Verstopfung bei Kindern - wie behandeln?

7 Antworten

Hallo Leonore, bei vielen Menschen hilft es, morgens eingeweichte Pflaumen zu essen (weicht man am Abend vorher einfach in Wasser ein). Auch Apfelpektin in Müsli eingerührt ist ein sehr guter Ballaststoff (bekommt man in Reformhäusern). Es kann sogar schon helfen, frisch gepreßten Apfelsaft zu trinken - bekommt man auf vielen Wochenmärkten. Bei vielen kommt es auch ganz gut an - ich weiß ja nicht, wie alt Deine Nichte ist - wenn sie täglich ein bis zwei Hipp-Fruchtgläschen essen. Das wirkt ganz sanft stuhlregulierend - ist sogar so deklariert. Alles Gute. Gerda

Neben der Flüssigkeit spielt die Bewegung auch eine große Rolle. Regelmäßiges Toben im Freien oder spannende Waldspaziergänge regen die Verdauung an. Außerdem ist es wichtig, dass sie Obst und Gemüse isst, das treibt die Verdauung an. Ich streue zudem immer ein paar Leinsamen über das Müsli.

Mein Enkel hatte auch oft Verstopfung, da haben wir ihm reife Birnen und auch Weintrauben zu essen gegeben, das hat gut geholfen,

Einen Apfel sollte deine Nichte auch pro Tag essen. gut helfen tut auch ein Glas lauwarmes Wasser auf nüchternen Magen.

Bewegt sich deine Nichte genug, Ballaststoffe sollte sie auch genug essen, wie du schreibst trinkt sie genug, es sollte die Trinkmenge Altersgerecht sein.

ich hoffe ihr bekommt das in den Griff.

Seit 6 Tagen kaum Stuhlgang; Verstopfung oder träger Darm?

Hallo! Ich bin männlich, 42 Jahre alt und habe für meine Körpergröße normales Gewicht.

Seit 6 Tagen (seit Do. 10. Mai) kann ich nun nicht mehr richtig aufs Klo, nachdem ich an jenem Tag eine dreiviertel Std. nach dem Mittagessen (Nudeln mit Ei) kurz leichte Bauchkrämpfe und dann recht ergiebigen, weichen, aber geformten, Stuhl hatte (Nahrungsunverträglichkeiten sind mir bisher keine bekannt, ich reagiere nur hin und wieder auf Nudeln mit Ei etwas sensibel, weich- und hartgekochte Eier vertrage ich hingegen problemlos). Ich hatte dann zwar am Sa. und Mo. jeweils 1x Stuhlgang, jedoch fiel dieser sehr gering aus (max. 3-4 sogenannte runde "Hasenkügelchen" von ca. 2cm Durchmesser); heute hingegen "musste" ich bisher 2x und es war wieder sehr wenig, wobei beim 1. Mal der Stuhl ca. 1-1,5cm Durchmesser hatte und beim 2. Mal war er fast bandförmig mit ca. 1,5cm Durchmesser. Das Wind-/Pupsverhalten ist bisher normal ausgeprägt, ansonsten habe ich auch keinerlei Bauchschmerzen oder -krämpfe, kein Völlegefühl oder dergleichen. Bis zum letzten Donnerstag, also bevor diese Stuhlprobleme angefangen haben, habe ich pro Woche immer 4-6 Stuhlgänge gehabt, immer fest und nicht zu hart und geformt.

Ich muss vielleicht an dieser Stelle auch noch anmerken, dass ich mit Mitte April 2018 meine Ernährungsgewohnheiten bzw. den Essenzeitpunkt umgestellt habe und zwar von 1x Hauptmahlzeit am Abend auf 1x zu Mittag (gefrühstückt wird wie bisher auch, nur eine kleine "Zwischenmahlzeit" hat sich nun von Mittag auf Abend verschoben). Außerdem versuche ich auch seit gut 3-4 Wochen mich mit mehr Ballaststoffen (v.a. Vollkornprodukte, ab und zu etwas Obst und Nüsse, Gemüse mag und esse ich leider keines) bewusster zu ernähren und auch am Tag mit 1,5-2l stillem Wasser mehr zu trinken, was vorher beides kaum der Fall war. Ich muss auch zugeben, dass ich seit ein paar Wochen durch zuviel Sitzen (privat und beruflich) zu einem Bewegungsmuffel mutiert bin und deshalb habe ich auch eher einen träge gewordenen Darm als eine gängige, hartnäckige Verstopfung in Verdacht, was meine Verdauungsbeschwerden verursachen könnte.

Oder, was meint ihr, könnte sich auch meine Verdauung noch nicht ganz an die Umstellung angepasst haben bzw. aus dem Takt geraten sein und was kann ich über kurz und lang dagegen unternehmen, außer mich klarerweise bemühen, mich wieder mehr körperlich zu betätigen? Von Abführmitteln bzw. Chemiekeulen habe ich einen Abgang, sodass ich eher zu natürlichen Mitteln greifen würde, um mein hoffentlich vorübergehendes Problem in den Griff zu bekommen und vielleicht die Darmtätigkeit wieder etwas anzuregen.

Herzlichen Dank im Voraus für eure Hilfe!

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Frage zu Darmproblemen

Ich habe folgendes Problem:

Mein After ist ständig dreckig. Wenn ich auf Toilette war, verbrauche ich Unmengen an Toilettenpapier; und selbst dann ist mein After noch immer nicht zu 100% gesäubert. Und zehn Minuten später ist wieder alles dreckig. Ich muss mehrmals am Tag auf Toilette gehen, einfach nur um meinen Hintern abzuwischen, ohne mein Geschäft zu verrichten. Wenn ich mich morgens nicht geduscht habe, stinke ich einfach nur bestialisch.

Zudem ist auf meinem Toilettenpapier manchmal etwas helles Blut zu finden, und ich habe häufig das Gefühl, dass das Toilettenpapier eitrig riecht.

Ferner habe ich öfters einen Juckreiz am After, was darauf hindeutet, dass ich ihn wieder abwischen muss. Selten verspüre ich ein Brennen und ein Unwohlsein am Hintern, wenn ich bei Durchfall mein Geschäft verrichtet habe. Außerdem habe ich ständig das Gefühl, dass ich "noch nicht fertig" bin, wenn ich auf Toilette war, und manchmal fühlt es sich so an, als wenn während des Tagesablaufs etwas aus meinem After fließt.

Mein Stuhl ist sehr unterschiedlich beschaffen: Von Verstopfung bis wässrigem Durchfall ist alles dabei.

Ich habe auch schon häufiger diesen Test gemacht, wo man Kot an auf eine Pappfläche schmiert und an ein Labor schickt. Allerdings konnte niemals etwas festgestellt werden.

Meine Frage lautet nun:

Sind die Probleme, die ich beschrieben habe, normal, oder könnte ich eine Krankheit haben? Ich würde eine Darmspiegelung gerne vermeiden.

Vielen Dank für Ihre Antworten!

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