Unwohlsein, Müdigkeit?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Hi,

Ich bin zwar nicht männlich und auch erst 17 aber mir geht's es mehr oder weniger genauso. 

Ich stehe morgens auf gegen 5.30 Uhr und bin um spätestens um 9.00 Uhr wieder müde. In der Schule ist es dan meist so das ich einschlafe und erst am Ende wieder aufwache.

Auch ich war schon in Psychologischer Behandlung wegen Angstzuständen. Und auch ich denke immer wenn gerade mal was nicht stimmt im Körper ich habe sonst was.

Aber wegen der Müdigkeit bei mir ist es so das ich wenig bis gar kein Fleisch esse weshalb mein Eisenwert im Keller ist so normal wäre bei Jugendlichen ein Wert von 22 meiner ist bei 2,2 und mein Arzt meinte es kann auch davon kommen weil zu wenig rote Blutkörperchen gebildet werden und dadurch fühlt man sich müde und könnte sofort wieder einschlafen.

Ich nehme seit einem halben Jahr jetzt Kapsel mit getrockneter Leber vom Rind da diese sehr viel Eisen enthalten, da ich wie schon gesagt nicht viel Fleisch esse und seitdem geht's mir auch besser und ich bleibe wach.

Was das krankhafte denken an Krankheiten angeht, sagt dir einfach immer wenn du was liest oder wenn jemand dir erzählt er hätte das und das dann denk dran anderen geht es viel schlechter als dir und wenn dein Körper wirklich was hätte dann würde er die schon ein Signal geben und noch ein Tipp betrachte dich nicht immer selbst denn dann ist das ganze Leben voller Gefahren denn an jeder Ecke kann jemand niesen, aber das heißt nicht das du dann automatisch gleich Schnupfen bekommst.

Ich hoffe ich kann dir ein bisschen helfen

Liebe Grüße 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo!

Du hast ja eine ganz schön lange Liste... Ich gehe mal davon aus, dass deine Blutwerte (Eisen/Ferritin, Schilddrüse) abgeklärt sind.

Das einzige, was mir jetzt noch zu deiner Müdigkeit einfällt: Schnarchst du? Hast du vielleicht in der Nacht auch mal kurze Atemaussetzer? Frag mal deine Frau danach.

Denn wenn der Nachtschlaf durch die sog. Schlafapnoe gestört ist, dann kann das durchaus dazu führen, dass man tagsüber müde und abgeschlagen ist. Genauer könnte man dies in einem Schlaflabor feststellen.

Oder nimmst du gegen deine Angsterkrankung oder sonst irgendwelche Medikamente? Es gibt nicht gerade wenige Medikamente, die als Nebenwirkung auch Müdigkeit und Antriebslosigkeit haben. Das solltest du mal abchecken. Hier könnte dann ggf. ein Wechsel auf ein anderes Mittel Besserung bringen.

Grundsätzlich solltest du aber trotzdem auch weiterhin versuchen, deine verschiedenen Ängste in den Griff zu bekommen!

Alles Gute! Lexi 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Leto1982
17.07.2016, 17:52

Vielen Dank für deine Antwort, 

Ich habe bereits ein Gerät über Nacht umgehabt, dort wurde keine Unregelmäßigkeit festgestellt, allerdings sagt meine Frau sehr häufig das ich stark schnarche.

Ich nahm eine Zeitlang ein Mittel gegen die Angstzustände: Trimipramin, habe dieses allerdings abgesetzt da ich dann noch müder am Tag war.

Die Liste meiner Medikamente die ich täglich zu mir nehmen muss ist tatsächlich sehr lang:

Morgens: Blutdruck: Carvidilol /Carmen/ Lancerdiplin.     Dazu dann noch einen Stoß vom Asthmaspray...

Ich bin davon überzeugt das ich viele dieser ganzen Mittel nehmen muss weil ich eben so ängstlich bin, obwohl ich mir eigentlich nur sagen müsste: du bist ok sagt der Arzt.... Aber das bekomme ich einfach nicht richtig hin, das hält ein paar Wochen/Monate bis wieder ein Symptom auftritt. Außerdem weiß ich das ich bis vor der Diagnose: Bluthochdruck ein quicklebendiger Mensch war... 3 Tabletten gegen Bluthochdruck sind eine ganze Menge, und ein 2ter Arzt den ich konsultiert habe(vor einigen Monaten wegen einer kleinen Geschichte) sagte mir: meine Güte, die Tabletten würde ich keinem jungem Menschen einfach so geben, das sind schon wirklich starke Blutdruckmkttel.

Ich verzweifle einfach mehr und mehr, da mich die Angst und die unwohlgefühle einfach sehr in meinem Leben einschränken, Partys, Menschenansammlungen etc meide ich einfach schonmal konsequent.

0

Hallo,

Ich bin männlich, 16 Jahre alt, knapp zwei Meter groß. Ich kann dich sehr gut verstehen. Auch ich habe diese Probleme. Ich bin prinzipiell ein sehr ängstlicher Mensch wenn es um meinen Körper geht. Aktuell beschäftigen mich auch sehr komische Symptome...ich fühle mich sehr schlapp (so wie man sich mit 40 Fieber fühlt) und es fühlt sich so an als würde ich neben mir stehen. Witzigerweise scheint das aber auch nur gefühlt so zu sein...denn meine Leistung die ich erbringe ist genauso wie sonst ^^. Dazu leide ich noch an vielen vielen anderen Beschwerden...möchte jetzt nicht alle aufzählen, aber darunter sind jegliche Arten von Kopf, Nacken und Gliederschmerzen, Magen/Darm Beschwerden, Rückenschmerzen und vieles mehr... Ich weis nicht mehr was ich machen soll. Habe auch schon viele Untersuchungen hinter mir (Magenspieglung, Tausende Ultraschalle, sämtliche Tests auf Unverträglichkeiten) und war bei vielen Ärzten, darunter Urologen, Kardiologen, Gastroentrologen, Orthopäde usw (alles nur aufgrund von Akuten Beschwerden). Mittlerweile weis ich auch nicht mehr weiter, denn ich mache aus jeder Mücke einen Elefanten. Sobald ich irgendwas habe denke ich das ich die schlimmsten Krankheiten habe. Ich habe das Glück das ich mit meinen Eltern darüber reden kann, und sie helfen mir dahingehend auch sehr viel. Sie beruhigen mich und geben mir das Gefühl, das es vielleicht doch nichts schlimmes ist. Allerdings hilft das auch nicht immer.... Nun gut ich bin noch sehr jung, und viele meinen auch das meine Beschwerden auch mit meinem unglaublichen Wachstum zu tun haben können (50 Zentimeter in den letzten 3 Jahren). Jedoch kann ich das nicht wirklich glauben, und ich lebe sehr oft in Angst (wie auch aktuell).

Auch wenn dir das jetzt nicht wirklich hilft...wollte nur sagen das du damit nicht alleine bist :).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?