VCUG Test, auf was vorbereiten für Kinder ?

1 Antwort

Wikipedia weiß Rat:

Miktionszystourethrogramm, abgekürzt MZU oder MCU, engl. voiding cystourethrography (VCUG), ist ein medizinisches Untersuchungsverfahren zum Nachweis eines Rückflusses von Urin über die Harnleiter (Ureter) in das Nierenbecken (Vesiko-uretero-renaler Reflux, VUR), sowie zur Beurteilung anatomischer oder funktioneller Störungen der Harnblasenentleerung und insbesondere zur Beurteilung der posterioren Harnröhre. Dabei wird ein Katheter durch die Harnröhre (Urethra) in die Harnblase gelegt und über diesen die Harnblase mit einem Röntgenkontrastmittel gefüllt. Da die Katheterisierung bei Säuglingen wegen der noch sehr kleinen Harnröhre schwierig ist, kann die Injektion des Kontrastmittels in die Harnblase auch mit einer Spritze durch die Bauchdecke erfolgen. Nach Aufstellen des Patienten wird unter Röntgendurchleuchtung zunächst die kontrastmittelgefüllte Harnblase zielgerichtet bilddokumentiert und befundet. Hierbei können ein Descensus der Blase, Blasendivertikel, Fisteln oder ein irregulär konfigurierter Blasenschatten dargestellt werden. Danach wird beim Wasserlassen untersucht, ob das Kontrastmittel entgegen dem vorgesehenen Weg, über einen der beiden Harnleiter zurück zur jeweiligen Niere fließt. Ursache des retrograden Kontrastmittelflusses kann ein primär refluxiver Harnleiter, eine subvesikale Obstruktion oder eine funktionelle Obstruktion bei dyssynergem Sphinkter sein.

Wichtig ist die abschließende Leeraufnahme der Harnblase, mit der zum einen eine Kontrastmittelextravasation offensichtlich wird, zum anderen kann Restharn oder auch Pseudorestharn – durch antegrades Nachlaufen von Kontrastmittel aus den refluxiven Ureteren – dokumentiert werden. Die neurogene Reflexblase bei Patienten, deren Detrusorkontraktionen dyssynerg zur Kontraktionen des Spincter externus urethrae und also nicht mehr willkürlich steuerbar sind, zeigt sich im MZU typischerweise als Christbaumblase mit Pseudodivertikeln, Trabekeln und Reflux. Während der Miktion kann es in dieser Situation zu einer zwiebelförmigen Erweiterung der proximalen Harnröhre kommen. Insgesamt liegt hier ein durch das MZU (in Kombination mit der Urodynamik) nachweisbares Hochdrucksystem vor, das vor allem durch den Reflux zur bleibenden Schädigung führen kann.

Eine sonographische Untersuchung wäre alternativ möglich. Da eine solche Untersuchung aber teuer und zeitaufwändig ist, ist dies eher unwahrscheinlich.

Wiki ist mir zu medizinisch und zu viele Fremdwörter die kein Schwein lesen kann bis auf Ärzte und Med. Personal...

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@schnellehilfe

Ich bin kein Arzt, kein med.Personal, vor allem kein Schwein - und verstehe trotzdem, um was es geht. "Bin ich jetzt krank?"

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@evistie

Neuer Versuch:

Was passiert:
Zu Beginn erfolgt eine durch die Harnröhre verlaufende Füllung der Harnblase mit Kontrastmittel. Die Verwendung des Kontrastmittels soll die Beurteilung des Harntraktes vereinfachen und stellt somit einen wichtigen Bestandteil der Röntgenuntersuchung dar. Obwohl das Verfahren verhältnismäßig oft bei krankhaften Veränderungen im Bereich der Harnröhre eingesetzt wird, müssen die Untersuchungen dennoch mehrfach wiederholt werden, um therapeutisch verwertbare Ergebnisse zu erhalten.

Position:
Die Erstellung des Miktionszystourethrogramms wird in der Regel in sitzender Körperposition vollzogen. Die Körperposition kann jedoch in Abhängigkeit von der Fragestellung variiert werden.

Schmerzen:
Sollte eine Verengung in der Harnröhre vorliegen, kann es durch die Zugabe vom Kontrastmittel zu einer deutlichen Weitung der Harnwege kommen.

Anaphylaktischer Schock:
Durch eine Kontrastmittelallergie besteht das Risiko einer massiven allergischen Reaktion, die in einem Schockzustand resultieren kann.

Dauer:
Hängt davon ab, wie oft die Untersuchungen wiederholt werden müssen.

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