Warum greife ich bei Kummer immer zum Alkohol?

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Gefahr erkannt, Gefahr (fast schon) gebannt, liebe/r tiefenseh. Das ist ja das Vertrackte am Alkohol: er entspannt, er macht (meist) fröhlich, man "trinkt, um zu vergessen". Aber: man braucht immer wieder was davon, er macht abhängig, und - das Niederschmetternste: Sorgen können schwimmen! Auch und gerade auf Alkohol. Morgen sind sie wieder da... und haben noch einen Kater mitgebracht.

Der erste Tipp ergibt sich aus Deinen Zeilen von selbst. Nichts mehr im Hause haben!

Gäste sind ein "Problem". Man will ja nicht ungesellig erscheinen... trotzdem solltest Du Deine Gäste daraufhin gedanklich "abklopfen", wer Deinetwegen kommt und wer sich nur die Nase begießen will. Langfristig sollten Deine Gäste auf Antialkoholisches umgestimmt werden, ohne zu murren. Bis dahin hilft vielleicht noch, Alkohol "knapp" einzukaufen. Also nicht, wie der gute Gastgeber meint, "vorsichtshalber" lieber eine Flasche mehr als zuwenig. Es müssen auch nicht zwei Sorten Wein zur Auswahl sein, oder drei Sorten Likör und dann noch ein "Verteiler" als Reserve... mach deutlich, daß Du nicht mehr mittrinkst (das wäre zumindest für den Anfang besser) und "nur für Dich" Alkohol besorgt hast. Ist der alle, geht es eben alkoholfrei weiter. Wer das ungemütlich findet, kommt, um zu süffeln - nicht Deinetwegen. Überlege, ob Du das willst.

Eine weitere Möglichkeit wäre, angefangene Wein- oder Likörflaschen dem Gast bzw. den Gästen mitzugeben ("Nimm doch bitte, bei mir wird das Zeug nur schlecht"/" - "ich mach mir nix aus diesem Likör, hab ihn nur deinetwegen...")

Soviel dazu, wie Du Dich selbst austrickst. Aber was nun tun mit dem zu ersäufenden Kummer?? Überlege, was Dir guttun könnte (außer Alkohol). Ordentlich auspowern, bis der Kopf leer ist? Bei Musik entspannen? Sich von einem spannenden Buch in andere Welten beamen lassen? Sich eine Schönheits- oder Wellnessbehandlung gönnen? Alles ist besser, als sich die Kante zu geben. Leider wirkt Alkohol am besten und schnellsten... trotzdem muß für Dich eine "Ersatzhandlung" her - der Gesundheit zuliebe!

Ich wünsche Dir viel Kraft. Den Anfang hast Du mit Deiner Frage hier schon gemacht. Den Rest schaffst Du auch! :o)

Eisenmangel, Psyche oder was?

Also ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll... Ich bin 18, wiege um die 55kg und bin knapp 1,68 groß. Da ich schon immer ne sehr starke und unregelmäßige Periode hatte, war mir schon fast klar, dass ich an Eisenmangel leide. Wegen meiner Periode war ich auch schon sehr oft beim Frauenarzt. Der hat mir nur immer die Pille verschrieben. Da ich die aber immer sehr unregelmäßig genommen habe wurde es auch nicht besser. Anfang dieses Jahres bin ich dann zu meinem Hausarzt wegen ständiger Müdigkeit und Atemnot. Mein Hausarzt hat n EKG gemacht (alles in Ordnung), Blutdruck gemessen(normal), Schildrüse angesehen (alles in Ordnung) und mir Blut abgenommen. Blutergebnisse vom 01.03.13 : Hämoglobin - 11.5 (Normwert 12-16), MCV - 72.3 (Normwert 80-96), MCH - 21.7 (Normwert 28-33), MCHC - 29.9 (Normwert - 33 - 36), Ferritin i.S. (ECLIA) - 4.6 (Normwert 13-150), RDW-CV:Ery-Volumenverteilung - 17.3 (Normwert 11-16), Erythrozyten - 3 (Normwert 0-2). Sonst alles in Ordnung. Mein Hausarzt meinte ich leide an einer starken Eisenanämie und ich solle Eisentabletten nehmen. Da ich keine Eisentabletten vertragen habe, hat mein Arzt entschloßen mir einmal die Woche Eiseninfusionen zu geben und ich musste die Pille regelmäßig zu mir nehmen. Am 21.05.13 wurde mir wieder Blut abgenommen. Untersucht wurde: Ferritin i.S. (ECLIA) - 27.6 (Normwert 13-150), Vitamin B12 i.S. (ECLIA) - 250 (Normwert 196-1020), Magnesium i.S. (AAS) - 0.89 (Normwert 0.7-0.91). Mein Ferritinwert ist gestiegen und ich fühle mich auch schon besser. Ich wollte keine Infusionen mehr und hatte entschieden mich Eisenreich zu ernähren. Doch leider merkte ich wie es immer schlimmer wurde, da ich die Pille unregelmäßig zu mir nahm, bekam ich meine Periode sehr stark und somit verlur ich wieder Eisen. Ich leide nun seit länger als nem halben Jahr an Herzrasen, Herzklopfen, starker Atemnot, Übelkeit, Kreislaufproblemen, ständiger Müdigkeit, Gliederschmerzen. Manchmal mehr manchmal weniger. Es gibt momente da kommt alles auf einander und es geht sehr schlecht. Meine Schwägerin (Neurologin) meinte es könnte sein, dass ich an einer Angststörüng leide, weil die Symptome stimmen eigentlich alle. Vor einem Monat bin ich wieder zu meinem Hausarzt und meinte zu ihr dass ich mich wieder so schlecht fühle. Sie meinte es liegt am Eisenmangel. Jetzt bekomme ich wieder wöchentlich Eiseninfusionen 10 Wochen lang. Im Januar will sie mir wieder Blut abnehmen. Und ich nehme die Pille seit einem Monat regelmäßig und werde sie auch weiterhin regelmäßig nehmen. Übrigens habe ich auch Vitamin D mangel und nehme deswegen täglich Vit. D Tabletten. Jetzt kommen wir zu meiner Frage. Seit einigen Monaten wird mir nach nem Glas Alkohol schon sehr schlecht. Ich krieg sehr schlimme Herzrasen, Herzstolpern und hab das Gefühl, ich sterbe. Das geht dann bis zu 8 Stunden so. Früher hatte ich das Problem nicht. Woran kann das liegen? Ich habe Angst, dass was mit meinem Herz nicht stimmt. Mein Puls liegt aber auch so fast immer bei 90...

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