Vitamin D - Zahlt die Kasse?

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4 Antworten

Grundsätzlich werden Vitamin-Präparate heute nicht mehr von den gesetzl. Krankenkassen bezahlt. Ist die Einnahme im Zusammenhang mit einer bestimmten Erkrankung, hier Osteoporose, medizinisch erforderlich, übernehmen die gesetzl. Krankenkassen auch die Kosten hierfür. Der Arzt muss das Rezept mit einem entsprechenden Vermerk versehen. Ich leide selbst seit vielen Jahren an Osteoporose und erhalte auf diese Art auch Vitamintabletten u.a. Medikamente, die im Normalfall nicht von den Krankenkassen bezahlt werden.

Vitamin D wird in der Regel nicht von der GKV bezahlt. Leider betreibt oben ein "Experte" massive Werbung für ein rezptfreies Produkt. Deshalb habe ich die o.g. Antwort beanstandet. Es gibt eine Reihe verschiedener rezeptfreier Produkte.

Wenn Vitamin D eingenommen wird, ist es nicht beliebig hoch dosierbar. Das muss man wissen und sich an die Empfehlungen auf dem Beipackzettel halten.

Wenn eine Konchedichtemessung eine entsprechenden T-Score ergeben hat, ist Alendronsäure ( 1 x wöchentlich 70mg) zu verschreiben - das bezahlt die Kasse.

Dazu muss man natürlich Calcium und Vitamin D einnehmen. Wenn man sich entsprechend ernährt, kann man zumindest auf die Calciumsubstutution verzichten.

"[...] Entgegen der Expertenmeinung hat jedoch der Gesetzgeber die Erstattungsfähigkeit von Calcium/Vitamin D3-Medikamenten eingeschränkt. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen nur dann die Kosten für Calcium/Vitamin D3 ,wenn Patienten bereits infolge von Osteoporose einen Knochenbruch erlitten haben. [...]"

Liebe/r Punaty,

vielen Dank dass Du dir Mühe für eine qualifizierte Antwort gemacht hast. Die Community auf gesundheitsfrage.net weiß das sehr zu schätzen. Im Sinne der Richtlinien musste ich jedoch die Passagen mit der Werbung für das Präparat entnehmen.

Vielen Dank für Dein Verständnis!

Herzliche Grüße

Linda vom gesundheitsfrage.net-Support

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Verhandel das doch mal mit deiner Krankenversicherung. Vitamin D ist nicht rezeptpflichtig und von daher brauchen die Kassen das auch nicht bezahlen. Jetzt handelt es sich bei deiner Freundin um eine manifeste Osteoporose. Manche Kassen jedoch übernehmen solche Leistungen. Von daher würde ich das doch mal mit der Krankenkasse klären. Im Zweifelsfall auch mal ein Anschreiben an den Geschäftsführer der Krankenkasse richten.....

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