Verspannter, überbeweglicher Nacken knackt bei Rotation?

4 Antworten

Es ist besser die Schultern rollen, als den Kopf. Da kann es schon knistern und knacken, wenn Wirbel zu verspannt sind.

Das hört sich nicht normal und damit ungesund an. Beim nächsten Arztbesuch würde ich das einmal zur Ansprache bringen.

Der Nacken ist kein Kugelgelenk. Damals in der Trainerausbildung haben wir noch gelernt, dass zum Aufwärmen maximal vorne ein Halbkreis gemacht werden darf, aber niemals rotiert werden darf, wenn der Kopf im Nacken liegt.
Vor und zurück = ok
Links und rechts = ok
zurück und rechts / links = vermeiden

Das Knacken muss nicht immer schädlich sein. Zumindestens nicht, wenn es dabei nicht weh tut. Ich würde es aber nicht ständig knacken lassen.

Eine gute Methode ist, die Rotlichtlampe für 10-15 Minuten auf den Nacken und Halswirbelbereich zu richten, anschließend mit Arnikasalbe einreiben.

Massagen können auch hilfreich sein. Dazu die Hände hinter die Ohren legen und dann kräftig nach oben reiben, dann die Finger nach unten und wieder reiben, immer so 20-40 mal.

Dann die Hände um den Hals legen und gegen den Widerstand der Hände den Kopf nach rechts drehen zur Schulterkugel, dann nach links, nach oben und unten. Mit dem Halt der Hände kann nichts passieren oder verknacksen.

Sehr wichtig bei Verspannungen ist auch der Schulterbereich, der ja auch auf die Halswirbel Druck machen kann. Jede Stunde mal die Schultern bewegen, heben, senken, kreisen, vor und zurück, einzeln und zusammen.

Den Bauch einziehen und anspannen, leicht nach oben ziehen und dagegen die Schulterblätter nach unten drücken, Halswirbel lang und Scheitel zur Decke. Gleichmäßig atmen und dann wieder entspannen. Mehrmals wiederholen.

Die Haltung spielt sowieso eine große Rolle. Der Bauch sollte immer unter leichter Spannung stehen, wie oben beschrieben und dagegen die Schultern locker nach unten fallen lassen. Bauchatmung ist besser, als Brustatmung.

Probiers mal aus und alles Gute!

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