Warum fühle ich mich immer beobachtet und bewertet?

4 Antworten

Mal ganz kurz gesagt: Weil du es zulässt.

Ich denke mal, dass du ziemlich jung sein wirst. Und sehr wahrscheinlich stehst du gerade vor einem größeren Umbruch in deinem Leben (Berufs- oder Studiumwahl, heiraten oder nicht), irgend so etwas. Ein Lebensabschnitt endet gerade, und ein neuer ist noch nicht ganz durchgeplant.

Jaaa - und wie das meistens so ist, mit der kommenden Situation hat man in jungen Jahren einfach noch keine Erfahrung, woher auch. Man holt sich dann hier und dort Rat, fragt nach Meinungen und Einschätzungen, muss aber immer noch selbst die Entscheidug treffen.

Generell ist nichts dagegen einzuwenden, sich bei erfahrenen Personen Rat zu holen. Warum nicht auf die Kenntnisse anderer bauen, man muss ja nicht alles selbst ausprobieren, wenn man vorher jemand kompetentes fragen kann.

Fragt man aber eine Weile immer wieder zu allem möglichen irgendwelche Leute nach deren Meinung, auch wenn die gar keine Ahnung haben können, kommt zuletzt jeder ungebeten mit einem "gut gemeinten Rat" daher. Aber stützt sich solcher Rat auch immer auf fundiertes Wissen, spricht derjenige wirklich aus Erfahrung?

Ungebetener Rat wird meist begleitet von: Das kannst du doch nicht wissen - und wenn dann dies und jenes dabei herauskommt - Das kannst du mir ruhig glauben - Das wird doch mie was/das schaffst du doch nie ... Und das untergräbt zuletzt jedes Selbtbewusstsein nachhaltig. Hat derjenige aber wirklich fundierte Erfahrung, oder labert der bloß rum, um sich wichtig zu machen?

Man kann sagen, wer viel fragt, bekommt viel Antwort, und zuletzt auch ungefragt von jedem Heyopey. Aber es kommt letztlich darauf an, wen man fragt. Ich erkundige mich doch nicht bei einem Penner auf der Straße danach, wie man das dicke Geld verdient, oder die Friseuse, welches Studium sich für mich am besten eignet.

Und wenn man es so weit hat kommen lassen, dass man ungefragt von jedem Dahergelaufenen zu allem und jedem einen "gut gemeinten Rat" annimmt, meint man dann, ganz und gar nichts mehr selbst entscheiden zu können, stets und ständig auf die Meinungen und vor allem die vorherige Zustimmung anderer angewiesen zu sein. Billiger Ratschlag ist oft tatsächlich nur ein getarntes herumkritteln an dem anderen.

Das kann sogar dazu führen, dass man bei ganz kleinen Entschediungen wie z.B. der täglichen Kleiderauswahl, schon "kritische Stimmen" zu hören glaubt, und sich nicht traut, dazu eine eigene Entscheiden zu treffen. Dann fängt man gedanklich an, sich für so eine gerade gefasste winzige Entscheidung schon vorsorglich vor "eingebildeten Kritikern" zu rechtfertigen. (Sic)

Es bleibt also weiter die Frage, was du zulässt.

Du solltest mal aus dem Kreuz kommen und dich von Meinungen und Vorurteilen anderer frei machen. Sag dir einfach: Ich bin ich, und ich mach das so, wie ich das jetzt für richtig halte. Vielleicht hättet du doch den dickeren Pullover anziehen , einen Schirm mitnehmen sollen, ist heute verdammt kalt und es gießt in Strömen, aber - wen krazt das?!

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

Hi,

schau doch mal nach einem Buch, um dir selbst zu helfen, wenn es dich zu sehr behindert. Oder vielleicht eine Psychologische Behandlung. Ich kann dir zu dem Thema das Buch von Eckhart Tolle "Jetzt - Die Kraft der Gegenwart" empfehlen. :-)

Ich würde mich an Deiner Stelle schleunigst in psychologische Behandlung begeben.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung
40

Oh ja, in einem halben Jahr hat man dann einen Termin beim Psychologen. Und wenn dann die Chemie nicht stimmt, muss man sich enen weitern suchen. Was für eine Irrfahrt, aber so kreigt man die Zeit auch rum.

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