Warum bin ich kurzatmig?

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4 Antworten

Neben der möglichen psychischen Ursache kann es natürlich auch eine Herz- oder Lungenerkrankung sein.

Ein vor 2 Jahren angefertigtes EKG sagt natürlich überhaupt nichts über den jetzigen Zustand Deines Herzens aus, auch ein augenblicklicher normaler Blutdruck und Sauerstoffgehalt nicht.

Du solltest Deine Hausärztin bitten, eine Untersuchung bei einem Kardiologen zu veranlassen.

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Kommentar von elli57b
10.09.2017, 22:12

Muss man denn heute als Patient alles selber veranlassen? Warum machen die Ärzte so wenig? Fühle mich nicht mehr ernst genommen. 

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Die Psychopharmaka werden dir nicht bei der Suche nach den Ursachen helfen. Außerdem befürworte ich es immer auf die innere Stimme zu hören.

Ich würde dir vorschlagen, ein großes Blutbild machen zu lassen. Vllt hast du einen Vitamin D 3 - Mangel oder du leidest an einer Fehlfunktion der Schilddrüse. Ggf. schleppst du auch unerkannt einen Infekt mit dir herum.

Gute Besserung.

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Kommentar von elli57b
10.09.2017, 22:10

Ich leide ja an Hashimoto. Ich gehe alle 1/2 Jahre zum Nuklearmediziner. Aber immer wird mir gesagt, die Werte seien normal. Ein großes Blutbild hält offenbar keiner für nötig. Angeblich wird dies auch nicht mehr so ohne weiteres von den Krankenkassen bezahlt. 

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Kommentar von Tigerkater
11.09.2017, 16:52

@Gans-Heitlich : Durch ein großes Blutbild erfährt der Fragesteller weder einen möglichen vorliegenden Vitamin-Mangel noch irgendetwas über seine Schilddrüsenfunktion.

Dazu müssen jeweils spezielle Parameter untersucht werden !!!

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Kommentar von Hooks
11.09.2017, 19:37

D3-Messung muß immer extra angefordert werden.

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Die Frage, warum Du kurzatmig bist, kann Dir hier sicher keiner beantworten. Ferndiagnose geht nicht. Du kannst Dich umfassend untersuchen lassen: Herz/Kreislauf, Lunge, großes Blutbild ... ja, das kannst Du machen. Irgendwelche Vitamine zusätzlich zu nehmen, ist immer beliebt, weil es irgendwie beruhigt, etwas zu tun, aber das ist zur Zeit ein Hype und eher Geldmacherei, bringt meistens nichts.

Wenn aber häufig wechselnde körperliche Beschwerden geschildert werden, für die kein Arzt eine erklärbare Ursache findet, liegt der Verdacht eher nahe, dass Du unter Krankheitsangst leidest und kleinere Irritationen Deines Körpers überbewertest und Dich in eine Angst hineinsteigerst. Ein bisschen hören sich Deine Schilderungen so an. Dann solltest Du eher psychotherapeutische Hilfe suchen, zumindest wenn medizinisch das wesentliche abgeklärt ist. Psychopharmaka kannst Du auch nehmen, bekämpft aber nicht die Ursache Deiner Angst.

Beim Thema "Kurzatmigkeit" ist außerdem die Frage, ob Du Raucher bist und wie es mit Deinem Trainingsstand/Kondition bestellt ist, machst Du Sport? Manchmal schont man sich zu sehr, wenn man "Kurzatmigkeit" wahrnimmt und leitet damit einen Teufelskreislauf ein, aktiv sein ist meist der bessere Weg.

Viel Glück!

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Kommentar von elli57b
13.09.2017, 11:34

Hallo Lydia! Es stimmt zwar, dass ich in letzter Zeit einige Schicksalsschläge verkraften musste und deshalb auch psychtherapeutische Hilfe in Anspruch genommen habe. Wahr ist aber darüber hinaus genauso, dass ich eine künstliche Hüfte und massive Wirbelsäulenprobleme habe. Wie und ob ich Gymnastik machen sollte, darüber streiten mein Orthopäde und mein Neurochirurg. Letzterer hält nichts von Fitness-Studios, sagt dass eine Stenose sich dadurch häufig noch verschlimmert. Mein Orthopäde möchte, dass ich schwimmen gehe, was ich auch tue. Zusätzlich gehe ich häufig spazieren. Als Kind hatte ich einen Mitralklappenfehler. Es ist also nicht alles nur Einbildung. Bei den Ärzten stelle ich allgemein fest, dass man nur noch unzureichend untersucht wird. Es ist nunmal Tatsache, dass einige Krankheiten gewinnbringender sind, als andere. Und Patienten, bei denen nicht sofort eine Diagnose gestellt werden kann, sind halt unbequem. 

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B-Vitaminmangel (v.a. B1) verursacht u.a. Kurzatmigkeit. Du könntest für einige Zeit den ganzen B-Komplex (die Bs arbeiten zusammen) einnehmen und gucken, ob es besser wird.

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