Vater Pflegefall, Mutter legt sich uneinsichtig auf Pflege zu Hause fest

8 Antworten

Du solltest dich nicht gegen deine Mutter stellen, sondern ihr deine uneingeschränkte Hilfe anbieten.. Der erste Schritt muss sein die Pflegestufe durch die Kasse zu ermitteln, dann mit einem Pflegedienst alles weitere absprechen. Es müssen natürlich bestimmte Vorassetzungen geschaffen werden und deine Mutter wird sicher bald an ihre Grenzen stoßen. Du musst mit deiner Mutter sprechen und ihr müsst eine Lösung finden. Einspruchsrecht führt oft zu einer gesetzlichen Betreuung und dann seid ihr alle außen vor und habt nichts mehr zu sagen, auch nicht mehr über die Finanzen zu bestimmen.

Ich kann deine Mutter bedingt verstehen, da sie deinen Vater nicht im Stich lassen möchte und vielleicht ein bisschen naiv ist was die Genesung deines Vaters betrifft. Mein Rat: Rede mit deiner Mutter in Ruhe und bringe am besten einen externen Berater mit, der deiner Mutter die Realia näher bringt. 

Die BLiCKpunkt-Redaktion hat in Zusammenarbeit mit dem Verein Pflegeliga e.V. diese Übersicht informativer und seriöser Übersichts- und Suchplattformen erstellt.

http://www.blickpunkt.net/journal_artikel.php?id=2073&titel=Pflegefall%20-%20was%20nun?

Dort findest Du zunächst die verschiedenen Pflegekassen (Krankenkassen), die auch für ihre Versicherten alle eine Pflegeberatung anbieten.

Am Ende findest Du im Kommentar, u. a. auch einen Link zur Datenbank des "Zentrums für Qualität in der Pflege". Dort kannst Du regional nach dem nächstgelegenden Pflegestützpunkt suchen und Dich dort kostenfrei beraten lassen.

Hallo BLiCKpunktPB,

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Das ist eine schwierige Entscheidung, und ich verstehe Deine Mutter voll und ganz, dass sie die Pflege ihres Mannes, und Deines Vaters, in ihre Haende nehmen moechte. Aber was tun, wenn die Bedingungen dafuer nicht gegeben sind? Bei mir war das genauso gewesen. Es ist nicht leicht und einfach ein gutes Pflegeheim zu finden, bzw. humane Betreuer(innen). Wir hatten zwar ein, nach dem aussehen, ein gutes und schoenes Pflegeheim gefunden und alle Kosten selbst beglichen, wo dann meine Mutter, durch den Wechsel zwischen Pflegeheim und Krankenhaus, dahingeschieden ist. (Sie bekam noch zwei Schlaganfaelle). Ja, hinterher macht man sich dan Vorwuerfe, und das Leid ueberschattet einem, obwohl wir sie Zuhause auch nicht pflegen konnten, weil die Gegebenheiten es nicht zuliessen und wir auch noch berufstaetig waren. Daheim ist daheim.

Hallo Gowest,

es ist sicher ganz schwer zu verstehen wenn Deien Mutter nun sagt sie will Ihren Mann wieder nach Hause holen unter den genannten Bedingungen!

Früher hat man mitunter auch kirchlich geheiratet und da sagte man so in etwa

, vor Gottes Angesicht nehme ich dich an als meine (Mann) . Ich verspreche dir die Treue in guten und schlechten Tagen, in Gesundheit und Krankheit , bis der Tod uns scheidet. Ich will dich lieben, achten und ehren all meine Tage ehren alle Tage meines Lebens. Trag diesen Ring als Zeichen unserer Liebe und Treue: .......

Besonders Frauen erinnern sich an solche Worte wenn sie einen einigermaßen gute Ehe gehabt haben! Nun Frauen können das tun bis zur absoluten Selbstaufgabe!

Heute trennt man sich schon weil man sich schon wegen absoluten Kleinigkeiten. Mein Vermieter hatte auch Demenz und hat in der Nacht das ganze Haus wach gemacht usw. Kurz nach ihm ist auch seine Frau gestorben.

Auf Deutsch Deine Mutter wäre Euch Kindern / bzw. Dir dankbar wenn sie Unterstützung bekäme so schwer das auch zu verstehen ist. Das heißt man sollte sich konkret darüber verständigen was ist möglich und sinnvoll um die Mutter zu entlasten. In wie weit ist er nach dem Schlaganfall noch ansprechbar usw.? Kann man noch sagen OK er könnte noch in eine Tagespflege ... Was ist möglich um das alte Haus zumindest ein Stück Behindertenfreundlich zu machen oder muss eine neue Wohnung unbedingt sein.

Darum ist es absolut sinnvoll sich an Menschen zu wenden die genau das gleiche Problem haben und die Gedankengänge odgl. Deiner Mutter genau verstehen und entsprechend zuordnen können!

Ja und da gibt es hier

http://www.deutsche-alzheimer.de/index.php?id=61&no_cache=1

den Unterpunkt Beratung und Foren.->Persönliche Beratung in Ihrer Nähe< -nutzt so eine Beratung!

Es gibt auch mehrere Foren z.B. - alzheimerforum.de dort erfährt man auch ob es eine Selbsthilfegruppe in der Nähe gibt . Da kann man sich mit Betroffenen austauschen die ein ähnliches Problem haben bzw. hatten. Es gibt auch ein Beratungstelefon usw..

Ich kann Dir nur raten diese Möglichkeiten zu nutzen. Ich habe einmal eine Doku gesehen wo Betroffene ihre dementen Angehörigen in eien Tagespflege gegeben haben und einen Tagesausflug gemacht haben. Ein Stück Erholung für Angehörige.. So jetzt muss ich Schluss machen das Wichtigste ist gesagt den dei langen Texte liest ja Niemand!

Alles Gute Stephan

Stephan ich schon und ich finde deine Antwort gut!!

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@bobbys

Herzlichen Dank Euch Beiden da war der Beitrag doch so ein klein wenig...

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