Vererbbarkeit Epilepsie?

2 Antworten

Die Informationen zur Krankheit und Vererbbarkeit habe ich damals von meinen Eltern bekommen, ob diese Stimmen weiß ich nicht genau, wenn es etwas zu berichtigen gibt, nur zu! :)

Zu erst einmal ein Satz vorausgeschickt: Jeder der ein Gehirn hat, kann auch Anfälle bekommen. Die Frage ist nur, wie leicht oder schwer man einen Menschen in den Anfall hineinbekommt.

Ob die Epilepsie Deiner Mutter Auswirkungen auf Dich und Deine Kinder haben, kann keiner sagen. Zur Vererbarkeit allgemein kann ich folgendes sagen:

Mittlerweile geht man bei etwa der Hälfte aller Epilepsien von erblichen Einflüssen aus. Vor allem bei idiopathischen Epilepsien spielt die Vererbung eine Rolle.

Bei einer idiopathischen Epilepsie eines Elternteils steigt das Krankheitsrisiko für das Kind von unter 1% in der Gesamtbevölkerung auf 5-7 % an. Haben beide Elternteile eine idiopathische Epilepsie, steigt das Risiko auf 10 bis 15% an. Das Risiko ist bei Erkrankung der Mutter höher als bei einer Erkrankung des Vaters. Selbst dann sind statistisch gesehen 6 von 7 Kindern gesund.

Bei symptomatischen fokalen Epilepsien, die z.B. durch ein Schädel-Hirn-Trauma, eine Hirnhautentzündung, Schlaganfall etc. entstanden sind, ist eher weniger mit einer erblichen Veranlagung zu rechnen.

Es kommt also darauf an, was für eine Epilepsieform in der Familie vorhanden ist, wie die Anfälle aussehen, wie das Epilepsiesyndrom heißt, welche Vorgeschichte der Epilepsie voranging, ob noch andere Familienmitglieder Epilepsie haben. Epilepsie heißt dabei aber nicht nur ein Anfall nach Alkoholentzug, sondern mehrere Anfälle, die auch eine medikamentöse Therapie erforderlich machten.

Hier noch ein Link: http://epikurier.de/Erblich-bedingte-Epi.1367.0.html

Einbildung oder wirklich krank!? Wichtig!!

Hi! Dies ist meine erste Frage, desshalb könnte es etwas länger werden! ;)

Nun, mit sieben Jahren bekam ich einen plötzlichen Krampfanfall, konnte nicht mehr reden, krampfte, erbrach Flüssigkeit, konnte aber die Geschehnisse noch teilweise miterleben. Ich wurde mit dem Notarzt ins Krankenhaus gebracht. Man vermutete Partialepilepsie. Ich wurde stationär behandelt (EEg, MR, etc). Auch noch Jahre danach. Es war ein einmaliger Anfall, ich bekam nie antieplieptische Medikamente. Weitere Untersuchungen zeigten keine Auffälligkeit. Also unterließen wir die Untersuchungen.

Im Jahr 2014 wurde meine Urgroßmutter ins KH eingeliefert. Ich war die ganze Zeit dabei und furchtbar aufgeregt. Außerdem besuchte ich sie jeden Tag, weil man vermutete das sie nicht mehr lange leben würde, ich hatte große Sorgen. Im Krankenhaus kamen alte Gefühle wieder hoch und ich erinnerte mich an meinen Anfall.

Ein paar Tage danach begann es gaz plötzlich, ich bekam ein unangenehmes Gefühl in der Zunge, wenn ich sie locker ließ. Wenn ich sie anspannte und am Gaumen klebte zittert sie stark. Ich bekam eine extreme Panikattacke und dachte sofort an meinen Anfall. Ich lief aufgeregt im Haus herum und zitterte so stark, das ich dachte, ich krampfe gleich und muss ins KH!! Nach einer unendlich langen Zeit beruhigte ich mich und schlief. Doch am nächsten Tag hielten die Zustände wieder an, das Gefühl in der Zunge blieb und die Panik kam wieder. Es wurde immer schlimmer, auch in der Öffentlichkeit überfällt sie mich... Ich bekam einen Termin beim Arzt, der sich auch auf Naturheilkunde spezialisiert hat. Ich erzählte ihm die Symptome und die, die ich vor sieben Jahre hatte. Damals waren wir auf einen Wandertag, ich habe wahrscheinlich zu wenig getrunken und mich dasnn sehr lange auf einer Drehschaukel gedreht, danach hat es begonnen. Er meinte, das sei keine Epilepsie, und ich brauche mir keine Sorgen zu machen. Er begann eine homöopathische Therapie, die mir bis jetzt nicht viel half. ): Ich ging auch zum Neurologen und ließ mich durchchecken, er erkannte auch keine Epilepsie, er meinte meine Zustände ähneln denen von Panikattacken. Aber das EEg sei sehr schwer zu entziffern gewesen, was mich stark beunruhigte. Doch es besserte sich nicht. Ich nahm Diazepam ein. Es half nichts. Dann versuchte ich es mit Myolastan (Spannungslösendem Medikament) und fühlte mich besser, es half ganz gut. Aber gestern bekam ich die erste Reaktion auf die homöopathischen Medikamente. Ich krampfte und zitterte in den Beinen und mein Herz schlug stark ich hatte richtige Panik und dachte, ich müsse den Notarzt rufen. Es besserte sich mit einer halben Tablette Myolastan und ich konnte schlafen. Ich bin trotzdem furchtbar besorgt!!

Was soll ich tun, und was bedeutet dieses seltsame Gefühl in der Zunge? Ist das ein anzeichen einer Krankheit, bei der an Krampft oder anderes?

LG. Ps: Kann man nach Jahren nochmal einen Anfall bekommen?

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