Wann wird eine Osteoporosemessung von der Krankenkasse bezahlt?

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4 Antworten

Die Krankenkasse zahlt eine Osteoporosemessung nur wenn ein Verdacht auf eine Fraktur besteht. Dies muss ausdrücklich auf der Überweisung stehen. Wenn dies nicht der Fall ist muss der Patient selbst für die Kosten (knapp 50 Euro) aufkommen.

Die Krankenkasse bezahlt die Messung auch, wenn der Knochen gebrochen ist und dadurch Osteoporose festgestellt wurde. Dann wird auch Calzium D3 bezahlt.

Habe mir innerhalb eines halben jahres zwei Knochenbrüche zugezogen. Mein Arzt hat mir eine Überweisung zum Orthopäden ausgestellt, aus der hervorgeht, dass es sich um eine Kassenleistung wegen wiederholten Frakturen handelt. Nach Rückfrage beim Orthopäden hat man mir jedoch dort erklärt, dass die Messung erst mal eine Eigenleistung ist, ich also die 45,- € vorlegen muss. Erst wenn sich durch die Messung herausstellt, dass ich wirklich Osteoporose habe, würde die Krankenkasse die Kosten übernehmen.

Wenn eine medizinische Indikation vorliegt, z.B. häufige Frakturen, zahlt die Krankenkasse eine Knochendichtemesseung. Wenn "man es nur mal wissen möchte", muss man für die Kosten selbst aufkommen.

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