Ursache für starken Harndrang in der Nacht?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Sobald der Körper "Durst" verspürt, liegt der Verdacht schon nahe, dass du viel zu wenig trinkst. Trinken sollte man ca. alle halbe/ max. alle Stunde ein Glas mit 200 ml Wasser - mehr wäre besser. Die Trinkmenge soll sich über den ganzen Tag verteilen. Es nützt dir nicht viel, wenn du im Hau-Ruck-Verfahren morgens einen halben Liter trinkst, und abends auch noch mal einen halben Liter.

Die Erfahrung sagt, wenn du oben etwas in den Körper hineinschüttest, gibt es "unten" auch etwas wieder ab. Das könnte die Ursache für den Harndrang sein. Du schüttest ggf. über Tage oben zu selten zu wenig hinein, daher meint der Körper dann, unten etwas wieder abzugeben.

Wenn du deine Trinkgewohnheit umstellst ... könnte sich dein nächtliches Aufstehen auch wieder ändern.

Trotzdem solltest du beobachten, ob du Ödeme ( Wassereinlagerungen ) ansammelst. Sind deine Beine /Füße abends geschwollen ? Lässt sich das Gewebe an den Fußgelenken eindrücken ? Bleibt einige Sekunden ein weißer Fleck sichtbar ?

Dann solltest du zu deinem Hausarzt gehen und ihm diese Beobachtungen schildern. Er könnte dir dann "Wassertabletten" verschreiben, die das Wasser wieder aus dem Körper ziehen. Aber Vorsicht: nicht abends nehmen !! Wenn du eine Wassertablette nimmst, benötigst du über ca. 2 Stunden unbedingt ein WC in der Nähe, welches du schnell benutzen kannst.

Und natürlich: du musst viiiiieeeell trinken.

Vielleicht hast lagerst du tagsüber Wasser ein, welches nachts ausgeschwemmt wird. Am besten gehst du mal zum Arzt und lässt das abklären!

Diabetes insipidus ?!

Hi@ll,

nach meiner 2ten schwangerschaft (ca. 14 monate danach) leide ich unter extremer harndrang. ich musste eigentlich schon immer oefters auf die toilette gehen als die meisten, habe mir aber nichts schlimmes dabei gedacht aber laestig ist es schon immer gewesen. seit diesem jahr wurde es schlimmer, und ich habe echt das gefuehl, dass es in den letzen monate viel schlimmer geworden ist mit den "urinieranfaelle": ich kann die blase maximal fuer nur fast einer stunde halten :( ich bin zum hausaerztin gegangen und habe ihr von mein harndrang erzaehlt. sie hat mich dann zum urologen ueberwiesen mit dem verdacht auf "dranginkontinenz" ich war am montag dann endlich beim urologen ! sie hat sich die blase per ultraschall angeschaut und sagte:" die blase ist rappel voll - gehen sie bitte auf die toilette" naja, und dabei war ich ja erst vor ca. 20 minuten der untersuchung auf die toilette gewesen da ich dringendst musste. sie hat sich die blase nochmals angeschaut und es war alles raus. sie fragte mich, wieviel ich pro tag im schnitt trinke. ich habe die trinkmenge auf ca. 3-4 liter geschaetzt, und habe demnoch viel durst, halte mich mit trinken zurueck da ich den blasendruck schwer ertrage. sie sagte dann, dass es vermutlich nichts mit der blase zu tun hat da ich ja NICHT einnaesse und ich soll ein "miktionsprotokoll" fuehren : notieren wieviel ich innerhalb 24h trinke und wieviel urin ich ausscheide.

so, ich habe den protokoll ausgefuehrt und das ergebnis ist erschreckend:

trinken tue ich ca. 5 liter am tag, und habe demnoch fast immer durst :( durst wie ein stier :( ich halte keine 30 minuten aus ohne trinken und ich trinke ausser 1 haferl kaffee in der frueh NUR sprudel - was anderes mag ich gar nicht. ich halte mich eben zurueck, um nicht sooo oft aufs klo gehen zu muessen. und ausscheiden tu ich 6liter: mehr als ich trinke :O

da ich erst in 2 wochen den naechsten termin habe, habe ich eine krankenschwester gefragt was es sein koennte und sie meinte, eindeutig diabetes insipidus :O diue symptome stimmen zumindest ueberein.

kann es sein ? kann schwangerschaften soetwas verursachen ? (ich bin relativ spaet schwanger geworden: mit fast 38 und mit 39) ich dachte zuerst, dass ich inkontinet sei, aber ich fuehle mich in der tat wie ein "durchlaufwerk" - trink - und pinkelanfall :(

danke fuers lesen, ich freue mich auf meinungen !

...zur Frage

Unstillbarer Durst...

Hallo :)

Seit letzter Woche plagt mich ein unstillbarer Durst (trockener Mund).

Normalerweise trinke ich ca. 1,5 l am Tag, momentan ca. 6l.

Am Montag war ich beim Arzt der ein Diabetiker Blutbild machen lassen hat, Zuckerwerte und auch alle anderen Werte darauf waren aber sehr gut.

Heute war ich wieder da und sie hat mich abgehört etc. - nichts auffälliges festgestellt. Dann hat sie mir nur gesagt dass ich es einfach ignorieren soll - Bonbons lutschen soll etc und so wieder auf 2l kommen. Wenn es gar nicht besser wird in 1-2 Wochen wiederkommen und großes Blutbild anfertigen lassen, aber ich hatte mehr das Gefühl sie denkt es wäre psychisch (war auch schon wegen Magersucht in Behandlung). Während dieser Zeit habe ich auch vermehrt getrunken, aber bewusst und das war etwas KOMPLETT ANDERES. Da hatte ich ja kein Durstgefühl oder so. Auch meine Eltern meinen ich bilde mir das ein... das komische ist wirklich dass ich nachts nicht davon aufwache.

Aber jeder Tag ist so schrecklich weil ich mit riesen Durst aufwache und das dann so insgesamt ca. 23 Stunden der Zustand ist. Die Lehrer denken schon ich wäre verrückt weil ich die ganze Zeit während des Unterichts auf Toilette renne (das muss ja auch wieder raus). Egal ob ich 0,5l auf einmal oder in kleinen Schlückchen (so mache ich es meistens) der Durst kommt nach sehr kurzer Zeit wieder. BonBons lutschen lenkt mal ab - der Durst ist aber deutlich da.

Vielleicht hatte jemand von euch ja so etwas Ähnliches?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?