Verhältniss Lungenkrebserkrankung und Rauchen

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3 Antworten

und mein Dozent nun schon mehrmals behauptet hat das 80 % der an Lungenkrebs Erkrankten Nichtraucher seien!

Ist dein Dozent Raucher? (nur so läßt sich für mich eine solche unsinnige Behauptung erklären).

Fakt ist: mindestens(!) 85% aller Lungenkrebs-Patienten sind Raucher oder langjährige (über 5 PackungsJahre) Ex-Raucher bzw. langjährige Passivraucher (z.b. Kneipen-Personal)

Quelle: Fachliteratur Onkologie UND über 20 Jahre eigene Anschauung meiner /unserer Patienten in der Radioonkologie.

Übrigens: Wenn man nur die spontanen Auskünfte der Patienten bewertet (z.b bei Auswertung von Einverständniserklärungen), kommt man auf geringere Raucherquoten, denn manche Pat. berichtet erst bei konkreter Nachfrage von ihrer Raucher-Vorgeschichte.

Und auf diese explizite Nachfrage wurde bei einigen Studien verzichtet (dazu muss man leider das Studiendesign sehr genau nachlesen)

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Nicht umsonst wird auf den Zigarettenpackungen auf die Gefahren des Rauchens hingewiesen. Die Zigarettenindustrie hat diese Bilder und diese Hinweise ganz sicher nicht freiwillig aufgedruckt. Und wenn sie unter Druck gesetzt wurden, dann hat das mit Sicherheit einen Hintergrund. Die Regierung hat diese Warnhinweise angeordnet. Und das hat sie nicht getan ohne fundierte medizinische Informationen. Lungenkrebs entsteht maßgeblich durchs Rauchen. Die Zahl der Nichtraucher überwiegt hierbei auf keinen Fall.

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So weit ich mich erinnern kann ist das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken bei Rauchern um das 28fache größer als bei Nichtrauchern! Trost für Raucher: Ab dem Zeitpunkt zu dem jemand aufhört mit rauchen reduziert sich das Lungenkrebsrisiko alle 5 Jahre um die hälfte.

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