Wann werden orthopädische Einlagen von der Krankenkasse übernommen?

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1 Antwort

Sofern Du irgendeine Fußfehlstellung hast (Knick-, Senk-, Spreiz-, Plattfuß usw.), kann Dir der Orthopäde eine Heilmittelverordnung für Einlagen ausschreiben, und zwar jedes Jahr ein Mal. Mit dieser Verordnung erhältst Du die Einlagen bei einem Orthopädiemeister o. ä. gegen Zahlung von 10 € (Zuzahlung für Heilmittel). Achte bitte darauf, daß der Arzt gleich die Art der Einlagen aufschreibt. Es gibt sie aus Metall, Kork, Plexiglas und in Kurz- oder Langform. Lass Dich vom Arzt beraten.

Das ist leider nicht mehr so ganz richtig. Gegen Zuzahlung von 10,--€ + Zuschlag erhält man Maßeinlagen. Der Zuschlag richtet sich nach dem Material und der Ausführung. Einfache Weichschaum- oder auch Kork-Leder Einlagen sind am günstigsten, weil obwohl die Dinger als Maßeinlagen bezeichnet werden, nicht viel Maßarbeit daran ist. Diese Einlagen werden maschinell produziert, etwas angeschliffen und dann weiter gegeben. Kunde Patient merkt es meist nicht und ist mehr oder weniger zufrieden....

Wer schon einmal echte Maßeinlagen hatte, spürt den Unterschied zwischen den Fertigeinlagen und den "richtigen" sofort - umgekehrt natürlich ebenfalls. Der Unterschied zu fertigen Weichschaumeinlagen und Kunststoff- Fasereinlagen oder handgeformten Plexi Einlagen spürt man beim ersten hinstellen.

Man lässt sich am besten bei einem reinen Orthopädieschuhtechniker beraten und Mustereinlagen zeigen. Der Einlagentest auf Fussgesundheit.info zeigt, worauf man achten sollte.

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