also dem lichtempfindlichen Hauttyp. Man findet sie am Körper vor allem an den Stellen, die nicht durch Kleidung vor Sonneneinstrahlung geschützt wird – im Gesicht, an den Unterarmen und Händen und oft auch auf den Schultern. Bei diesem Hauttyp treten oft auch vermehrt Leberflecken auf. Die Abgrenzung einer stark gefärbten Sommersprosse zu einem Leberfleck kann manchmal schwierig sein, ist aber gerade bei größeren Pigmentflecken, die jucken, bluten oder einen unregelmäßigen Rand aufweisen, wichtig. Hier sollte ein erfahrener Hautarzt kontrollieren, ob aus dieser Pigmentveränderung nicht ein bösartiger Hauttumor wird. In der Schwangerschaft können Sommersprossen und andere Pigmentflecken durch die veränderte Hormonkonzentration stärker hervortreten. Meist bildet sich dieses "Mehr" an Pigment jedoch nach der Schwangerschaft zurück. Warum verschwinden Sommersprossen im Winter?

Da die Farbe der Sommersprossen stark von der Lichtintensität abhängt, werden sie in der Winterzeit oft sehr viel heller und damit für das bloße Auge unsichtbar. Allerdings gilt auch im Winter: Beim Skifahren oder anderen Freizeitaktivitäten im Freien sollte man die Haut vor zu viel Sonneneinstrahlung schützen. Durch den Schnee werden die Sonnenstrahlen reflektiert und die Haut muss ähnlich viel Sonne verarbeiten wie an einem heißen Sommertag. Wenn man sich im Winter viel draußen aufhält, nehmen auch die Sommersprossen wieder an Intensität zu. Selbst Glas schützt nicht vor der UV-Strahlung: Menschen, deren Schreibtisch am Fenster steht und die tagsüber zwar im Büro, aber in der Sonne sitzen, können eine Dunkelfärbung ihrer Sommersprossen beobachten.

http://www.gesundheit.de/krankheiten/haut-und-haare/sonnenschutz-und-sonnenbrand/sommersprossen-des-einen-freud-des-anderen-leid

Das ist Veranlagung und genetisch bestimmt. Menschen haben unterschiedliche Haut. Die Farbe ist ja auch bei allen unterschiedlich. Die Haut besteht aus unendlich vielen Pigmenten und ihre Beschaffenheit ist einzigartig. Menschen können über ihr Hautbild sogar identifiziert werden.

Es kommt auf die genen an man kann sich auch künstliche machen lassen kostet halt recht viel aber jeder sollte zufriden sein mit dem was er hat.

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