Vater Gehirnblutung sein Verhalten?

...komplette Frage anzeigen

1 Antwort

Lieber Askad,

Deine Schilderung zeigt mir, dass Du bis heute nicht wirklich verstanden hast, was da passiert ist. Man kann es mit einem Satz sagen: Ein Teil des Gehirns Deines Vater ist durch die Hirnblutung  leider unwiederbringlich zerstört worden. Das bedeutet, dass seine Erinnerungen, seine Verhaltensweisen, die in diesen abgestorbenen Teilen "gesessen" hat weg ist und nicht mehr zurückkommen wird. Wenn ein Bein oder ein Arm fehlen würde, könnte man eine Prothese ansetzen. Beim Gehirn geht das nicht. So traurig das ist; aber Ihr müsst Euren Vater jetzt ebenso annehmen, wie ein geistig behindertes Kind. Ich wünsche Euch sehr, dass Ihr Euch daruf einstellen könnt. Vielleicht gibt es bei Euch ja auch Beratungs-/Selbsthilfegruppen, die Euch helfen können. Fragt mal Euren Hausarzt danach. Alles Gute!

Was möchtest Du wissen?