War das Verhalten richtig vom Arzt?

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5 Antworten

Die Frist von 24h gilt (nur) für Eingriffe / Maßahmen mit gravierenden Risiken oder Folgen, wie z.b. größere OPs oder eine Chemotherapie etc.

Für kleinere Eingriffe und / oder solche mit nur geringem Risiko für den Patienten kann die Zeit zwischen Aufklärung und Eingriff auch (viel) kürzer sein.

Und eine Magenspiegelung gehört eben -nachvollziehbar- zu letzteren. Daran ändern auch die möglichen, aber sehr seltenen Komplikationen nichts.

Vergleiche mal ein wenig mit einer Blutabnahme (ja, der Vergleich hinkt, aber nur ein wenig). Dort bekommst du in der Regel gar keine schriftliche Aufklärung und auch meist keine Wartezeit, obwohl auch da mal was schief gehen könnte (Nervenverletzung, Arterienverletzung etc.), aber dies ist ziemlich unwahrscheinlich.

Und ob die Vitalwerte zuvor kontrolliert werden, kann der Arzt anhand der Angaben des Patienten durchaus mal abschätzen. Dazu dienen u.a. auch die gestellten Fragen (Gerinnungsstörung etc.) sowie der sog. klinische Eindruck.

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walesca 28.08.2014, 13:22

Das ist eine super gute Antwort - besser geht´s nicht!! Dafür würde ich Dir gern mehr DH´s geben - geht nur leider nicht. LG

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Hallo Aua22,

deinen Ausführungen nach kann ich eigentlich kein Fehlverhalten des Arztes feststellen.Ich hatte vor vielen Jahren eine Magenspiegelung und da wurden die Vitalwerte nicht überprüft,weder vor noch nach der Untersuchung,allerdings ohne Sedativum.Das mag sich jedoch zwischenzeitlich geändert haben........

Aufklärung 24 Stunden vor der Untersuchung

Davon höre ich das erste mal etwas und kann dir auch nicht sagen,ob diese Frist gesetzlich vorgeschrieben ist?! Wichtig ist doch eigentlich nur,das die Aufklärung umfassend erfolgt,sowohl mündlich im Gespräch als auch schriftlich anhand des Bogen und dem Patienten genügend Zeit gegeben wird eine Entscheidung zu treffen,wobei die Magenspiegelung doch eher zu den kleineren Eingriffen zählt....

Alles Gute und liebe Grüße

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Speziell der Antwort von @beamer als Arzt ist nichts hinzuzufügen. Oder doch:

Es lief alles super , ich wollte mich nur im Nachhinein informieren, ob da nicht etwas falsch gelaufen ist.

In letzter Zeit nehmen hier die Fragen zu, ob dieses oder jenes Verhalten eines Arztes denn richtig war, Motto: "Darf der das??" Und dann wird heiss diskutiert, und jeder kennt mindestens einen, bei dem das genauso oder ganz anders - aber ebenso shocking - war, ... und der "Gute Rat", der hier ja angeblich gesucht wird, hat sich längst verabschiedet.

Wohlgemerkt, ich bin kein Arzt, sondern selbst Patient und, wie ich glaube, ein durchaus kritischer. Ich verehre keine "Götter in weiss", sondern hinterfrage, wenn mir etwas nicht verständlich ist. Aber auf die Idee, zu diskutieren, was alles hätte schieflaufen können, wenn es nicht so super gelaufen wäre, bin ich noch nicht gekommen. Und weißt Du, warum? Weil dazu nicht nur die Zeit der Ärzte zu schade ist, sondern auch die meine.

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walesca 28.08.2014, 13:23

Recht hast Du, evistie! Dafür ein dickes Extra-Lob!! LG

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Hallo, Du schreibst, Du hattest einen Termin für die Magenspiegelung - also wird diese dann auch an diesem Tag durchgeführt. Es gibt keine gesetzliche Bestimmung, dass man diesen Aufklärungszettel 24 STd. vor der Untersuchung ausgehändigt bekommen muss. Bei sehr vielen Untersuchungen (MRT, CT o.ä.) bekommt man das Infoblatt auch direkt vor der Untersuchung. Ich hatte auch schon eine Magenspiegelung - es ist nicht üblich, dass da vorher der Blutdruck/Puls gemessen wird. Ich kann an der Vorgehensweise nichts Bedenkliches finden. lg Gerda

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Bei mir haben Aufklärungsgespräche mit Anästhesisten am Vortag von Operationen mir Narkosen stattgefunden. Bei Magen- und Darmspiegelungen gibt es i.d.R. keine Narkose. Was es da gibt, nenne ich immer "Dösespritze".

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