wahrscheinlich eine mittelohrentzündung...

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3 Antworten

Sag mal, wie alt bist du denn? Das Verhalten, was du hier beschreibst, ist ja schon fast Kleinkind-Verhalten.

Du willst doch, dass sich deine Beschwerden bessern. Dann musst du aber auch dem HNO erstmal ermöglichen, dich zu untersuchen. Denn ohne Untersuchungsbefund und Diagnose keine Behandlung und ohne Behandlung keine Besserung! Ganz einfach. Da muss man halt auch schonmal die Zähne zusammenbeißen!

Wenn der Arzt dir das Ohr mit Wasser gespült hat, dann wird vermutlich zu viel Ohrenschmalz im Ohr gewesen sein, so dass er das vor einer Untersuchung erstmal entfernen musste.

was kann ich jetzt noch tun oder geht das von allein weg??

Eigentlich nur eins: morgen nochmal zum Arzt gehen, die Zähne zusammenbeißen und die Untersuchung machen lassen und dann die ggf. vom Arzt verordneten Medikamente nehmen.

Wenn es wirklich eine Mittelohrentzündung sein sollte, dann geht das nicht von allein weg. Da musst du auch aufpassen, damit es unbehandelt nicht zu Folgeerkrankungen/Komplikationen kommt:

Mögliche Komplikationen

• Schädigung des Innenohres durch Übertritt von Schadstoffen (Toxinen) mit Hörverschlechterung

• Entzündung des Innenohres und Gleichgewichtsorganes (Labyrinthitis) mit Hörverschlechterung, heftigem Drehschwindel und Ohrgeräuschen (Tinnitus)

• Entzündungen der angrenzenden Hohlräume im Felsenbein (Mastoiditis) mit druckschmerzhafter Rötung und Schwellung hinter dem Ohr und abstehender Ohrmuschel

• In seltenen Fällen auch Auftreten von Meningitis (Hirnhautentzündung) oder einer Gesichtsnervenlähmung (Fazialislähmung)

• Häufige Mittelohrentzündungen resultieren durch Vernarbungen eventuell in einer dauerhaften Verschlechterung des Hörvermögens. Dies wiederum kann bei Kindern zu einer verlangsamten sprachlichen Entwicklung führen.

• Unbehandelt kann die akute Mittelohrentzündung in eine chronische Mittelohrentzündung mit einem bleibenden Loch im Trommelfell übergehen.

http://www.netdoktor.at/krankheit/otitis-media-7384

Gute Besserung!

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Kommentar von Lexi77
16.06.2014, 19:04

Sieh auch hier:

Gefährliche Folgeschäden

Der Gang zum Arzt ist wichtig, denn eine unbehandelte Mittelohrentzündung kann schwere Folgeschäden mit sich bringen. Dazu gehören bleibender Hörverlust, Schwindel, fortschreitende entzündliche Komplikationen mit Eiter, in schlimmen Fällen sogar eine Lähmung der Gesichtsnerven.

http://www.t-online.de/lifestyle/gesundheit/id_20806582/mittelohrentzuendung-was-bei-einer-fiesen-mittelohrentzuendung-zu-tun-ist-.html

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Hallo!

Bei schmerzhaften Behandlungen sollten Ärzte schon etwas freundlicher zu ihren Patienten sein, dein Arzt hätte dir vorher den Vorgang nett erklären sollen, wie und warum der Ablauf ist und dann hättest du bestimmt auch durchgehalten. Durch so ein Verhalten verliert man natürlich seine Patienten.

Du kannst bei einer Mittelentzündung dir das Mittel Otovowen aus der Apotheke besorgen, zusätzlich empfehle ich dir Kohlblätter auf dem Ohr( am besten über Nacht mit einem Stirnband befestigt).

Oder du lässt dir vom Hausarzt Ohrentropfen(z.B. Panotile Cipro) verschreiben, sie wirken ebenfalls lokal und schonend.

Baldige Besserung

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Hallo,

  1. ist das Ohr primär "zu", weil sich ein Cerumen gebildet hat - ein Schmalzpfropf. Den wird man erst einmal versuchen - je nach Schwere - mittels Spülung zu lösen. Scheitert der Versuch, wird man es mittels Instrument heraus holen.

  2. Gerne wird eine Mittelohrentzündung dadurch begünstigt, aber nicht immer. Da Sie aber sowohl vorher als auch nachher Schmerzen haben, spricht das wohl dafür. Weniger in Frage kommt eine Beschädigung des Trommelfells, da das bei der Gerätschaft des HNOs nur eher seltener vorkommt - beim Hausarzt bspw. öfter, wegen mangelnder Sicht.

  3. Sie können natürlich gerne darauf hoffen, dass es alleine weggeht. Darauf würde ich mich aber an Ihrer Stelle nicht verlassen. Die ideale Lösung ist eine erneute Vorstellung beim HNO-Arzt. Dort ist wenigstens eine wirklich sichere Diagnose möglich.

In der Regel bekommen Sie beim HNO-Arzt nach der Untersuchung und eventueller Reinigung einen Diprostreifen ins Ohr, der dort einige Tage verbleibt. Sehr gut möglich ist auch eine zusätzliche orale Antibiotika-Therapie.

Vg.

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