Wann braucht man ein Belastungs- EKG und wann reicht ein normales?

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Das Belastungs-EKG wird nach dem gleichen Prinzip wie ein Ruhe-EKG erstellt. Der Untschied ist nur, dass der Patient während der Messung körperlich aktiv ist. Eingesetzt wird ein stationäres Fahrrad (Ergometer) oder Laufband. Die Arbeitsleistung wird in Watt gemessen. Beim Belastungs-EKG werden die Arbeitsleistung und mögliche Veränderungen der Herz- und Kreislauffunktion gemessen (Ergometrie). Folgende Krankheiten lassen sich diagnostizieren und beurteilen:

Erkrankung der Herzkranzgefäße (Koronare Herzkrankheit = KHK);

Bluthochdruck unter körperlicher Belastung (Belastungshypertonie);

Herzrhythmusstörungen unter körperlicher Belastung;

Medikamentöse Therapie bei KHK und Bluthochdruck;

Belastbarkeit nach Herzinfarkt und Herzoperationen

Wenn keine Beschwerden vorliegen, genügt ein Ruhe-EKG.

Quelle: netdoktor.de

Wenn du wissen möchtest ob dein Herz gesund ist, wird ein Ruhe-EKG gemacht (wenn überhaupt) - meistens reicht es wenn du mit dem Stethoskop abgehorcht wirst. Ein Belastungs-EKG braucht vielleicht 10 Minuten - darüber hinaus musst du nach dem Belastungs-EKG noch ein Ruhe-EKG machen. Also höchstens eine halbe Stunde.

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