Warum empfiehlt der Augenarzt eine Glaukom-Diagnostik?

2 Antworten

Bei Verdacht auf ein Glaukom übernimmt die Krankenkasse die Kosten aller drei Untersuchungen. Ohne einen solchen Verdacht muss der Patient selber zahlen (IGeL) – zwischen 15 – 50 Euro. Die Begründung der Kassen: Die Augeninnendruckmessung alleine reicht nicht, um ein Glaukom festzustellen. Ob alle drei Untersuchungen zusammen eine sinnvolle Früherkennung sind, ist derzeit strittig. Es fehlen Studien, die zeigen, dass der Nutzen eines Glaukom-Screenings größer ist als seine Risiken.

http://www.wdr5.de/sendungen/leonardo/s/d/17.04.2012-16.05/b/service-gesundheit-umstrittene-glaukomuntersuchung.html

Die Kosten sind wesentlich niedriger! Da ein Verdacht besteht, könnte die KK zahlen.

Die Messung des Innendrucks kann unangenehm sein und in sehr seltenen Fällen zu einer Infektion führen. Das größte Risiko einer Glaukom-Vorsorgeuntersuchung liegt aber in ihrer geringen Zuverlässigkeit, sagen Kritiker. Es ist demnach möglich, dass Patienten nach der Untersuchung als „ungefährdet“ gelten, aber trotzdem später ein Glaukom entwickeln. Und es könnte sein, dass Patienten behandelt werden, obwohl es nicht notwendig ist. Bisher gibt es keine Studien, die diese Punkte bestätigen oder widerlegen

Das gehört noch dazu. Vielleicht siehst du dir alles mal an.

Ich habe Gesichtsfeldausfälle, diese Untersuchung wurde mir nicht berechnet, Glaukom wurde nicht festgestellt.

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@gmwester

Glaukom-Früherkennung als wirklich entscheidende Maßnahme zur Erhaltung des Sehvermögens gehört allerdings nicht zu den kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen. Sie wird als sogenannte individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) von den Augenärzten angeboten. Liegt ein Glaukom vor, werden selbstverständlich alle notwendigen Untersuchungen und Behandlungsmaßnahmen von den Krankenkassen bezahlt.

http://www.apotheken-umschau.de/Gruener-Star/Gruener-Star-Glaukom-Diagnose-11422_4.html

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Ich persönlich habe es auch machen lassen, denn einmal am Grünen Star zu erblinden ist nicht so erstrebenswert. Wenn ich deine Tante wäre,würde ich die 160€ investieren, denn alle erfolgreich behandelten Patienten mit Glaukom waren erst durch die Früherkennung auf ihre Krankheit aufmerksam gemacht worden und hatten selber keine Beschwerden.

Alles Gute von rulamann

Elektronische Gesundheitskarte - Einsicht von erhobenen Daten / ggf. Löschung und: ein Problem, mehrere Ärzte?

Kann man beim Doc selbst einsehen, was momentan auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeichert ist?

Wenn da mehr steht als das absolut notwendige (im Wesentlichen alles, was auch auf der alten Karte stand + Foto), kann man die Löschung fordern?

Zu den freiwillig speicherbaren Informationen: ergibt sich Freiwilligkeit alleine durch die Tatsache, dass der Speicherung nicht widersprochen wurde oder müsste man explizit um Speicherung bestimmter Daten bitten?

Es geht insbesondere um zuvor besuchte Ärzte und Befunde bzw. Notizen wie Diagnosen oder Medikation.

Kann man also noch einen Arzt aufsuchen, ohne dass der irgendwas über jemanden weiß außer gerade den Namen?

Lediglich etwas Zeit mehrerer Ärzte des gleichen Fachgebietes und die verfügbaren Mittel in deren Sprechzimmern und Gehirnen sind erforderlich. Keine aufwändigen und/oder teuren Diagnostikmethoden. Nichts, wofür einem die Krankenkasse aufs Dach steigen würde, wie z.B. 2 CTs in einer Woche oder täglich Blut ins Labor. Die KK könnte sogar Kosten einsparen.

Ärztehopping? Ja! Aber kein extrem ausgeprägtes und keines, dass der Beschaffung von Arzneimitteln dient. Es geht darum, herauszufinden, wieviele unterschiedliche Diagnosen und Behandlungsvorschläge für die gleichen Beschwerden entstehen auf diesem Wege.

Ist ja nicht verwerflich. Man geht halt nicht (wie manche) 4 mal in einem Monat wegen unterschiedlichen Wehwehchen zu einem Arzt, sondern 4 mal in einem Monat wegen des gleichen Problems zu 4 unterschiedlichen.

Also 3-4 Ärzte aufsuchen und schauen, ob alle unabhängig voneinander der gleichen Meinund sind bzw. wie sehr sie voneinander abweichen.

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