Wann regeneriert sich die Leber wieder?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Sorry, wenn ich es so deutlich sage: Dein Bekannter hat einfach den Schuss nicht gehört, sonst würde er nicht meinen, in vier Wochen gutmachen zu können, was er in etlichen "unvernünftigen" Jahren in seinem Körper angerichtet hat.

Je nachdem, ob die Fettleber eher ernährungs- oder alkoholbedingt ist, steuert Dein Bekannter mehr oder weniger rasch die Leberzirrhose an.

Bevor er sich nicht klar gemacht hat, daß es eines generellen Wandels seiner Eß- und Trinkgewohnheiten bedarf, wird die Leberverfettung weiter vorangehen.

Vielleicht sollte er dies hier einmal lesen: http://www.biofitt.de/Informationen/Organe/Leber/Fettleber.html

Wenn Du auch nur die geringste Einflußmöglichkeit hast, dann mach Deinem Bekannten klar, daß eine Fettleber sich niemals in vier Wochen regeneriert!

Erstmal vielen Dank für Deine Antwort! Ich werde es ihm ausrichten. Wenn er sich ab jetzt fettarm und alkoholfrei ernährt, wie lange dauert es dann, bis die Leber sich einigermaßen regeneriert hat? Nur, falls er fragen sollte.

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@Libelle

Er wird sich vermutlich schnell besser fühlen, denn die Leber ist unheimlich dankbar für jede Regenerationspause. Aber damit hat er immer noch eine Fettleber... das baut sich nur langsam ab. Aufschluss geben letztendlich nur die Leberwerte, die er regelmäßig beim Arzt überprüfen lassen sollte.

Wenn die Leber alkoholbedingt verfettet ist, kann die Regeneration - bei völliger Abstinenz! - schneller gehen als bei Fettleber durch Übergewicht. Denn Übergewicht baut sich nur langsam ab (oder sollte es zumindest), der Wegfall eines Gifts (= Alkohol) macht sich jedoch sofort bemerkbar.

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@evistie

Dankeschön, für Deine sehr hilfreiche Antwort. Mein Bekannter hat sie selbst gelesen und meinte, es wäre jetzt besser ganz auf Alkohol zu verzichten und sehr fett- und zuckerarm zu essen. Vielen vielen Dank nochmal für Deine Hilfe!!

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@Libelle

Gern geschehen. Bei völliger Abstinenz wird er schon bald den Erfolg (an den Laborwerten) sehen und körperlich spüren. Dann aber dranbleiben... auch wenns schwer fällt.

Alles Gute und viel Durchhaltevermögen! :o)

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Einige Zweifel wegen Operation

Meine Freundin hat heute Ihren Blutbefund bekommen, weil sie morgen die geplante Operation des Magenbypass bekommen sollte.

Jetzt unsere Frage irgendwie ist sie sehr unentschlossen ob der was bewrken sollte, den sie hatte 2003 eine schwere Krebserkrankung wo Eierstöcke, Gebährmutter ein Teil von Leber, Blindarm entfernt worden sind. (Borderline Tumor). 2007 bekam sie wegen Ihrer Schmerzen an der linken Seite eine Nierenbeckenplastik. 2010 bekam sie eine Gallenblasenentfernung, die war schon am Zerfall und eine Sleeve Operation (Magen). Jetzt sollte ein Magenbypass gemacht werden.

So jetzt hatte Sie 2003 eine starke chemotherapie bekommen und 7 Monate lange Cortison höchst dosiert und dann auch relativ sehr schnell abgesetzt seit da an, sie wiegte früher immer nur zwischen 49 kg und 53 kg, nahm sie unerklärlich 75 kg zu ud es ging bis zu 150 kg dann noch weiter rauf, obwohl Sie immer nur wenig gegessen hat, nichts fettes, hat sie auch nicht mal vertragen und das trotz Übelkeit und Erbrechen, wie das mit der Gallenblase war. Erst nach der Entfernung und Versuch der ersten Magenoperation hatte Sie ein wenig abgenommen und wiegt jetzt nur mehr knapp 90 bis 95 kg.

Ihre Röntgen zeigten vom Magen vor der Operation einen Hakenmagen an, wo ich erfahren hatte das den normalerweise Untergewichtige Personen haben, sprich sie hatte nur einen kleinen Magen.

Jetzt das Problem, Ihre Leber und Cholesterinwerte sind extrem hoch und steigen total an und fallen dann wieder, letzter Blutbefund sogar optimal und auf einmal wieder extrem hoch und das aber bei wirklich gesunder Ernährung, fettfrei und zuckerfrei, das kann ich bezeugen, da ich selbst auch sehr darauf achten muss wegen meiner Darmerkrankung. (Leberwerte schon seit nach der Chemotherapie nicht gepasst , sowie der Cortisolspiegel)

Jetzt ist mir die Idee gekommen, sie hat hohe Cortisolwerte im Blut und dauerhafte Schilddrüsenunterfunktion (wo man auch nicht weiß, was sie hat, nimmt schon Euthyrox 100, bleibt aber in Unterfunktion) und habe gehört das man da auch auf einmal zu nehmen kann, den trotz kleinen Magen zu nehmen und sie isst auch sehr wenig und gesund und nimmt nicht ab, im Gegenteil sogar zu und das trotz einer Magen Operation.

Jetzt sollte sie morgen operiert werden, aber ihr Blutbefund, lymphozyten, und entzündungswerte sind aktiv, ist da eine Operation überhaupt gut???

Leukozyten im Harn und viele Bakterien nachweisbar, sprich der Blutbefund ist ne Katastrophe.

Und was Bedeutet das der LDH nicht messbar ist?

Was sagt Ihr zur Operation? Meiner Freundin und mir sind nämlich einige zweifel gekommen wegen den Magenbypass und irgendwie ist man ja dann sein Leben lang eingeschränkt und dann sie hat ja nich vom Essen zu genommen, aber jeder stempelt sie ab.

Und noch dazu hat sie großen Schmerzen wegen Ihres großen Narbenbruchs, den sie seit 2007 wo die Nierenbeckenplastik gemacht wur und die ganze linke Seite ist wie eine Kugel bei Ihr so das Ihr nicht mal Gewand passt.

Lg Markus und Petra

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Unerklärliche "Fettleber" nach mehreren Sonographien?

Huhu Leute :) vor gut einem Jahr wurde bei einer Ultraschall untersuchung eine Splenomaglie und Fettleber entdeckt. War bei 3 verschiedenen Hausärzten dieses Jahr und niemand hat mir gesagt wieso ich eine habe.. (22 Jahre. Nichtraucher. Sehr selten Alkohol. Leicht übergewichtig). Ich habe übers Jahr einige male Blut abgenommen und die Ergebnisse waren immer Ok. Bis auf Cholesterin und einige blutfettwerte. Habe mich auch sonst nie Krank gefühlt. Ich bin wegen anderen Problem zu einen neuen HA gefahrem habe ihn das erzählt mit der Leber und der Milz und er hat mich zur Sonographie geschickt. Heute war es soweit und dies sind die Ergebnisse: Leber (ca.14,5cm MCL) leicht vergrößert mit glatten Konturen und homogener Echostruktur bei normaler Echodichte, intrahepatische Venen nicht erweitert, steatosis. Milz (ca.12,6x4,7) leicht vergrößert, homogene Echostruktur, klrine hypodense RF ca. 5x9mm. Keine freien flüssigkeiten und keine Pleuraergüsse bds. Nieren, Aorta etc war alles ok. Hätte man bei einem Ultraschall schlimme tumorartige Veränderungen entdeckt ? (3x ultraachall dieses Jahr von 3 verschiedenen Ärzten) Das einzige was ich heute gefragt wurde ist ob ich Hepatitis habe oder hatte. Davon wüsste ich nichts und hätte man doch im Bluttest oder den vorriegen Sonographien erkannt oder ? Ich habe jetzt echt Angst das es Anzeichen einer Leberzirrhose oder Tumors sein können :( Weil der Arzt wollte unbedingt das ich ein Mrt mache. Seit fast einem Jahr habe ich die Probleme mit der Milz und der Leber. Hätte man etwas schlimmes im Ultraschall oder Blutuntersuchung erkannt ? Er meinte zudem noch ich soll in ein Krankenhaus zur Leberambulanz evtl. Diese ratlosigkeit macht einen echt langsam fertig :/ vielleicht hat ja jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder kennt sich ein wenig damit aus. Vielen dank ihr lieben.

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