Verfolgungswahn - Einbildung - anonym

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Willkommen,

wir versuchen oft etwas zu interpretieren was sich zum Schluss nicht unbedingt bewahrheitet! Nun Deine Beschreibung von dem Nachbarn könnte auf mindestens 700000 Männer zutreffen.

An was sollte der Mann Dich erkennen an dem Bild? Das wäre dann der absolute Zufall wie zwei Sechser im Lotto in einem Jahr. Aber es ist so das auch Frauen mitunter Gesten machen - die ein Mann nach dem Motto verstehen könnte die findet mich nicht schlecht.

Auch Frauen können da nicht absolut cool bleiben. Nun stelle Dir einmal vor eine Großstadt zwei Menschen als Nachbarn vor, was weis man wirklich vom Nachbarn. Was ist wenn der Nachbar Frauen zwar nett findet aber nicht mehr weil er u.U. homosexuell ist oder mit Frauen nicht ganz so gute Erfahrungen gemacht hat ... ?

Unsere Kontakte laufen in etwa nach dem Motto ab Guten Tag udgl. und heute wieder ein mieses Wetter und Tschüss. In den öffentlichen Verkehrsmitteln kramt jeder sein Handy odgl. raus und schaut da krampfhaft rein wenn kommt den endlich die nächste Nachricht ... oder man spielt ping-pong udgl.. Der Kontakt Zwischenmenschlich lässt immer mehr nach!

Ich weis nicht was passieren würde wenn man bestimmte öffentliche Zonen Handy frei machen würde. (z.B. Museen, Kirchen, Konzertsälen) Manche würden Panikattacken bekommen! Also keine schwierige Interpretation was der Nachbar denken könnte die sich dann evtl. als falsch erweist, sondern einmal ein kurzes Gespräch ... .

Es gibt Heute Menschen die sich gegenseitig übers Internet zum Essen einladen ohne sich vorher persönlich zu kennen. Dabei sind dann natürlich immer die entsprechenden Grenzen. Was man selbst bzw. das gegenüber will.

VG Stephan

In Anbetracht dessen, dass alleine in Deutschland rd. 80 Mio. Menschen leben und ich hier mal was gesehen habe von fast einer Mio. Nutzern, ist die Wahrscheinlichkeit identifiziert zu werden, sehr gering.

Da ich seit meiner Geburt, ein langes Leben lang, in derselben ländlichen Kleinstadt lebe, wo 'man' sich kennt, gekannt wird, auch ohne den anderen zu kennen, habe ich vermutlich die Anonymität des Internets unterschätzt.

Es ist aber schon interessant wie schnell es passieren kann, etwas entsprechend der eigenen aktuellen Befindlichkeit zu interpretieren.

Die Antwort von Günter ist auch sehr gut, > >> > > Ich dachte früher oft, wenn irgendwo jemandt lachte,das er/sie über mich lachte... es war aber (fast) immer meine Einbildung

Ja, wer kennt das nicht? Es wird gelacht, man glaubt, die lachen über mich, ich habe mich lächerlich gemacht.

Trotzdem habe ich die Antwort von Stephan als die hilfreichste ausgewählt, weil sie mir die Unterschiede zwischen Großstadt und Land verdeutlicht haben. Auch wenn wir uns nicht in den Kochtopf sehen (was ich in diesem Fall gerne tun würde), wissen wir doch viel über den anderen, eben auch durch die 'Zentralen'. Das sind Menschen, die viel über andere wissen und wiederum andere informieren.

Vorübergehend war ich mal bei wer-kennt-wen und musste mit Entsetzen feststellen, dass man durch die eigenen Bekannten mit fast allen Menschen bekannt ist, durch nur wenige Verbindungspersonen.

Dieser Hinweis, dass sich Menschen gegenseitig zum Essen einladen, ohne sich vorher zu kennen, ist für mich auch sehr interessant, ich habe sowas mal im Fernsehen gesehen und war sehr erstaunt. Merkwürdig!

Es gibt also Menschen, die es so großes Bedürfnis nach Gesellschaft, sogar extremer Nähe haben, dass sie das Risiko eingehen, fremde Menschen aus dem Internet dafür zu nutzen.

Ich möchte den beiden anderen Antworten danken, kann leider pro Antwort nur einen DH vergeben und nur eine Antwort auswählen, aber auch sie haben wir geholfen.

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Du machst dir zuviel Gedanken. Du bist es die misstrauisch ist und nicht dein Nachbar. Was ist denn weiter dabei, selbst wenn er hier wäre und es gelesen hätte, da ist doch nichts Schlechtes dran. Was hat er denn nun geantwortet, das ist doch wesentlich interessanter oder hast du ihn noch gar nicht befragt? Wenn man etwas in Erfahrung bringen will muss man auch aktiv werden. Bleibe weiter freundlich und rede mit ihm ganz normal, dann wirst du auch sehen, ob es da was gibt oder nicht.

Magersüchtige wollen nur Aufmerksamkeit?

Erst einmal Hallo ihr da draußen, hallo Welt :)

"Magersüchtige wollen doch nur Aufmerksamkeit" Das hat man mir jetzt schon vorgeworfen.

Erst mal zur Erklärung (und das fällt mir alles andere als leicht, so darüber zu schreiben): Ich bin 15 jahre alt. Und ich glaube ich habe eine Essstörung. Magersucht? Ich weiß es nicht. Magersucht ist so ein "großes gefährliches" Wort für mich. Weil ich eben alle Zahlen und Fakten, Sterberaten etc kenne. Und die machen nunmal Angst. Wie auch immer, zurück zu meiner Frage:

So gut wie jedes mal, wenn ich im Internet, in Foren etc nach Hilfe gesucht habe, oder Fragen zur Magersucht gestellt habe, kamen Kommentare wie "Du willst doch nur Aufmerksamkeit mit deinem Essen-verweigern"

Ehrlich gesagt, ich persönlich HASSE es, im Mittelpunkt zu stehen, viel Aufmerksamkeit zu bekommen. Und ehrlich gesagt ist es schon verletzend, wenn man dann so etwas gesagt bekommt. Ich tue eigentlich immer alles, damit niemand was von meiner Essstörung mitbekommt, dass ich niemanden da mit hineinziehe, niemandem Sorgen oder Probleme mache. Schon gar nicht meiner Familie.

Meine Frage: Wie seht ihr das? Ist Magersucht wirklich nur eine Art Aufkersamkeit-wollen?

Meine zweite Frage wäre: Man hat mir auch immer wieder vorgeworfen, dass ich die einzige Person auf der Welt bin, die Schuld hat an meiner (möglichen) Magersucht. Das dachte ich eigentlich auch immer. Nur hat mir dann jemand versucht zu erklären, dass man eigentlich nie selber schuld hat an einer psychischen Krankheit. Wie steht ihr dazu? Kann man überhaupt einer bestimmten Person die Schuld dafür geben?

Und meine letzte Frage: Kann es sein, dass man manche Dinge einfach selber erstmal durchleben muss, bevor man sie verstehen oder nachvollziehen kann? so wirkt es nämlich auf mich.

Danke

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Psychische Probleme zeigten sich auf der Klassenfahrt

Mir ist auf der letzten Klassenfahrt die ich betreut habe aufgefallen, dass eine meiner Schülerinnen sich sehr zurück gezogen hat. Sie hat außergewöhnlich wenig gegessen und erweckt nicht den Eindruck, ein fröhliches Kind zu sein. Ihr würde das alles nicht so gut schmecken, meinte sie. Im Unterricht ist sie strebsam und unauffällig. Beim Versuch mit Freundinnen von ihr darüber zu sprechen, weil ich nicht an sie heran kam, haben die naürlich "dicht" gehalten. Jetzt sind Ferien und ich überlege, wie ich danach weiter vorgehen soll. Ob ich sie nochmals ansprechen soll oder ob ich mich direkt an die Eltern richten soll. Sie ist 15 und macht einen sehr reifen Eindruck, manchmal zu erwachsen. Im Unterricht hat man nur wenig Möglichkeiten, an die Schüler wirklich heran zu kommen und auf der Klassenfahrt ist mir das mehr oder weniger gut gelungen. Ich hatte schon das Gefühl, dass sie unter großem Druck steht. Was meint ihr?

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Zahnschmerzen, danach Mundsoor und jetzt taube Zunge.

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