verdient ein Arzt an Medikamenten?

8 Antworten

Hallo,

der Arzt bekommt von der Krankenkasse kein Geld, wenn er ein bestimmte Arzneimittel verordnet. Er bekommt aber ggf. Probleme, wenn er die Richtgröße pro Quartal überschreitet (Höhe der Richtgröße ist je nach Fachrichtung des Arztes und Bundesland unterschiedlich).

Normalerweise bekommt der Arzt von der Pharmafirma kein Geld. Da Gespräche zwischen Arzt und Pharmavertreter meist unter 4 Augen stattfinden, kann man nicht ausschließen, dass es Ausnahmen gibt.

http://www.mezis.de/mezis-fuer-patientinnen.html

.jurablogs.com/2012/12/11/keine-strafe-korrupte-kassenaerzte

Ggf. in Arztpraxen auf Herren im Anzug mit Aktenkoffer achten, die ohne Termin (fast) sofort zum Arzt gehen können.

Gruß

RHW

Der Arzt bekommt sein Geld für die Behandlung am Patienten von der Krankenkasse. Die bezahlt auch die Medikamente , die der Apotheker gegen Rezept ausgibt. Der Arzt bekommt kein Geld für das Aufschreiben von Medikamenten .

Falsch. Wir bekommen das Geld nicht von der Krankenkasse.

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@Nic129

Die Ärzte bekommen ihre Bezahlung von den Privatpatienten direkt. Die dann ihrerseits mit den PKV abrechnen. Bei den GKV zahlt die KK eine Kopfpauschale. Die Ärzte bekommen Punkte entsprechend dem was sie getan haben. Diese Punkte haben dann einen bestimmten Wert in der Abrechnung mit der Kassenärztlichen Vereinigung!

http://www.arztwiki.de/wiki/Punktwert

Dabei gibt es allerdings deutliche Unterschiede zwischen Radiologen und Hautärzten oder gar Nervenärzten.

Was wahrscheinlich auch den Kosten einer Praxis zuzurechnen ist . Ein Ärztehaus wo zwei , drei Ärzte die teuren Geräte gemeinsam benutzen gibt es nur als Randerscheinung.

Nun nachdem sich im neuen Jahr der Beitrag für die Arbeitgeber senkt werden 15,5 % auf 14,6 % wir wohl schlicht immer öfter hören Sorry zahlt die KK nicht mehr.

Ja und chronische Kranke die nicht unbedingt damit auffallen ihr Recht zu verlangen werden halt hinten runter fallen. Man denkt da an Schmerzpatienten die nicht immer optimal versorgt werden. Um nur ein Beispiel zu nennen.

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Dem Arzt droht bei solchem Tun zwar die Verachtung der Öffentlichkeit aber auch der Genuss von Bildungsreisen auf die Bahamas und umzu. Welches Konto er dort eröffnet ist seine Sache. Der Pharmavertreter hat die Aufgabe mittels seiner Tätigkeit als Treppenterrier im Gesundheitsbereich Ärzten die löblichen Vorzüge des eigenen Aspirins vorzubeten und sie dazu zu bewegen NUR diese Sorte zu verschreiben. Auch bestimmte "Studien" sind im Gespräch, wo Patienten oft ohne ihr Wissen und auch gegen ihren Willen in Doppelblind-Studien ihre Gesundheit aufs Spiel setzen dürfen.... Alles im Dienste der Wissenschaft versteht sich.

Korruption findest Du in jedem Land, da gibt es keine Ausnahme. In gesundheitsfrage.net wurde schon genuegend ueber bestechliche Aerzte diskutiert. Falls es dich interessiert, dann kannst Du ja Mal danach googln, und ueber die Tricks der Pharma-Lobby. - http://www.uni.de/redaktion/bestechliche-aerzte

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