Vergesslichkeit bei zu wenig Flüssigkeitzufuhr?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

auf jeden Fall

das Gehirn entzieht anderen Orgamnen sogar Flüssigkeit, wenn es selbst nicht genug mit Wasser versorgt wird.

Folgen sind neben Demenz auch zu hihe Chlosterinwerte.

Gerade alte Menschen unterschätzen die Notwendigkeit des Trinkens.

zur Ergänzung:

Um die Folgen von Wassermangel zu begreifen, muß man wissen was passiert, wenn einer 50jährigen, etwa 60 Kilo schweren Frau folgende Flüssigkeitsmengen fehlen:

Bei 0, 4 Liter tritt Konzentrationsschwäche auf.

Bei 0,6 Liter lässt das Gedächtnis nach.

Bei 1,5 Liter beginnt Herzrasen, es kommt zu Muskelkrämpfen.

Bei drei Litern verliert der Mensch die Orientierung, er wird ohnmächtig, ist geistig verwirrt.

Bei sechs Litern bricht der Kreislauf zusammen, die Nieren versagen - der Tod ist nicht mehr weit.

Zwei bis drei Liter Flüssigkeit soll der Mensch jeden Tag zu sich nehmen. Jetzt, an heißen Sommertagen oder beim Sport und schwerer körperlicher Betätigung, sollte es mehr sein. Simple Tipps und Tricks, die das Trinken erleichtern:

Auch bei der Arbeit immer ein Getränk in Griffweite haben.

Vor und nach dem Sport mindestens einen halben Liter trinken.

Immer trinken b e v o r der Durst kommt.

Vor und zum Essen immer Wasser trinken. Das verhindert auch, daß Sie zu viel essen.

Schon am Morgen die für den Tag vorgesehene Trinkmenge ( Flaschen Mineralwasser) gut sichtbar ins Blickfeld stellen.

Zu Kaffe und Alkohol auch immer Wasser trinken, denn beides treibt.

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Es ist tatsächlich so. Ich hab das erlebt mit einer Bekannten die ich nur ganz selten seh. Irgendwann kam sie ins Krankenhaus, da hab ich sie dann besucht und hab mir gedacht "Mensch, die hat aber echt abgebaut" Sie hat mich gar nicht mehr richtig erkannt. Nach zwei Wochen hab ich sie dann nochmal besucht und da war sie dann beinahe wieder normal! Ich hätte nie gedacht, dass zuwenig trinken sowas machen kann!!

Auf jeden Fall! Leider haben gerade ältere Menschen nicht mehr das Bedürfnis so viel zu trinken, so dass sie es einfach nicht mehr tun. Gerade Flüssigkeitszufuhr ist für unseren Organismus lebenswichtig. Vll. kannst Du Deine Oma unterstützen, indem Du ihr 2 oder drei Krüge Wasser bereitstellst. Der eine sollte z.B. bis zum Mittag, der zweite bis ca. 17 Uhr und der letzte vor dem zu Bett gehen geleert sein. Dann erscheint der Oma die Trinkmenge möglicherweise nicht so gross und sie kann es besser bewältigen.

Ist Vergesslichkeit in jungem Alter ein Krankheitssymptom? Oder völlig normal ...

Ich frage deswegen, weil ich das bei meinem Freund immer mehr feststelle. Er ist 26 und wir leben seit ein paar Jahren zusammen. Dass er nicht besonders gut zuhört, weiß ich schon (das scheint bei vielen Männern der Fall zu sein ;-))

Aber in letzter Zeit häuft es sich, dass er behauptet, ich hätte dieses oder jenes überhaupt nicht gesagt. Z.B. dass wir was mit Freunden ausgemacht haben, ich habe darüber mit ihm ausführlich gesprochen, er hat auch Antworten dazu gegeben - und einen Tag später ist er total erstaunt, wenn unsere Freunde vor der Tür stehen. So etwas in der Art passiert momentan öfter. Dann kommt noch hinzu, dass er jetzt schon zweimal das Telefon nicht aufgelegt hat und bei uns stundenlang besetzt war, bis wir das gemerkt haben.

Ich weiß, das sind nur Kleinigkeiten - aber ich mache mir schon ein wenig Sorgen, gerade wegen der Sache mit dem Telefon. Das erinnert mich schon arg an meine demenzkranke Oma. Aber in diesem jungen Alter? Ich weiß bestimmt, dass er keine Drogen nimmt. Und Alkohol trinkt er - wenn überhaupt - nur mäßig. Ist das also eine "natürliche" Zerstreutheit? Oder gibt es wirklich Anlass zur Sorge?

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