Vit. H oder Silicium bei Haarausfall und spröden Nägeln?

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Vitamin H = Biotin ist schon sehr gut bei Haarausfall und brüchigen Nägeln. Du kannst es durch die normale Nahrung aufnehmen: Eigelb, Leber, Erdnüsse, Haferflocken oder Reis enthalten recht viel davon. Der genaue Bedarf ist nicht bekannt, aber 30–60 µg/Tag werden als Schätzwert für eine angemessene Zufuhr bei Erwachsenen genommen.

Meine Hautärztin hat es mir als Haar- und Nagelwachtumsfördernd empfohlen. Daraufhin habe ich es regelmäßig genommen und es hatte gute Wirkung. Nägel nicht mehr so brüchig und auch die Haare wurden stärker/wiederstandsfähiger.

Silicea = Kieselerde ist ebenso sinnvoll und wurde mir ebenfalls von meiner Hautärztin empfohlen.

Welches der Beiden nun besser und sinnvoller ist, kann ich nicht sagen, da ich jeweils Beides genommen habe, was anscheinend auch sinnvoll ist, da ich ein Kombi-Präparat genommen habe: "Kieselsäure + Biotin-Kapseln". Diese gibt es sowohl in Drogerien, als auch bei Discountern (Aldi/Lidl) sowie der Apotheke. Die aus der Apotheke sind wohl am Sinnvollsten, da der Körper sie am Besten aufnehmen kann. Falls du in der Apotheke kaufen möchtest, solltest du auch dort nochmal nachfragen, was dort für Empfehlungen gemacht werden und wie eine kombinierte Einnahme dererseits gesehen/empfohlen wird = denn die müssten dort auf dem neusten Stand sein.

Übrigens: Bierhefe soll auch gut für Haare und Nägel sein.

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Krankengymnastik soll nicht mehr bezahlt werden. Würde ein Widerspruch Sinn machen?

Hallo zusammen!

Wegen chronischer Schmerzen und immer wiederkehrender Blockierungen im Bereich der BWS bekomme ich seit längerer Zeit regelmäßig Krankengymnastik. Zusätzlich zu den Behandlungen bei der Physio mache ich natürlich auch Zuhause Übungen. Dennoch merke ich z.B. zu Urlaubs- oder Krankheitszeiten, wenn ich mal länger als 2 Wochen keine Behandlung bekomme, dass meine Beschwerden schlimmer werden. Die Blockierungen bekomme ich auch alleine nicht gelöst.

Jetzt hatte mich meine PKV angeschrieben, dass sie die Kosten dafür nicht länger übernehmen wollen. Sie baten um eine Stellungnahme meines Arztes. Dieser hat daraufhin einen Bericht geschrieben und darin ausgeführt, dass regelmäßige Behandlungen auch weiterhin unbedingt notwendig wären. Seine Diagnose lautet "Chronifiziertes myofasciales Schmerzsyndrom mit rezidivierenden Blockaden und Kettenblockaden insbesondere im BWS Bereich". Dieses Schreiben habe ich meiner PKV geschickt, daraufhin haben diese ein Gutachten (nach Aktenlage) angefordert.

Jetzt habe ich die Entscheidung der PKV mit dem Gutachten erhalten, mit der Entscheidung, dass laut GA keine krankengymnastische Behandlung nicht mehr notwendig sei und nicht mehr bezahlt werde. Zitat: "Die KG kann in Eigenregie und in häuslicher Umgebung durchgeführt werden. Eine Behandlung durch den Physiotherapeuten ist nicht weiter notwendig. [...] Um die Übungen der Krankengymnastik zu kontrollieren beteiligen wir uns halbjährlich an maximal sechs Anwendungen."

Ein Abschnitt im Gutachten lautet z.B.: "In der Zwischenzeit hat die Versicherte so viele krankengymnastische Verordnungen (...) erhalten, dass sie in der Lage sein muss, die Übungen auch selbständig in häuslicher Umgebung täglich durchzuführen. Außerdem ist die tägliche Übung wesentlich effektiver als eine ein- oder zweimalige Krankengymnastik pro Woche. " Dies würde auch so in den nationalen Leitlinien empfohlen.

Aber ich mache ja beides: Behandlungen bei der Physio und zusätzlich meine Übungen zuhause!

Hätte ich überhaupt eine Chance, gegen diese Entscheidung Widerspruch einzulegen?

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