Vom Hund in das Bein gebissen und die Wunde pocht - ist das eine Blutvergiftung?

2 Antworten

Er soll es erstmal aushalten und zur Nachsicht gehen. Wenn dann alles in Ordnung ist, kann er die Wunde auch zusätzlich mit Schwedenkräutersud oder Alkohol abtupfen. Ich bin mal im Urlaub in einen Scherben getreten und es hat nachts auch so gepocht und weh getan. Da habe ich Panthenolspray daraufgesprüht und es war Ruhe. Der Arzt meinte zwar ich sollte das nicht tun, hat mir aber nichts gegeben und so habe ich sobald es weh tat immer wieder gesprüht und innerhalb einer Woche war die Wunde zu und ich sehe keine Narbe mehr. Seitdem behandle ich Wunden immer so und habe noch keine nachteiligen Symptome bemerkt, aber ein schnelleres Abheilen.

Dass der Biss eines Hundes, wenn es sogar mehrere Stunden geblutet hat, äußerst schmerzhaft ist, finde ich jetzt ganz "normal". Warum sollte er denn jetzt eine Blutvergiftung haben? Er bekommt Antibiotika und wird ja wohl hoffentlich den Heilungsverlauf von seinem Hausarzt überwachen lassen. Hier ein Link mit den ersten Symptomen einer Blutvergiftung

http://www.netdoktor.de/krankheiten/blutvergiftung/symptome/

Grüße und gute Besserung für Deinen Vater. Gerda

P.S. Dass das Bein stark pocht, liegt an der schweren Verletzung und zum Teil auch daran, dass das Maul eines Hundes mit Sicherheit nicht keimfrei ist - aber dagegen bekommt er ja bereits Antibiotika. Er sollte kühle Umschläge machen!


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