Vakuumbiopsie?

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1 Antwort

Hallo heidelore,

ich kann dir leider keine hilfreiche Antwort geben. Es tut mir leid, das du nun wieder alles von vorne durchmachen musst, was gewiss nicht leicht ist. 

Die erste Biopsie war eine Stanzbiosie? Davon waren alle 5 Proben negativ. Und nun soll eine Vakuum Biopsie erfolgen, die wiederum negativ sein kann. Was bleibt dann noch als Alternative?? Wie kann der Arzt sich sicher sein, das es sich um ein Rezidiv gesichert handelt ohne positiven histologischen Befund. Wie oft kommt es vor, das es an alter Stelle noch Mal Auftritt.....das sind die Fragen die ich mir stellen würde...leider hilft es dir nicht weiter. 

Ich wünsche dir, das es falscher Alarm war und ist. Alles alles Gute und vor allem Glück. 

LG 

heidelore 29.08.2017, 23:47

Hallo Sonne

vielen Dank an Dich für Deine mitfühlenden Worte. Die erste Biopsie war eine Stanzbiopsie.

Mein Bauchgefühl sagt mir, dass es sich eventuell um etwas anderes handelt. Mir wurde immer wieder gesagt, dass die alte Narbe von der ersten OP verkalkt. Ich bin im November gestürzt und habe mir dabei einen Bruch des Humeruskopf zugezogen. Dies passierte auf der linken Seite also dort wo sich auch die Narbe der ersten OP befindet. Vielleicht haben sich ja durch den Sturz Fragmente aus der Verkalkung gelöst und zeigen sich nun in der Mammographie. Davon wollen die Ärzte aber nichts wissen.

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sonne123 30.08.2017, 00:03
@heidelore

Wenn ich das richtig verstehe, bitte berichtige mich, wenn es falsch ist, sind in der Mammographie Verkalkungen gesichtet worden an der alten Stelle? Die nun per Biopsie näher untersucht werden sollen...War damals der Tumor komplett verschwunden durch Chemo und/oder OP? 

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heidelore 30.08.2017, 08:58
@sonne123

damals wurde operiert und anschließend Chemo. Was jetzt bei der Mammographie gesehen wurde ist unklar. Es wird vermutet dass es sich um neue Tumorzellen handelt. Das hätte sich durch das MRT bestätigt.

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heidelore 06.09.2017, 22:53
@sonne123

Das Ergebnis liegt vor. Auch in diesen Proben wurde nichts gefunden. Es gibt nun zwei Möglichkeiten. Entweder ich stimme einer ambulanten OP unter Vollnarkose zu bei der mehr Material entnommen wird. Sollte der Pathologe wieder nichts feststellen, könnte man davon ausgehen, dass es sich nicht um Krebs handelt. Die zweite Möglichkeit wäre jetzt nichts zu tun und in einem halben Jahr eine erneute Kontrolle durchzuführen. Die Ärztin aus der Klinik hat mir geraten die OP zu wählen. Sollte ich mich für die zweite Variante entscheiden, würde ich mich ständig mit dem Gedanken belasten, dass der Krebs möglicherweise in meinem Körper ist. Außerdem könnte die Krankheit dann schon in sechs Monaten schon soweit fortgeschritten sein und ich würde mir vorwerfen der OP nicht zugestimmt zu haben. Ich werde morgen der Ärztin das OK für die OP geben. Das Risiko ist mir einfach zu groß.

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sonne123 08.09.2017, 23:11
@heidelore

Liebe heidelore,

du hast die richtige Entscheidung getroffen, alles andere würde dich auf Dauer doch sehr belasten, vor allem psychisch. Ein halbes Jahr ist eine sehr lange Zeit. Sollte sich der Verdacht bestätigen, was ich dir von Herzen nicht wünsche und ganz fest die Daumen drücke, dann ist es jetzt noch in einem sehr frühen Stadium, wo die Chancen einer Heilung sehr hoch sind.

Danke das du wieder geschrieben hast und würde mich freuen, unabhängig vom Befund, wieder von dir zu lesen. Also toi toi toi und vor allem einen glücklichen Ausgang wünsche ich dir!!!! 

LG 

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heidelore 12.09.2017, 22:33
@sonne123

Hallo Sonne,

vielen Dank dass Du Dich so nett meiner Sorgen annimmst. Meine Entscheidung wird auch von meinem Umfeld gut geheißen. Gestern war ich bei einer Orthopädin. Ich musste meine Schulter untersuchen lassen da ich seit dem Bruch des Humeruskopf den Arm immer noch nur eingeschränkt bewegen kann. Wir sprachen auch über meine derzeitige Situation. Hier wurde mir von dieser Ärztin erneut bestätigt, dass auch durch den Sturz seinerzeit ein Bluterguss entstanden sein kann der mit der Zeit verkalkt und sich auf dem Bild der Mammografie so darstellt, wie es in meinem Fall jetzt aussieht. Also vielleicht viel Lärm um nichts. Aber ich wäre super glücklich wenn es so wäre. Ich denke dass ich nach dem Ergebnis der OP am 28. 09. schlauer bin.

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heidelore 03.10.2017, 22:49
@sonne123

Leider noch keinen Befund. Bei meiner OP wurde Gewebe in der Grösse eines Hühnereies entfernt. Es handelt sich zum Teil um Necrosen. Aber es ist nicht ausgeschlossen dass Tumorzellen darunter sind. Ich muss mich noch bis morgen gedulden. Necrosen entstehen durch Gewalteinwirkungen von außen. Dies würde meine These von der Auswirkung meines Sturzes im November bei dem ich einen Bruch des Humeruskopfes im linken Arm erlitten habe stützen. Hoffen wir das Beste

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heidelore 06.10.2017, 12:53
@sonne123

Endlich habe ich ein Ergebnis. Es wurde nichts bösartiges gefunden. Ich bin total erleichtert. 

Die Necrosen die entfernt wurden können nach Aussage der Ärztin bereits sich nach der ersten OP entwickelt haben. Das sind Zellen die verletzt wurden und mit der Zeit absterben und zu einem späteren Zeitpunkt verkalken. Somit bewahrheitet sich der Spruch "Was lange währt wird endlich gut".

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sonne123 08.10.2017, 19:24
@heidelore

Suuuper ich freue mich für dich!!!! So soll es bleiben!!! Liebe Grüße

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heidelore 09.10.2017, 16:29
@sonne123

liebe Sonne

danke, danke, danke

Jetzt brauche ich einen Nervenarzt

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