Ursache für Restless Legs Syndrom?

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Zunächst ein paar allgemeine Dinge zu diesem Syndrom: Das Restless-Legs-Syndrom (RLS) bzw. Syndrom der ruhelosen Beine, auch Wittmaack-Ekbom-Syndrom genannt, ist eine neurologische Erkrankung mit Gefühlsstörungen und Bewegungsdrang in den Beinen und weniger häufig auch in den Armen, oftmals einhergehend mit unwillkürlichen Bewegungen. Es wird zu den extrapyramidalen Hyperkinesien gerechnet. Im Deutschen spricht man von unruhigen Beinen, doch setzt sich auch umgangssprachlich zunehmend die Abkürzung RLS – manchmal aufgelöst zu "Rastloser Schlaf" – als Krankheitsname durch. Die Ursachen: Die Ursachen des Restless-Legs-Syndroms sind bis heute nicht eindeutig geklärt. Eine zentrale Rolle spielt der Neurotransmitter Dopamin, die extrapyramidalen Störungen sind sicherlich die Folgen eines veränderten Transmitterstoffwechsels. Studien mit bildgebenden Verfahren wie der Positronen-Emissionstomographie (PET), der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRI) und der Single Photon Emission Computed Tomography (SPECT) haben einige umstrittene Ergebnisse bei der Beobachtung des prä- und postsynaptischen dopaminergen Neurotransmittersystems und des Gehirnstoffwechsels geliefert. Diese weisen auf eine Fehlfunktion des zentralen dopaminergen Systems hin. Ob dies durch eine Veränderung bestimmter Gehirnbereiche (etwa der Substantia nigra) verursacht wird oder ob diese Erscheinungen doch nur sekundäre Phänomene des Restless-Legs-Syndroms darstellen, ist noch nicht abschließend geklärt. Die Untersuchungen haben weiterhin gezeigt, dass während des Auftretens der Symptome eine Aktivierung der roten Kerne (Nuclei rubri) und des Hirnstamms bzw. des Thalamus nahe der Formatio reticularis auftritt. Dies weist auf eine Beteiligung subkortikaler Generatoren hin. Da kein einzelnes Erklärungsmodell bisher alle klinisch auftretenden Erscheinungen erklären kann, wird angenommen, dass Beeinträchtigungen auf unterschiedlichen neuronalen Ebenen zu verschiedenen Ausprägungen und Kombinationen der Symptome führen. Parallelen zum Parkinson sind zwar augenscheinlich, doch haben erste Studien keinen Zusammenhang zwischen den beiden Krankheiten feststellen können. RLS-Patienten waren demnach nicht häufiger als der Rest der Bevölkerung von der Parkinson-Krankheit betroffen. Und die Therapie:Die individuell angepasste Behandlung richtet sich nach dem subjektiven Leidensdruck der Patienten. Primär steht meist eine Verbesserung der Schlafqualität im Vordergrund. Eine bedarfsorientierte oder dauernde medikamentöse Therapie dürfte für die Mehrheit der Betroffenen mit ausgeprägter Symptomatik unausweichlich sein. Bei der sekundären Form des RLS muss nach Möglichkeit die zugrundeliegende Ursache beseitigt werden; so ist etwa ein Eisenmangel durch Eisenpräparate leicht auszugleichen, die Behandlung des RLS bei einer Schwangerschaft kann hingegen sehr schwierig sein. In Fällen, in denen sich die Behandlung mit nur einer bestimmten Wirkstoffgruppe (Monotherapie) als nicht erfolgreich oder nach längerer Anwendung als zunehmend ineffizient erweist, kann der Arzt auch auf die Möglichkeit einer Kombinationstherapie (z. B. Dopaminagonist + L-Dopa) zurückgreifen. Eine ausführliche Erläuterung findest du bei wikipedia. Alles Gute!!

hallo lampe, das Syndrom ist noch relativ unklar. Es handelt sich wahrscheinlich um eine zentralnervöse Störung. Bei über 50% der Patienten sind Familienangehörige auch betroffen, so dass eine Vererbung wahrscheinlich ist.Es kann aber durch viele andere Umstände ausgelöst werden, wie z.B. Schilddrüsenerkrankungen, Eisenmangelanämie, bei Niereninsuffiuienz u.v.m.Die Behandlung findet meist nur symptomatisch statt, da die Ursache nicht feststellbar ist.

Atemnot / Grippalen Infekt !?

hi,

seit Freitag leide ich unter Atemnot. ich fühl mich sehr Klapprich. wenn ich mich zu sehr anstrenge, bekomme ich Anspannung. so schlimm das ich nicht mehr zur ruhe komme. ich hab mich im Internet erkundigt. wie auch mein Hausarzt angerufen. denn wegen meiner Psyche kann ich nur mit Begleitung raus. wenn es klappt gehe ich morgen zum Lungenarzt, ansonsten geht es Montag zum Hausarzt. ich nehme seit heute auch mein Notfall Spree 4 mal in alle 4 Stunden. kann mir einer vielleicht sagen was ich mit der Unruhe machen kann. denn das ist echt Stress pur. gesten war ich kurz in der Klink und die wollten mich in die Psychiatrie einweisen. wegen der Unruhe. ich sagte das ich was mit der Luft habe, aber ich wurde nicht erhört. mit Beratung eines Freundes, bin ich wieder nach Hause. denn Psychisch geht mir recht gut. klar die wärme macht jedem zu schaffen. aber das gehört leider zu dem Sommer da zu. ich bin auch sehr müde, aber traue mich nicht schlafen zu legen. denn mein bedenken ist: das ich im Schlaf in einer anderen ebene komme und weg von Fenster bin. wegen meiner Luft. wie ich mich auch frage ob es okay ist wenn ich zur Unterstützung Diazepam nehme oder Promethazin. in Moment kann ich die Beine beim schreiben Ruhig halten, aber ich merke wie mein ganzer Körper vor Unruhe strömt. heute lag ich ein teil des Tages nur so im Bett ohne Decke. so war ich ruhiger. für mich ist dieser zu stand sehr anstrengen. bis hin nicht aus haltbar. ich liege oder sitze da und frage mich wie ich wieder zur ruhe komme. wie ich mich auch frage: ob ich schlafen darf oder nicht. sondern warten muss bis meine normale Medikamente nehme, wie jede Nacht. ich hoffe jemand kann mir weiter Helfen oder Rat geben, wie ich damit umgehe. denn den ganzen Tag zu sitzen oder zu liegen, ist echt anstrengend. laufe des Abend, kann ich nicht mal TV gucken oder andere anstrengende Sachen machen. außer Ruhe. ich kann nicht mal richtig laufen oder stehen, wenn ich Richtig Unruhig bin. wie gesagt Diazepam wirkt nicht gegen die Unruhe. die machen mich noch mehr müde und schlapp. auch wenn ich durcheinander geschrieben habe, hoffe ich das einer mir Helfen kann.

Lieben Gruß Strenwanderer

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