Unterschwellige Panikattacken?

2 Antworten

Bei mir waren es immer Ängste und Depressionen, keine Panikattacken. Aber ich würde an deiner Stelle unbedingt mit einer/m Psychotherapeuten darüber reden. Du kannst zuerst einigen sogenannte probatorische Sitzungen haben, wo du antesten kannst, ob mit dem/der Therapeutin/en dich verstehst. Alles Gute!

Das sieht für mich eher so aus, als ob du einfach nur zum Grübeln neigst. Wer viel grübelt wird depressiev. Wer oft in depressive Stimmung gerät kann eine Depression entwickeln. Eine Depression ist der ideale Nährboden für Ängste und Panikattacken. So etwas kann man sich also durchaus angewöhnen. Was man sich angewöhnt, kann man sich aber eben so wieder abgewöhnen.

Wenn du also merkst, dass bei dir die Gedanken im Kreis gehen, dann sag dir selbst doch einfach mal STOPP! Schuss damit! Statt weiter im Kreis zu grübeln, hüpfst du dann eben mal im Quardrat, hauptsache du denkst was anderes.

Was ich meine ist, mach im Kopf einen Schnitt und konzentrier deich auf ein anderes, interessanteres oder erfreulicheres Thema. Man kann und darf durchaus selbst bestimmen und steuern, worüber man sich wie viele und welche Gedanken macht. Vielleicht musst du das erst üben, denn das ist wirklich zunächst Gewohnheitssache.

Wenn in Deutschland jemand Ängste, oder sogar Panikattacken entwickelt, hat er ganz offenischtlich den Überblick verloren. Wenn wir noch im Mittelalter wären, mit all seinen Unwägbarkeiten für das Wohl und Wehe des Einzelnen, wäre das etwas anderes. Aber was kann einem denn heutzutage schon wirklich passieren?

Bei uns gibt es keine großen Raubtiere, giftigen Schlangen, gefährliche Insekten, die einem etwas anhaben könnten. Gegen sämtliche gefährlichen Krankheiten sind wir alle durchgeimpft. Wird man krank gibt es Ärzte jeder Fachrichtung, ein flächendeckendes Ambulanzwesen und ausreichend Krankenhäuser. Die entstehenden Behandlungskosten übernimmt fast komplett die Krankenkasse. Verhungern oder obdachlos werden könnte man auch nicht, denn wer von seinem Einkommen allein nicht leben kann, darf beim Grundsicherungsamt um finanzielle Unterstützung nachfragen.

Ja OK, wenn man sich ganz blöd anstellt, kann man von einem Auto angefahren werden, eine Treppe herunterfallen und sich dabei das Genick brechen; es sollen auch schon Leute tot von der Teppichkante gefallen sein. Das ist doch aber nichts, worüber man schon im Voraus in Angst oder sogar Panik verfallen müsste, oder?

Und dann kann man noch durch eine Prüfung fallen, als Bewerber nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen, nicht eingestellt werden usw. Aber auch da helfen Grübeln, Angst und Panik nicht weiter. Um eine Prüfung zu bestehen muss man den Stoff beherrschen bzw. die Sache gründlich genug geübt haben. Als Bewerber hat man auch so gut wie keinen Einfluss auf den Einstellungsprozess, kann auch da nur sein Bestes geben.

Voll ängstlicher Nervosität mit spitzem Mors grübelnd auf der Stuhlkante hocken und sich die Fingernägel abkauen, bewirkt überhaupt nichts. Es verhindert auch nichts, worauf man keinen Einfluss hat. Die einzige Wirkung ist, dass man sich selbst ausbremst und unterhalb seiner Möglichkeiten zu denken und agieren beginnt. Wer grübelt sieht nicht nach vorn, kann keine Chancen erkennen.

Wenn etwas nicht klappt, wird man enttäuscht sein, und vielleicht auch ein paar Leute um einen herum enttäuschen. Vielkeicht bekommt man auch ein wenig Gemecker zu hören, aber es reißt einem niemand den Kopf ab, das ist nämlich weltweit verboten. Die meisten Prüfungen lassen sich wiederholen, oder man muss sich eben weiterhin um einen Arbeitsplatz bemühen.

So What?! Ganz gleich was passiert, dein Kopf wird schon auf den Schultern bleiben.

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Panikattacken,Angststörungen usw,

Hallo!

Seit einiger Zeit beschleicht mich immer ein völlig wahnsinniges Gefühl von unerklärlichen Panikattacken (Herzrasen,schwitzen,Atemnot,Angst zu sterben). Ich war mehrfach im Krankenhaus gewesen und es wurde mein Herz gecheckt( EKG,Belastungs-EKG,Echo).Ebenso wurde kürzlich erst ein Lunge CT gemacht und ein Kopf MRT sowie diverse Blutuntersuchungen(also wohl die üblichen Geschichten die man in der Notaufnahme wohl macht.Alles ohne nennenswerte Ergebnisse.

Nun bin ich mit dem Ausgang der Untersucchungen ansich ja sehr zufrieden....was aber bleibt sind nach wie vor Panikattacken und ich weiss mir überhaupt nicht zu helfen.

Ich war in der Apotheke und habe nah pflanzlichen Medikamenten gefragt und mir wurde prommt was gegeben (Laif900 Balance und Lasea). Ich muss sagen das beides relativ hilft,jedenfalls bilde ich mir das ein.Aber eben nur relativ,denn zu panikattacken kommt es dennoch hin und wieder (also etwas alle 2 Tage).

Ansich habe ich nur folgende Fragen die vielleicht durch ebenso Betroffene oder gar fachkundige Mitleser beantwortet werden können:

  • Gäbe es unter Umständen noch irgendwelche organischen Ursachen ,die für Panikattacken verantwortlich sind/sein können? (Es geht mir darum zu erfahren was definitiv noch untersucht werden muss um organisches auszuschliessen eh ich zum Nervearzt gehe) -Wie gehe ich in solchen Situationen mit mir und meinem Körper am besten um (also was tun wenn die Panik im Anflug ist)? -Hat jemand Erfahrungen mit den von mir genannten Medikamenten und kann mir diese schildern?

Es wäre nett wenn sich Leute melden die helfen können,aus eigener Erfahrung sprechen oder eine ernsthafte Idee haben.

Vielen Dank!

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Hoher Puls und Herzklopfen

Hallo, Ich habe folgendes Problem. Ich gehe 3 mal die Woche ins Sportstudio und mache Montags-Kraftausdauertraining, Mittwochs-Muskelaufbau und Freitags Maximalkraft jeweils den ganzen Körper und je nach gefühl noch 30 min fahrradfahren bin denn so 1,5stunden im sportstudio. mir ist vor kurzem aufgefallen das mein puls bei geringer belastung schon auf 140 geht dann musste ich mich kurz strecken und aushängen dann gin der puls wieder runter, ich habe ein rundrücken und oft eine zwerchfellanspannung und atme dadurch sehr tief und manchmal hyperventiliere ich was ich nur an kribbelgefühle merke. gestern wars die hölle ich habe gefrühstückt dann 2 tassen kaffee getrunken und bin dann gleich los ins sportstudio hab mich schon bißchen komisch gefühlt, puls lag beim warmmachen bei 130 und beim pumpen zw. 130-150 und in den pausen ging der auch wieder runter auf 100 währede des sportstudiobesuchs. dann habe ich es wieder gemerkt das mein zwerchfell angespannt ist und ich wollte mich wieder aushängen. doch kurze zeit später fühlte ich mich zitterig und mein herz klopfte und mir war so schwummerig vor augen und fühlte mich extrem hochgepusht. der puls ging nicht runter er ging auf 114 und abends im liegen auf 107 und ich bekam schon angst und panik , ich habe oft den puls gefühlt und kam nicht zur ruhe. ich ging dann nur kurz langsam laufen und der puls ging hoch auf 150 als ich zu hause war habe ich kaltes wasser getrunken und dann ging der puls runter auf 96 was mich bißchen beruhigt hatte aber das klopfen war noch da. ich bin auch erst gegen 4 uhr eingeschlafen, heute morgen war der puls normal bei 60 und das klopfen war auch weg. ich ging zum arzt blutdruck und puls 130,80 und 80 puls. morgen bekomme ich ein langzeit ekg. morgen ist auch wieder sporttag wovor ich jetzt total angst habe. nach dem arzt besuch heute gings mir vom puls gut, bin grad ne runde um block gwalkt ca. 1000 meter und mein puls ging da auch wieder auf 128 hoch jetzt wo ich schreibe und liege ist er bei 82 mein gefühl heute ist angespannt im rücken und zwerchfell und hws. mein doc sagte schon das es mal vom rücken her kommen kann er sagte aber auch das es mal zu vorhofflimmern kommen kann was er nicht vermutet da mein puls gleichmässig auch beim sport ist.... so vorgeschichte: angsterkrannkung, herzangst, bluthochdruck 116kg davon ist nicht alles fett ... medikament beloc zok 95mg und fluvoxamin 25mg morgends beides. hatte nie probleme mit dem herzen und andere langzeit ekgs war auch gut. frage kennt ihr sowas und was kann ich tun ? meint ihr das sowas auch von der zwerchfellanspannung kommen kann ? das ich abnehmen muss und die angst große rolle spielt ist mir klar. aber morgen der schritt in sportstudio wird hart werden hab jetzt richtig angst das der puls morgen wieder nicht runtergeht und angst vor vorhofflimmern usw. vielen dank im vorraus für eure antworten.

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Was für eine psychische Störung habe ich und wo suche ich mir Hilfe?

Liebe Menschen,

vielen Dank erstmal, dass Ihr meinen Text hier lest. Ich würde mich wahnsinnig freuen wenn ihr mir helfen könnt und mir einen Hinweis gebt, was genau ich vielleicht haben könnte, damit ich dann einen qualifizierten Psychotherapeuten finden kann.

Ich habe seit einigen Jahren eine Essstörung kombiniert aus extremen Fressanfällen und bulimischem Erbrechen. Ich fand das nie gut bzw. habe lange Zeit damit gekämpft, aber es rückt völlig in den Hintergrund hinter das, was sich jetzt dazu gesellt hat. Ich bin vor wenigen Monaten endlich aus meinem Elternhaus ausgezogen in meine erste eigene Wohnung in einen schmutzigen Bezirk meiner Stadt. Ich war unheimlich froh und erleichtert und freute mich sehr endlich selbstständig zu sein. Ich verfolgte mein Studium und alle wohnungsbezogenen Sachen gewissenhaft.

Aber vor ca einem Monat der Schock: Bettwanzen in der Wohnung. Ich bin sowieso nicht so nervenstark, aber das hat mich extrem fertig gemacht, besonders weil ich schon immer eine recht spezielle Phobie vor Insekten im Bett hatte. Auf Anweisungen und Ratschläge meiner Mutter hin (Kosten, möglicherweise Haftung für das ganze Haus) riefen wir keinen Kammerjäger, sondern ich brachte völlig alleine und Schritt für Schritt jede einzelne Sache aus der Wohnung heraus, steckte sie in die Tiefkühltruhe oder wusch sie bei 60 Grad. Das ist eine sichere Methode um Bettwanzen zu töten, doch es war sehr sehr anstrengend. Ich habe kein Auto und habe jedes Kleidungsstück, jedes Buch, jedes Geschirrteil per Hand mit der Bahn in mein Elternhaus zurück gebracht. Jetzt lebe ich hier (mein Vater ist nur am Wochenende da) bis ich eine neue Wohnung gefunden habe. Das kann ich erst angehen, wenn meine Prüfungen Ende Februar vorbei sind. Was mich nun aber wirklich belastet sind die psychischen Folgen, die das alles bei mir hinterlassen hat.

Ich kann mich kaum auf irgendwas konzentrieren, es ist schrecklich für mich allein zu sein. Ich habe Anfälle von Verzweiflung und Panik und untersuche immer aus Angst die Bettwanzen mitgebracht zu haben meinen Körper. Ab und zu (auch jetzt wieder) finde ich juckende Stellen, die sich meistens hinterher als Überreaktion herausstellen, doch ich kann es nicht ausblenden. Ich werde verrückt Leute! Ich kann den Stress nicht ertragen es ist mir einfach alles zu viel. Ich habe Visionen davon wie ich einfach mein Leben beende und mit dem Ganzen Schluss mache. Ich weiß wie lächerlich mein Problem klingt, aber ich bin wirklich UNHEIMLICH verzweifelt. Bitte gebt mir einen Hinweis worum es sich hier handelt. Ist das eine Zwangsstörung? Es gibt noch so veil zu sagen, aber der Platz reicht mir nicht! Bitte helft mir!

eure Shek

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komische Anfälle

Ich habe jetzt bereits seit 5 Jahren komische Anfälle, war auch schon im KH und in der Neurologie deswegen, aber die konnten mir nicht wirklich weiterhelfen. Auch der Verdacht auf Epilepsie hat sich nie bestätigt. Die Anfälle hab ich im Moment ca. alle 2 Monate (eine Zeit lang hatte ich sie öfter und zwischendurch fast 1 Jahr lang gar nicht mehr) sie dauern dann einen ganzen Tag lang an (seit 1 Jahr auch über Nacht). Der Anfall dauert ca 10-20 sek an und ich habe ihn ca 10 - 30 mal am Tag (manchmal auch weniger) Seit einem Jahr verfolgen sie mich auch in den Schlaf, dann wach ich immer sofort auf. Ich schildere einmal die Symptome, die haben sich in den Jahren auch etwas verändert: Also ich hab eine Art Deja View Erlebnis, dann fängt es an zu kribbeln (wie bei schlimmer Nervösität) ich bekomme Angst und Panik, es kommen Erinnerungen (Bilder) hoch (Ich glaube aus Träumen) kann aber nie sagen was für Bilder das sind. Mein Kopf glüht, hab meistens auch Kopfweh. Hatte den Anfall erst vor 2 Tagen und hatte dabei auch immer einen salzigen Geschmack im Mund und auch ein Geruch in der Nase. Meistens habe ich dann noch ein paar Tage lang ein komisches Gefühl (das ist auch erst seit ca. 1 Jahr der Fall) eine depressive Verstimmung und Hoffnungslosigkeit und alles ist so anders. Das Problem ist im Moment, dass ich in 2 Wochen maturieren soll und im Moment gerade ziemlich pessimistisch eingestellt bin.

Wäre toll wenn mir irgendwer weiterhelfen könnte!!

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