Wann darf eine Krankenkasse die Aufnahme verweigern?

2 Antworten

Selbständige, Freiberufler und Beamte können ohne Weiteres einen Wechsel von der gesetzlichen zur privaten Krankenversicherung vornehmen. Angestellte und Arbeitnehmer müssen allerdings ein Einkommen von mindestens 50.850 Euro im Jahr aufweisen (Stand 2012). Bevor Sie in die private Krankenversicherung wechseln können, werden Sie Fragen zu Ihrer Gesundheit beantworten müssen. Haben Sie einen instabilen Gesundheitszustand, so kann der Versicherer Sie ablehnen oder Kostenzuschläge fordern. Ist dies der Fall, so lohnt sich der Wechsel in die private Krankenversicherung häufig nicht. Wichtig ist, dass Sie die Fragen vollständig und wahrheitsgemäß beantworten, da der Versicherer sonst jederzeit den Vertrag kündigen darf. Siehe auch: krankenversicherung.net/private-krankenversicherung-wechseln

Von einer gesetzlichen in eine andere gesetzliche Krankenkasse zu wechseln ist wesentlich einfacher. Die gesetzlichen Krankenkassen müssen jeden nehmen. Zu Kündigungsfristen siehe http://www.krankenkassentarife.de/krankenkassen_wechsel.htm

Der Wechsel von Gesetzliche zu Gesetzliche stellt keine besonderen Hürden dar auf Grund des Asthma Erkrankung. Bei einem Wechsel in die PKV kann es zu einem Risikozuschlag kommen, dieser verteuert die monatlichen Beiträge zu einem wesentlichen Teil stark. Wie hoch das ist lässt sich nicht pauschal sagen. Eine generelle Verweigerung sehe ich bei einer Erkrankung der Atemwege nicht, aber ein Risikozuschlag wird wohl fällig.

Bei der Gesundheitsprüfung solltest du aber auf jeden Fall Wahrheitsgemäß antworten. Da sonst ein Rücktritt vom Vertrag von Seiten der Versicherungsgesellschaft vorgenommen wird. http://www.gutepkv.com/72-gesundheitsprufung-pkv/ lassen sich einige Infos finden. Wenn du jedoch tatsächlich in die private Krankenversicherung wechseln willst, dann muss du auch entsprechende Voraussetzungen erfüllen, bspw. Selbstständig sein oder über 50850€ pro Jahr verdienen.

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