Warum genau soll schwarze Unterwäsche ungesund sein?

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Dieser Artikel-Ausschnitt ist schon etwas älter, aber immer noch aktuell möchte ich meinen:


Besonders schädlich für den Träger und die Umwelt sind jedoch schwarze Kleidungsstücke, wie sie Szenegänger so sehr lieben. Damit die Farbe lange auf der Faser hält, muß der Stoff mit schwermetallhaltigen Chemikalien behandelt werden. Die Abwässer sind in den Klärwerken nur schwer zu reinigen. Außerdem geraten Rückstände des Textilgifts beim Schwitzen über die Haut leicht ins Blut.

Umweltschützer raten kritischen Verbrauchern daher, Jeans und schwarze Kleidung zu meiden. Sie sollen möglichst wenige, aber hochwertige Kleidungsstücke kaufen. Das kommt vor allem großen Mode- und Bekleidungsherstellern entgegen. Die ersten haben den neuen Trend schon für sich entdeckt.

Klaus Steilmann, Deutschlands größter Textilfabrikant, offeriert neuerdings Öko-Kleidung. Und der Bekleidungshersteller Esprit verkauft seit Februar in neun bundesdeutschen Geschäften eine 40teilige Öko-Kollektion - mit gutem Erfolg. Die Jeans, Shorts und Overalls werden ohne chemische Aufheller und Weichmacher hergestellt. Zum Färben verwenden die Textilpioniere Pflanzenextrakte. Den Grundstoff für Knöpfe bilden Altglas und Nüsse.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13690250.html

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