Warum ändert sich bei Menschen manchmal die Haarfarbe?

1 Antwort

"Die Melanozyten färben die Haarfollikel mit Melanin, der selben Substanz, von der die Hautfarbe abhängt. Die Färbung durchdringt den Haarfollikel, so dass einmal gewachsenes Haar seine Farbe nicht mehr ändert. Melanin wird in zwei Grundfarben produziert, die sich bei jedem Menschen zu einem bestimmten Farbton vermischen, der entweder dunkel, hell oder irgendeine Mischform ist. Die Haarfarbe ändert sich meistens etwas, wenn die Melanozyten reifen; im allgemeinen wird sie ein wenig dunkler. Mit zunehmenden Alter aber fangen die Melanozyten an, schrittweise zu degenerieren und produzieren dann langsam keine Pigmente mehr. Funktionstüchtige Melanozyten produzieren Haare noch teilweise in irgendeiner Schattierung von Grau. Sobald aber die Funktion der Melanozyten ganz eingestellt ist , wird das Haar farblos bzw. weiss. Im Übrigen werden Frauen im Allgemeinen früher grau als Männer, obwohl es bei Frauen in dieser Hinsicht dieselben Unterschiede gibt wie bei Männern. So gibt es Frauen, die bereits mit Anfang 20 grau wirken, und ältere Frauen, die noch mit 60 ihre natürliche Haarfarbe haben. Das blonde im Sommer besonders blond werden hängt einfach an der Bleichwirkung der Sonne. Früher hat man weiße Wäsche direkt in die Sonne gehängt um die Bleichwirkung der Sonne zu nutzen und die Wäsche besonders weiß zu machen. Auch wenn du irgendwas im Auto den ganzen Sommer liegen läßt wo die Sonne hinkommt bleicht es aus."

Was möchtest Du wissen?