Vor Periode total aggressiv, was tun?

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3 Antworten

Prämenstruelles Syndrom - Therapie

Von Dr. med. Alexander Arlit , Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Je nach Schwere kann ein Prämenstruelles Syndrom (PMS) unterschiedlich behandelt werden. In leichten Fällen hilft gegebenfalls ausreichend Schlaf, regelmäßiger Sport oder ein heißes Bad. In schwereren Fällen können Medikamente notwendig werden. Welches Mittel bei Ihnen am besten wirkt, lässt sich zu Beginn der Behandlung nicht abschätzen. Vielleicht müssen Sie unterschiedliche Präparate testen, bis Sie das für Sie wirksamste gefunden haben. Lassen Sie sich hierzu von Ihrem Frauenarzt beraten.

Mögliche Medikamente gegen das Prämenstruelle Syndrom sind: ■Pflanzliche Präparate, z.B. Mönchspfeffer (Vitex agnus castus), Johanniskraut, Ginkgo biloba, Nachtkerzenöl ■Nahrungsergänzungsmittel, z.B. Kalzium-, Vitamin B6- (Pyridoxin) und Magnesium-Präparate ■Hormonpräparate (z.B. Pille) ■Stimmungsaufhellende Präparate (Antidepressiva, v.a. Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer, SSRI) ■Ausschwemmende Medikamente bei starken Wassereinlagerungen (Diuretika, vor allem Spironolakton) ■Schmerzmittel (z.B. Ibuprofen)

Zur Unterstützung des Wohlbefindens und zur Reduzierung der Beschwerden bei prämenstruellen Problemen eignet sich eine kohlenhydratreiche und salzarme Ernährung mit ausreichend ungesättigten Fettsäuren. Ebenso empfiehlt es sich, nicht zu Rauchen und wenig Alkohol und Koffein zu sich zu nehmen.

Alternativ ist eine Linderung durch Meditation und Entspannungsübungen möglich. Treten bei Ihnen massive psychische Beschwerden auf, so kann auch eine zusätzliche psychologische oder psychiatrische Betreuung sinnvoll sein.

http://www.netdoktor.de/Krankheiten/PMS/Therapie/

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Hooks 29.03.2014, 07:48

Na, das ist ja sehr schwammig. Man muß genau hinschauen, ob man zuviel Östrogen oder zuviel Progesteron hat. Sonst kann die ganze Behandlung nach hinten losgehen, und alles verschlimmert sich! Habs ausprobiert!

"KH-reich": Es gibt Menschen, die reagieren auf Weizen und werden dadurch aggressiv. Noch mehr davon hilft hier überhaupt nicht! Wenn das ein Grund für die Aggression ist, hilft nur, Weizen durch Dinkel zu ersetzen.

Aggression nur kurz vor der Regel deutet aber sehr auf Progesteronmangel hin. Den Rest muß man dann beobachten.

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Nelly1433 31.03.2014, 12:36
@Hooks

Jeder Mensch ist anders und jeder muss für sich selbst herausfinden, was ihm/ihr hilft. Es gibt leider kein Allheilmittel.

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Nee, da hast Du recht ! :-)

Du hast relativ gesehen zuviel Östrogen und zuwenig Progesteron.

Kurz vor der Blutung senken sich die Pegel von beiden, und je nachdem, welcher schneller sinkt, aknst du diese oder jene Mangelercheinung haben.

Mandeln schwemmen überschüssiges Östrogen aus, iß mal tüchtig davon. Ich habe manchmal eine halbe bis ganze Tüte davon täglich geknabbert...

Weiter kann zuviel Östrogen vom Essen kommen; informiere Dich mal auf den Wechseljahreseiten / Anti-Aging, die haben gute Infos. Mir fällt da gerade Soja und Leinsamen ein. Nimmst Du das vermehrt?

Und schließlich kannst DU einfach Progesteron zuführen. Kommst Du an Schafgarbe heran? 1-2 Blättchen am Tag reichen schon. Die ist hochwirksam. Oder Frauenmantel. Aber der läßt sich nicht so gut roh knabbern, denn mußt Du schon kleinhäckseln.

Tees gehen zur Not auch, aber Progesteron ist schlecht wasserlöslich, und ob es die Hitze übersteht? Lieber einen Kaltauszug. Von Brennesselsamen (stark östrogenhaltig!) weiß ich, daß sie roh sein müssen, um wirken zu können.

Gute Besserung für Dich!

http://wechseljahre-klimakterium.de/pflanzenhormone/index.htm

Ach ja, da fällt mir noch ein: Agnus castus oder so ähnlich hat mir früher auch sehr geholfen, das ist halt ein Medikament.

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Immerhin bist du dir schon darüber im Klaren, dass da ein Zusammenhang steht zwischen deinen Gefühlen und dem Hormonspiegel in deinem Blut. Versuch doch mal, deine Agressionen in den Griff zu bekommen, indem du meditierst. Das beruhigt nämlich ungemein. Es läßt dich sozusagen in dir selber ruhen. Und dann vergisst du auch deine Aggressionen.

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