Vorsorgeuntersuchung Herzinfarkt?

4 Antworten

Eine derartige Vorsorgeuntersuchung in Deinem Alter zu Lasten der Krankenkasse gibt es nicht .

Du könntest aber Deine Problematik mit Deinem Hausarzt besprechen. Vielleicht sieht dieser eine Möglichkeit Dir eine Überweisung zu einem Kardiologen zu einer Untersuchung auszustellen .

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Bei meinem Bekannten wurde vom EKG angegeben, Verdacht auf Herzinfarkt. Aber ein sicheres Vorhersagen ist nicht möglich. Man kann nur mit dem Ultraschall das Risiko feststellen (Verschlossene oder verengte Adern). Aber ob es zum Infarkt kommt, kann niemand sagen.

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@kllaura

@kllaura Klar, aber ist das nicht bei jeder Vorsorgeuntersuchung so? Es geht ja eher darum festzustellen, ob die Leistungsfähigkeit des Herzens bereits eingeschränkt ist und dem kann man dann ja bestenfalls frühzeitig entgegenwirken.

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@Hiktu

Entgegenwirken musst du schon heute. Nach WHO soll ein Mensch in der Woche maximal 300-600g Fleisch bzw. mit Wurstwaren essen. Rauchst du? Trinkst du Alkohol? Nimmst du Drogen? Das sind alles Risikofaktoren. Das Glas Rotwein schützt sogar täglich vor einem Infarkt. Aber täglich eine Flasche Vodka ist eher schädlich. Und das gilt schon ab gestern. Der Diabetes selbst ist kein Risiko. Aber zusammen mit falscher Ernährung ist er Risiko. Ein Mensch mit Diabetes macht nichts anderes als der Körper auch, nur muss er das Insulin von außen zufügen, weil es die Bauspeicheldrüse nicht oder nicht ausreichend kann. Wenn du von deinem Risiko durch Vorfahren weißt, dann musst du vorsorglich schon jetzt danach leben. In der Vorsorgeuntersuchung kann nur ein Risiko zum Infarkt festgestellt werden. Heutige EKG geben es an als Verdachtsdiagnose, wenn der Infarkt schon da war. Für eine Risikobewertung der Venen und Arterien brauchst du ein Ultraschall. Das sagt aber nur ein Risiko aus. Aber ein sichereres Risiko, als dass man sagt, dass man vom Rauchen ein Infarkt bekommen kann. Da sage ich immer Heesters wurde als starker Raucher 107 Jahre alt und Helmut Schmidt 97. Beide sind ohne Infarkt gestorben. Aber Rauchen ist ein Risiko definitiv.

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@kllaura

Ja in Ordnung. Das ist ja logisch. Und nein ich rauche und trinke nicht. Mir wäre es nur lieb wenn man das mit den Venen und Arterien regelmäßig prüfen könnte, und dann eben die Frage ob es da gewisse Genmutationen gibt, die vielleicht vererbt wurden. Schon klar dass das nicht "das Herzinfarkt-Gen" ist sondern eben verschiedene Faktoren, die dazu führen.

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@Hiktu

Dazu brauchst du einen Hausarzt und ggf. die Überweisung zum Kardiologen. Wenn du schon unerklärbaren hohen Blutdruck hast kannst du auch zum Nephrologen. Früher Nierenspezialist heute sagt man Arzt für Hochdrücke.

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@kllaura

---wusste noch gar nicht, dass ein Nephrologe heute als " Arzt für Hochdrücke " bezeichnet wird.

Wer tut das ? Und : Woher weißt Du das ????

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@Tigerkater

Von meinem Bekannten, der ist mi Blutdruck vom 180:100 zum Nephrologen geschickt worden, die Begründung seines Hausarztes war, dass dieser für Hochdrücke zuständig wäre. Früher wäre es der Nierenspezialist gewesen. Der Arzt in der Nephrologie, er ihn behandelte war in der Nephrologie in Limburg Dr. Hanneken und Dr. Klein, nicht der Orthopäde, sondern der Nephrologe. Die Nephrologische Abteilung arbeitet mit der Dialysestation im Limburger Krankenhaus zusammen, hat eine eigene Dialysestation und hat noch eine in Bad Camberg. Aber das mit Zuständigkeit für Hochdrücke wurde von Herrn Dr. Klein auch so bestätigt. Bei seinem ersten Besuch war ich mit anwesend. Der Dicke wollte nicht hin. Aber ich bin Nervensäge. Da blieb ihm nichts übrig.

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@kllaura

Ach so, das war vor 2 Jahren. bis zu seinem Schlaganfall.

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@kllaura

Hallo, zu den primären Ursachen eines Hypertonus zählt eine Nierenarterien-Stenose.

Diese Erkrankung ist von den möglichen Ursachen meines Wissens die Einzige, die in das Fachgebiet eines Nephrologen fällt-

Und so bleibe ich dabei : Diese Erkrankung fällt in das Fachgebiet des Internisten !

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@Tigerkater

Das sehe ich auch so. Mir war nur die Bezeichnung mit dem Nephrologen neu und habe auch vom Nephrologen diese Erklärung gehört, darum diese Empfehlung. Übrigens ich halte sehr viel von deinen Kommentaren. Manchmal schieße ich leider weit über das Ziel hinaus. Da muss man mich mal kräftig tunken.

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@kllaura

Wenn Du es so siehst ist es ok !

Ich hatte in unseren " Kontroversen " manchmal den Eindruck, Du bist beleidigt wenn man Antworten oder Kommentare von Dir kritisiert

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@Tigerkater

Nein, ich habe nur etwas egoistisches von meiner Oma von Geburt an. Darum habe ich auch für mich bestimmte Entscheidungen getroffen. Dazu bin ich glaube ich auch reif genug. Es hat mit meiner Vergangenheit zu tun. Und ich will mich an meinen Nachkommen nicht vergehen. Trotzdem brauche ich gelegentlich mal einen Dämpfer. Dafür bin ich nicht böse. Im Gegenteil. Bei Fehlern sage ich immer: "Dummheit ist eine Form von Intelligenz, die nichts nutzt." Aber oft muss man es auch wissen. Besonders in jungen Jahren. Denn die Intelligenz, die mal bestimmt wurde ist eine Theorie, aber Erfahrung ist praktische Intelligenz. Es nutzt doch nichts, wenn man weiß, dass das Wasser heiß ist. Aber wenn man es spürt, weiß man es wirklich und hat die negative Erfahrung gemacht. Bei meinem Diabetes haben viele auf mich eingeredet, dass das Spritzen weh tut. Ich merke gar nichts und lehne die Pumpe ab, die viele Nachteile hatte. Darum schätze ich Kritiken von Leuten, die mich mit Erfahrung kritisieren. Da steht bei mir Bilderbuchwissen gegen ehrliche Erfahrung.

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Man kann EKG, Langzeit-EKG, Echokardiografie (Ultraschall des Herzen) machen. Und mittels Labor Diabetes und Hypercholesterinämie als Risikofaktoren ausschließen. Blutdruck sollte auch okay sein.

Bei (angeborener) Hypercholesterinämie würde es sich empfehlen, entsprechende Medikamente zu nehmen.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Weißt du zufällig, ob diese Dinge selbst gezahlt werden müssen? Wie schon erwartet wurde ich an der Rezeption der Kardiologie recht schnell abgewimmelt. Ich brauche eine Hausarztüberweisung und könne mir dann einen Termin holen. Das kann sehr lange dauern allein schon beim Hausarzt und ich wüsste gerne vorher, was (vor allem finanziell) auf mich zukommt...

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@Hiktu

Der Hausarzt hätte zumindest schon einmal die Laborwerte abnehmen können. Die meisten können auch EKG schreiben.Wenn es einen medizinischen Grund gibt, zahlt das die Kasse. Ob der Kardiologe die Familiengeschichte als ausreichenden Grund ansieht, muss ich offen lassen.

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@Hiktu

Hausärzte haben normal keine oder nur kaum Wartezeit. Was machst du, wenn du eine Krankmeldung für den Arbeitgeber brauchst. Hingehen und nach 30 Minuten bist du meistens dran. Dafür ist es dein Hausarzt.

Beim Facharzt wollen viele Fachärzte eine Überweisung. Ausnahmen sind z. B. Frauenärzte, oder Zahnärzte.

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@kllaura

@kllaura Bei unserem Hausarzt wartet man mindestens 2, meistens 3, manchmal auch 4 Stunden. Das ist leider nicht übertrieben sondern wirklich immer so - auch mit Termin nicht unter 1-2 Stunden 🤷‍♀️ Und mit Corona wartet man momentan nicht in, sondern vor der Praxis. Werd mir da sowieso nen neuen suchen müssen.

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@Hiktu

Das ist vmit der Wartezeit etwas lange. Auch wenn ich zu einem anderen Arzt gehe als meine Eltern sind, mehr als 1 Stunde warte ich nicht. Ich bin gesetzlich versichert, nicht privat und mein Hausarzt behandelt alle Patienten gleich. Man wird in die Liste eingetragen und aufgerufen. Nur Notfälle kommen vorher an die Reihe.

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Ausreichend Magnesium lindert die Hypercholesterinämie, das würde ich vor der Einnahme von Medikamenten probieren:

Die Arteriosklerose kann über viele Jahre unbemerkt verlaufen. Mögliche Folgen sind Herzinfarkt, Schlaganfall, die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK, „Schaufensterkrankheit”) sowie eine Niereninsuffizienz.

Es ist durch mehrere Studien belegt, dass Magnesium der Entstehung und Entwicklung der Arteriosklerose positiv entgegenwirkt. Eine ausreichende Versorgung mit Magnesium steht im Zusammenhang mit einer geringeren Arterienverkalkung im Alter. Ursache für diesen Zusammenhang dürfte eine Destabilisierung der Kristallstruktur von gefäßschädigenden Verbindungen durch Magnesium sein.

Der Mineralstoff hat außerdem eine entspannende Wirkung auf die Gefäßwände und dürfte die Funktion von Elastin unterstützen, das für die Elastizität der Gefäßwände sorgt.

Ein Mangel begünstigt weiters die Entwicklung einiger Risikofaktoren für Arteriosklerose wie erhöhte Blutfettwerte (Hypercholesterinämie), außerdem bewirkt Magnesium bei Diabetes eine bessere Blutzuckerverwertung. Zuckerkranke sollten einem Defizit vorbeugen, denn auch ein Diabetes mellitus erhöht das Risiko für Arteriosklerose.

https://www.magnesium-ratgeber.de/anwendungsgebiete/magnesium-fuer-das-herz/

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Einen Herzinfarkt kann man nicht vorhersagen. Man kann aber durch ein Ultraschall feststellen, ob Adern schon etwas verschlossen sind. Das besagt zwar ein Risiko zum Herzinfarkt, aber nicht, dass einer droht.

Woher ich das weiß:Recherche

Das ist mir schon klar, dass man das nicht komplett vorhersagen kann. Aber man ja ein erhöhtes Risiko feststellen und vorsorgen, darum geht es mir. Verwandte hatten zB mehrere Infarkte und es wurde viel zu spät erkannt.

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@Hiktu

Vorsorgen musst du immer. Auch wenn noch kein Risiko da ist. Du willst doch kein Risiko werden. Hast du ein erhöhtes gesundheitliches Risiko, kann es nur beseitigt werden, wie man den Infarkt behandelt. Mit dem Herzkathetheter und Stands. Aber vorhersagen, ob du einen Infarkt bekommst, das kann man nicht. Du musst dein ganzes Leben dann die Risiken abwägen. Rauchen, Alkohol, Drogen, Fleisch. Denke daran als Risikopatient, die WHO empfiehl Fleisch- und Wurstwaren zusammen in der Woche nur 300-600g. Ein Rumpsteak in der Gaststätte muss gesetzlich mindestens 250g haben. Beim Fleisch ist das Provitamin A gefährlicher, als das Fett. Vorsorgen musstest du dein ganzes Leben. Später nutzt es nichts. Da kann man nurnoch versuchen es zun vermeiden. Aber ob es gelingt, kann keiner sagen.

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Die Vorfahren meines Vaters starben auch fast alle an einem Herzinfarkt. Deshalb hat er immer viel Vitamin C genommen und dadurch sehr reine Gefäße gehabt.

Das ist bestimmt nicht schlecht aber allein darauf würde ich mich nicht verlassen :)

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@Hiktu

Nein, er nimmt auch Magnesium, geht täglich eine große Runde spazieren und achtet ansonsten auf gute Ernährung. Tägliches Blasen (Trompete und Aplphorn) gibt gute Muskeln und gute Atmung ;-)

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Meinem Vater wurde leider jahrelang vom Hausarzt gesagt, er hätte ein Problem mit dem Magen, und irgendwann war es zu spät. Mit dem Magen war nie was.

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